(de) FAU NEWS: [Tagesspiegel] Ausgebeutete Bauarbeiter - Am Ende der Nahrungskette 9. Januar 2021

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Mi Jan 13 09:15:23 CET 2021


Am Ende der Nahrungskette ---- Als Arbeiter kam er nach Deutschland, baute mit an 
der glitzernden "Mall of Berlin", wurde nicht bezahlt. Heute lebt Nicolae 
Molcoasa auf der Straße. JONAS BICKELMANN ---- Mehr Artikel ---- Ein bisschen 
weniger gleich. Nicolae Molcoasa ist aktuell obdachlos, er übernachtet an einer 
Potsdamer Bushaltestelle.FOTO: JONAS BICKELMANN ---- Mit Klebeband hat er die 
Ritzen des Daches abgedeckt, weil es sonst reinregnet. Unten liegt Pappe gegen 
die Kälte im Boden. Hier schläft Nicolae Molcoasa, an einer verlassenen 
Bushaltestelle mitten in Potsdam, wo er zuletzt ein richtiges Dach über dem Kopf 
hatte. Um ihn herum hübsche Backsteinfassaden und beleuchtete Fenster. Sie 
gehören zu einer behaglichen, warmen Welt, die Molcoasa verschlossen bleibt.

"Ich möchte als Gleicher unter Gleichen anerkannt werden", sagt er auf Rumänisch. 
Die meisten Menschen, die an ihm vorbeilaufen, sehen weg, als wäre er nicht da. 
Der 50-Jährige hat ein hartes Leben. Aber ein wenig Hoffnung ist da noch. Dass er 
in Deutschland als Mensch mit Rechten anerkannt wird. Dass er nicht bloß als 
billige Arbeitskraft herhalten muss, sondern auch Hilfe in der Not findet. Ein 
wenig Hoffnung, dass das europäische Versprechen von Zusammenhalten und Wohlstand 
kein leeres Gerede ist.

550 Euro für drei Wochen harte Arbeit
"Es ist tatsächlich eine Schande, dass Menschen aus Mittel- und Osteuropa, aus 
Bulgarien und Rumänien, in dieser reichen Gesellschaft ausgebeutet werden", 
beschwerte sich auch SPD-Minister Hubertus Heil im Sommer. Beim 
Fleischverarbeiter Tönnies war es zu massiven Corona-Ausbrüchen gekommen. Auch 
dort arbeiteten viele Menschen aus dem Osten der EU.

Es ist einer der kältesten Tage des Jahres. Zwei Jacken trägt Nicolae Molcoasa 
übereinander, eine rote, darüber eine gelbe. Er ist ein gepflegter Mann, wirkt 
jünger als 50. Man hielte ihn nicht für einen Obdachlosen. Und doch steht er 
hier, an der Straßenecke und verkauft Magazine. Sein Hab und Gut hat er in große 
Koffer verpackt, lädt sie in einen Einkaufswagen, beinahe überragen sie seinen Kopf.

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Glitzerner Palast. Die Mall of Berlin an der Leipziger Straße in 
Berlin-Mitte.FOTO: CAY DOBBERKE
Ungefähr 25 Kilometer entfernt steht ein Gebäude, das Nicolae Molcoasa gebaut 
hat, wenn auch nicht allein. In diesem Gebäude kann er nicht wohnen, es hat ein 
Glasdach, das sich in einer Höhe von 23 Metern aufspannt, es würden 1500 
Wohnungen darin Platz finden. Es ist eins von Berlins bekanntesten 
Einkaufszentren, die Mall of Berlin.

Im August 2015 entschied das Berliner Arbeitsgericht im Fall Molcoasa: 1226 Euro 
Lohn soll er bekommen, für seine auf der Baustelle geleistete Arbeit. Nur 550 
Euro habe er für drei Wochen harte Arbeit erhalten, sagte Molcoasa dem Gericht. 
Einen "wichtigen Erfolg gegen Ausbeutung und moderne Lohnsklaverei" nannte der 
damalige Berliner Grünen-Chef Daniel Wesener das Urteil. Nur: Das Geld hat 
Molcoasa bis heute nicht bekommen.

Die Richterin sagt: "Das Ganze stinkt zum Himmel"
Er und ein Kollege hatten gegen Openmallmaster geklagt. Das war eines der 
Subunternehmen, das in einer unübersichtlichen Kette von Firmen die Baustelle 
organisierte. Aber die Entscheidung kam aus formalen Gründen zustande, weil die 
Beklagten niemanden zur Verhandlung schickten. So wenig bedeutete ihnen offenbar 
die Sache, so gewiss konnten sie sich sein, dass ihnen nicht viel passieren 
würde. Richterin Beate Aster reagierte streng. "Das Ganze stinkt zum Himmel. Und 
das ist noch nett ausgedrückt", sagte sie im Frühjahr 2015.

Seit es in der EU einen gemeinsamen Arbeitsmarkt gibt, sind hunderttausende 
Menschen nach Deutschland gekommen. Gut 400.000 Beschäftigte mit rumänischer 
Staatsangehörigkeit wie Molcoasa zählte die Bundesagentur für Arbeit dieses Jahr 
- und das sind noch diejenigen, die zumindest sozialversicherungspflichtig 
angestellt sind. Die Menschen sind anfällig für Ausbeutung, nehmen oft übelste 
Bedingungen in Kauf, weil sie keine Wahl haben. "Wer aufmuckt, der fliegt raus", 
sagt Justyna Oblacewicz vom Deutschen Gewerkschaftsbund. 8000 Menschen haben sich 
bundesweit allein in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an die Beratungsstellen 
für "Faire Mobilität" der Gewerkschaft gewandt.

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Nicolae Molcoasa, 51, arbeitete im September und Oktober 2014 auf der Baustelle 
der "Mall of Berlin" in Mitte.FOTO: JONAS BICKELMANN
Vor gut sechs Jahren betritt Nicolae Molcoasa zum ersten Mal das Areal in der 
Mitte Berlins, wo heute die Mall steht. Er schleppt schweres Baumaterial. "Von 
Anfang an war die Arbeit hart, übertrieben." Zehn Stunden habe er am Tag 
gearbeitet, an sechs Tagen in der Woche. "Aber es wurde schlimmer." Bullige Typen 
tauchten auf der Baustelle auf, verboten Pausen, aus angeblich "technischen 
Gründen", brüllten Molcoasa und seine Kollegen an, wenn sie Wasser trinken 
wollten. Aber Molcoasa will an diese Sache lieber nicht mehr so viel denken. "Das 
würde meine jetzige Lage noch schlimmer machen."

Es hätte damals auf dem Bau ein Mindestlohn von 11,10 Euro gegolten. Aber 
Molcoasas Arbeitgeber hielt sich nicht daran, als er im September und Oktober 
2014 auf der Baustelle arbeitete. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung 
hat ermittelt, dass der Mindestlohn bei deutschen Staatsbürgern in etwa jedem 
zehnten Fall nicht gezahlt wird. Bei Ausländern ist es jeder siebte. 
Betriebsprüfungen sind selten, Sanktionen lasch, Verstöße nachzuweisen ist 
schwer, heißt es in der Studie.

"Die Anwälte haben so viele Beweise vorgebracht, trotzdem haben wir verloren"
Die verantwortlichen Subfirmen kommen davon. Openmallmaster ist pleite, der 
Geschäftsführer wurde per Haftbefehl gesucht, weil er die Insolvenz verschleppte. 
Der Befehl ist verjährt. Molcoasas Urteil über die 1226 Euro könnte theoretisch 
noch vollstreckt werden. Wenn man irgendwie an Openmallmaster herankäme. "Ich 
habe ein Trauma", sagt Molcoasa an dem kalten Tag in Potsdam. "Die Anwälte haben 
so viele Beweise vorgebracht, aber trotzdem haben wir verloren."

Ein paar Wochen bevor er die Baustelle zum ersten Mal betritt, lebt Molcoasa in 
einer Kleinstadt bei Bukarest. Er ist bei seiner Halbschwester, als ihn ein 
"gutes Omen" erreicht. Das denkt er damals zumindest. Ein Mann ruft an. "Das ist 
nur für deine Ohren bestimmt", sagt er. "Spring in den Bus und arbeite für uns 
auf dieser Baustelle in Berlin, sobald es geht." 1500 Euro im Monat werde er 
verdienen. Ungefähr das doppelte eines durchschnittlichen Bauarbeiterlohns in 
Rumänien. Das gute Omen war in Wahrheit ein schlechtes.

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Palastpassage. 2014 war die Mall of Berlin noch eine Baustelle. Heute ist sie 
eines der bekanntesten Shoppingcenter der Stadt.OTO: DORIS SPIEKERMANN-KLAAS
Fälle wie der Molcoasas zeigen: Gleiche Rechte bringen nur dann etwas, wenn 
Menschen sie durchsetzen können, wenn sie ihre Rechte überhaupt kennen. Oft ist 
das bei Menschen aus dem Osten der EU nicht so, sagt Gewerkschafterin Oblacewicz. 
Auch die Obdachlosigkeit ist als Gefahr im System angelegt: Auf dem Bau, in der 
Landwirtschaft und der häuslichen Pflege ist die Unterkunft für Ausländer 
teilweise an den Arbeitsplatz gekoppelt. Wer den Job verliert, ist dann 
gleichzeitig ohne Dach über dem Kopf. "In solchen Fällen bleibt den Menschen 
nichts anderes übrig als den Weg nach Hause anzutreten oder so schnell wie 
möglich eine neue Anstellung zu finden."

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Molcoasa spricht mit dem ganzen Körper, breitet seine Arme aus, gestikuliert. Was 
bleibt ihm auch anderes übrig, die Leute verstehen seine Sprache ja kaum. "Ich 
will mich integrieren und Deutsch lernen", sagt er. Nach Rumänien möchte er nicht 
zurück. "Da gibt es keinen Ort, an den ich heimgehen könnte." Molcoasa lebte in 
der Vergangenheit zweimal länger mit Frauen zusammen, bekam mit beiden je ein 
Kind. Seine Tochter ist zwanzig, hat schon geheiratet, der Sohn neun. Die Mütter 
wollen keinen Kontakt. Nur eine weitere Verwandte sieht den Sohn ab und zu, 
schickt ihm dann Fotos.

Die Subfirmen sind pleite - wieso hilft der Auftraggeber nicht?
Seine Minderheit sei außerdem besonders von Covid-19 betroffen, Molcoasa gehört 
zur Bevölkerungsgruppe der Roma. "Die Regierung tut nichts." Von der EU ist er 
auch wegen ihrer Corona-Politik enttäuscht. In Rumänien stecken sich derzeit 
täglich doppelt so viele Menschen mit Corona an wie hierzulande, wenn man die 
Zahlen auf die Bevölkerung umrechnet.

Wenn die Subfirmen in einem Fall wie diesem pleite sind, gibt es dann niemanden, 
der Verantwortung übernimmt? Auftraggeber der Mall war die Firma HGHI des 
Unternehmers Harald Huth. Er hat viele Einkaufszentren in der Stadt aufgebaut, 
das Schloss in Steglitz, das Schultheiss-Quartier in Moabit.

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Harald Huth, Bauunternehmer aus Berlin und Entwickler der Mall of Berlin sowie 
anderer Shoppingcenter.FOTO: MIKE WOLFF
Huth musste sich einige negative Schlagzeilen gefallen lassen, fühlte sich unfair 
behandelt. "Vielleicht sollte ich es machen wie Trump", sagte er im 
Tagesspiegel-Interview vor zwei Jahren. "Dem ist es egal, was die anderen sagen." 
Auch über Molcoasa und seine Kollegen sagte er damals etwas: "Wenn die 
Gewerkschaftler mich angerufen und mir das Schicksal der Männer geschildert 
hätten, hätte ich denen natürlich Geld gegeben, schon um den Ärger zu vermeiden."

Für diese Recherche hat der Tagesspiegel Huths Firma HGHI erneut gebeten, ihren 
Standpunkt zu schildern, wie es bei Konfliktberichten üblich ist. Die 
Pressestelle reagierte aber nicht auf die Bitte, sich nach einer Frist von zwei 
Werktagen zu äußern. Auf die Fragen, ob solche Fälle weiter auf HGHI-Baustellen 
vorkommen, man sich in der Verantwortung für Fälle von Lohnausfall auf der 
Mall-Baustelle sieht oder gar bedauert, dass ehemals auf der Mall-Baustelle 
tätige Menschen heute in Obdachlosigkeit leben, kommt etwa eine Stunde nach 
Abschicken der E-Mail ein Anruf.

Ohne eine anarchistische Gewerkschaft wäre der Fall kaum bekannt geworden
Harald Huth persönlich ist am Apparat, er ärgert sich über die Anfrage. Zwar sagt 
er in dem Telefonat etwas zu den Fragen aus der Mail, besteht aber darauf, dass 
der Tagesspiegel seine Antworten nicht zitieren dürfe. Vier Tage später trifft 
noch ein Brief von einer bekannten Kanzlei für Medienrecht ein. Die HGHI werde 
keine Stellungnahme abgeben. Sie müsse nicht hinnehmen, hier in falschen 
Zusammenhängen dargestellt zu werden - die einseitige Interessenlage der Quelle 
sei bekannt.

Für Huth wäre es offenbar besser, wenn sich niemand für den Fall interessierte. 
Ohne die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union, eine anarchistische 
Gewerkschaft, wären Molcoasa und seine Kollegen wohl nie so bekannt geworden. Die 
Berliner Gruppe demonstrierte mit den Männern, suchte einen Anwalt, einen 
ehrenamtlichen Dolmetscher. Und sie prägte einen anderen Namen für das riesige 
Haus am Potsdamer Platz: "Mall of Shame", Mall der Schande.

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Mit dem Slogan "Mall of Shame" demonstrierten Arbeiter zusammen mit Aktivisten 
einer anarchistischen Gewerkschaft für die...FOTO: ARCHIV
Wäre die Öffentlichkeit nicht auf die Sache aufmerksam geworden, hätten die 
Rumänen vielleicht viel früher aufgeben müssen. Selbst wenn sie im Recht sind, 
ist es schwer, das juristisch durchzusetzen. In einem der vielen Prozesse 
beschwerte sich ein Anwalt, dass die Post für Molcoasa an die Adresse der FAU 
geschickt wurde. Aber welche andere Adresse soll jemand angeben, der auf der 
Straße lebt? Das Gericht entschied schließlich, dass die Gewerkschaftsadresse in 
diesem Fall ausreicht.

"Es ist ein Albtraum, der nicht endet", sagt Molcoasa über sein Leben heute. Er 
kämpft nicht mehr um seinen Lohn. Aber ein Anwalt versucht zu erreichen, dass er 
Sozialhilfe bekommt. Dafür muss er aber mindestens zwölf Monate in Deutschland 
berufstätig gewesen sein. Molcoasa hatte andere Jobs, nach der Sache mit der 
Mall. Er half bei Abrissarbeiten, bis er wegen der Überlastung im Krankenhaus 
aufwachte. Putzte in Restaurants, das sei fast noch härter als der Bau gewesen.

Was können sie schon tun, ohne Geld, ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land?
Auf Baustellen gibt es oft ein kompliziertes Geflecht von Firmen. Die bekommen 
den Auftrag vom Generalübernehmer. Der baut für den Entwickler, der wiederum 
dafür zuständig ist, das Geld von Banken einzusammeln. Am Ende ist es schwierig, 
Ansprüche durchzusetzen. Der Entwickler übernimmt keine Haftung für das, was 
weiter unten in der Kette passiert. Das schwächste Glied sind die Arbeiter. Oft 
geben sie auf, fahren zurück nach Hause. Was können sie schon tun, ohne Geld, 
ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land?

Auch Harald Huths Firma HGHI war nie der Arbeitgeber von Molcoasa. Ehemalige 
Kollegen von der Baustelle haben versucht, vor dem Bundesarbeitsgericht 
durchzusetzen, dass Huth als Entwickler trotzdem haften muss. Das Gericht sagte 
nein. Die Begründung: Eine Bürgenhaftung nach dem Gesetz trifft nur den 
Unternehmer, der sich selber gegenüber einem Bauherrn zur Erbringung einer 
Werkleistung verpflichtet hat und diese nicht mit eigenen Arbeitskräften 
erledigt, sondern sich zur Erfüllung seiner Verpflichtung eines Subunternehmers 
bedient. Huths Firma als Bauherr traf diese Haftung also gerade nicht. Der 
Gedanke dahinter ist wohl, dass private Bauherren bei Fehlern auf 
Eigenheim-Baustellen nicht haften sollen. Warum das auch für eine Milliarden-Mall 
gilt, "vermag nicht zu überzeugen", schreibt Anwalt Klaus Stähle, der die Rumänen 
vertrat. Vors Verfassungsgericht könnte man noch gehen.

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Momentan geschlossen. Die Mall of Berlin beherbergt 270 Läden auf einer 
Verkaufsfläche von 76.000 Quadratmetern.FOTO: BERND VON JUTRCZENKA/DPA
Wenn er sich etwas für die allernächste Zeit wünschen könnte, würde Molcoasa zur 
Mall of Berlin zurückkehren, zumindest in deren Nähe. In der Gegend gebe es viele 
nette Passanten, die ihm helfen, gerade in den Weihnachtstagen, sagt er.
Dann, einen Tag nach dem Treffen in Potsdam, erhält Molcoasa eine gute Nachricht: 
Für zwei Monate wird er vom deutschen Staat Sozialhilfe erhalten. Eine vorläufige 
Entscheidung. Prozesse im Sozialrecht können sich ewig hinziehen. Aber wie lange 
kann ein Mensch auf Hilfe warten, ohne die Hoffnung zu verlieren?

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Barbara Nolte
Seit zwei oder drei Wochen bekommt Molcoasa an der zugigen Bushaltestelle 
manchmal Besuch in der Nacht. Ein junger Fuchs, der hungrig ist. Auf den Namen 
Kiki reagiert er, wenn man ihn ruft. Molcoasa gibt dem Tier zu essen, es leckt 
sich die Pfoten. Er nimmt es als Geste der Dankbarkeit. "Ich mache mir Sorgen, 
weil manche Leute ihren Kindern beibringen, gemein zu sein." Er fürchtet, sie 
könnten Kiki Gewalt antun. Diese Welt hat ihn misstrauisch gemacht.

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