(de) anarcho syndikalismus: Bangladesch: Solidarische Unterstützung für Arbeiter*familien

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Fr Sep 24 07:53:18 CEST 2021


Das Wiener Arbeiter*innen-Syndikat (WAS-IAA) berichtet über eine internationale 
Spendenaktion: ---- "Die GenossInnen der Bangladesh Anarchosyndicalist Federation 
(BASF) berichten von ihren aktuellen Aktivitäten. Die BASF die seit einigen 
Jahren im Nordosten von Bangladesch aktiv ist und in der sich momentan über 3600 
ArbeiterInnen in 52 Syndikaten organisieren, hat in den letzten Wochen viele der 
bitterarmen ArbeiterInnen finanziell unterstützten können. ---- Bangladesch 
September 2021 ---- Rund 150 Familien haben Geld von der BASF erhalten. In erster 
Linie ging es um jene, die von Covid extrem hart getroffen wurden, darunter jene 
8 Familien unserer GenossInnen die Todesopfer durch Covid-19 zu beklagen haben. 
Der letzte Genosse der verstorben ist war am 13. September der 38-jährige Sujit, 
der sein Leben lang, seit seiner Kindheit, auf den Teeplantagen in der Region 
Sylhet gearbeitet hat und seine Partnerin, und drei Kinder hinterlässt. Die 
anarchosyndikalistische Gewerkschaft vor Ort bemüht sich den Familien gerade in 
so schweren Zeiten beizustehen.

Bangladesch September 2021
Weiters berichtet die BASF von Kämpfen um den Mindestlohn von derzeit 1,19 Euro 
täglich auf mindestens 300 Taka (2.97 Euro) anzuheben. Zwar gab es schon eine 
Erhöhung, die durchgesetzt wurde, und mit an die 20% gar nicht so gering 
ausgefallen ist, aber die momentanen 120 Taka sind auch für die Verhältnisse in 
Bangladesch noch extrem gering. Die AnarchosyndikalistInnen vor Ort sind zu 
großen Teilen auf den lokalen Teeplantagen beschäftigt, und viele von Ihnen auch 
AnalphabetInnen.

Das WAS hat trotz der laufenden Kampagne zu Pakistan/Afghanistan Mitte August ein 
paar hundert Euro nach Bangladesch schicken können. Die Gelder wurden von 
Mitgliedern intern aufgestellt, und auch einige weitere, mit uns in der 
Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation (IAA) föderierte Gewerkschaften, wie 
die Australische ASF oder die Schwedische OLS, haben sich finanziell beteiligt.

Schließen möchten wir mit Worten der BASF selbst:

Die BASF ist überzeugt, daß der Kapitalismus und der Imperialismus der Hauptgrund 
unserer Probleme, beispielsweise Gesundheits-, soziale und politisch-kulturelle 
Probleme usw. ist. Was die gesamte Menschheit verschlang. Ohne 
Anarchosyndikalismus werden die Menschen nicht frei sein.

Internationales Sekretariat WAS"

Quelle:
https://wiensyndikat.wordpress.com/2021/09/16/bangladesch-solidarische-unterstutzung-fur-die-armsten-der-arbeiterinnen/

https://anarchosyndikalismus.blackblogs.org/2021/09/17/bangladesch-solidarische-unterstuetzung-fuer-arbeiterfamilien/


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