(de) bielefeld, fau: Fridays for fFridays for future, Klimastreik und die gesellschaftliche Arbeit: Für den Ökosozialismus!
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Mo Sep 9 07:39:47 CEST 2019
Klimawandel, Regenwald- und Biodiversitätszerstörung, Nitrat- und Hormonbelastung der
Oberflächen- und Grundgewässer und Plastikmüll in den Ozeanen sind zentrale
sozialökologische Problemstellungen gegenwärtiger und auf der kapitalistischen
Produktionsweise basierender Gesellschaftsformationen. Gegen diese Probleme kämpfen junge
Menschen und nennen ihren Protest Fridays for future und Extinction Rebellion (XR). ----
Diese Proteste sind notwendig und unterstützenswert. Zugleich gilt, dass die
sozial-ökologischen Probleme nur zu verstehen und zu lösen sind, wenn die sich
entfaltenden Klima- und Umweltkrisen als Folgen der weltgesellschaftlichen
Produktionsweise und der damit einhergehenden Form der gesellschaftlichen Arbeit gesehen
werden. Der permanente Trieb Kapital anzuhäufen durch die Ausbeutung der Lohnarbeit und
der Konsum des produzierten Warenreichtums sind die Ursache der sichentfaltenden multiplen
Umweltkrise.
Es müssen deshalb zwei Fragen gestellt werden, um in der Suche nach planetarer Gleichheit,
individueller wie kollektiver Freiheit und Selbstbestimmung Fortschritte erzielen zu
können. Was ist radikale Arbeitspolitik in einer Ära, in der von einer Klima- und
Umweltkrise gesprochen wird? Was ist eine radikale Klima- und Umweltpolitik, die zur
Lösung der Umweltkrisen beiträgt, in einer Ära der hochindustrialisierten Produktion, der
beschleunigten Automatisierung und Technisierung der Arbeit und des überreichlichen Konsums?
Antworten auf diese Fragen können wir geben, wenn wir über eine Demokratisierung
gesellschaftlicher Arbeit nachdenken und aus diesem Nachdenken Schlussfolgerungen für
unser politisches Handeln ziehen. Das bedeutet, dass es nicht reicht für bessere
Klimapolitik zu streiken und an die Regierungen der Welt zu appellieren, um eine
dauerhafte Verbesserung der weltweiten Entwicklung zu erreichen. Die anstehende Aufgabe
besteht vielmehr im gewerkschaftlichen und sozialrevolutionären Kampf für eine
Vergesellschaftung von Ressourcen und die Demokratisierungder Arbeit, Wirtschaft und der
Natur.
Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Uni-on (FAU) ruft deshalb dazu auf, Gewerkschaften
als zukunftsorientierte und demokratisierende Organisationen der Gestaltung des
gesellschaftlichen Lebens zu erneuern. In den Gewerkschaften, als die Organisationen in
denen die produzierendenund arbeitenden Menschen zusammenkommen (können), können wir die
Pläne für eine ausbeutungsfreie, umweltschonende und zufriedenstellende Arbeit entwickeln.
Gewerkschaften und basisdemokratisch verwaltete Kollektivbetriebe können die
Organisationen sein, die den zentralen Beitrag in der Weltgesellschaft leisten, um zu
verhindern, dass für die Anhäufung von Vermögen und Kapital und die blinde Steigerung des
Konsums weiterhin auf Kostender Zukunft gearbeitet wird. Eine zukunfts-orientierte
Bewegung, bestehend aus jungen Menschen (Fridays for future) und den arbeitenden Menschen,
muss und kann die Zukunft der Welt zum Besseren wenden, wenn wir die basisdemokratische
Planung der Arbeit als Instrument der notwendigen Transformation begreifen. Die Freie
Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Bielefeld wird sich am Klimastreik am 20. September
beteiligenuture, Klimastreik und die gesellschaftliche Arbeit: Für den Ökosozialismus!
Veröffentlicht am 6. September 2019 von faubielefeld17
Klimawandel, Regenwald- und Biodiversitätszerstörung, Nitrat- und Hormonbelastung der
Oberflächen- und Grundgewässer und Plastikmüll in den Ozeanen sind zentrale
sozialökologische Problemstellungen gegenwärtiger und auf der kapitalistischen
Produktionsweise basierender Gesellschaftsformationen. Gegen diese Probleme kämpfen junge
Menschen und nennen ihren Protest Fridays for future und Extinction Rebellion (XR).
Diese Proteste sind notwendig und unterstützenswert. Zugleich gilt, dass die
sozial-ökologischen Probleme nur zu verstehen und zu lösen sind, wenn die sich
entfaltenden Klima- und Umweltkrisen als Folgen der weltgesellschaftlichen
Produktionsweise und der damit einhergehenden Form der gesellschaftlichen Arbeit gesehen
werden. Der permanente Trieb Kapital anzuhäufen durch die Ausbeutung der Lohnarbeit und
der Konsum des produzierten Warenreichtums sind die Ursache der sichentfaltenden multiplen
Umweltkrise.
Es müssen deshalb zwei Fragen gestellt werden, um in der Suche nach planetarer Gleichheit,
individueller wie kollektiver Freiheit und Selbstbestimmung Fortschritte erzielen zu
können. Was ist radikale Arbeitspolitik in einer Ära, in der von einer Klima- und
Umweltkrise gesprochen wird? Was ist eine radikale Klima- und Umweltpolitik, die zur
Lösung der Umweltkrisen beiträgt, in einer Ära der hochindustrialisierten Produktion, der
beschleunigten Automatisierung und Technisierung der Arbeit und des überreichlichen Konsums?
Antworten auf diese Fragen können wir geben, wenn wir über eine Demokratisierung
gesellschaftlicher Arbeit nachdenken und aus diesem Nachdenken Schlussfolgerungen für
unser politisches Handeln ziehen. Das bedeutet, dass es nicht reicht für bessere
Klimapolitik zu streiken und an die Regierungen der Welt zu appellieren, um eine
dauerhafte Verbesserung der weltweiten Entwicklung zu erreichen. Die anstehende Aufgabe
besteht vielmehr im gewerkschaftlichen und sozialrevolutionären Kampf für eine
Vergesellschaftung von Ressourcen und die Demokratisierungder Arbeit, Wirtschaft und der
Natur.
Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Uni-on (FAU) ruft deshalb dazu auf, Gewerkschaften
als zukunftsorientierte und demokratisierende Organisationen der Gestaltung des
gesellschaftlichen Lebens zu erneuern. In den Gewerkschaften, als die Organisationen in
denen die produzierendenund arbeitenden Menschen zusammenkommen (können), können wir die
Pläne für eine ausbeutungsfreie, umweltschonende und zufriedenstellende Arbeit entwickeln.
Gewerkschaften und basisdemokratisch verwaltete Kollektivbetriebe können die
Organisationen sein, die den zentralen Beitrag in der Weltgesellschaft leisten, um zu
verhindern, dass für die Anhäufung von Vermögen und Kapital und die blinde Steigerung des
Konsums weiterhin auf Kostender Zukunft gearbeitet wird. Eine zukunfts-orientierte
Bewegung, bestehend aus jungen Menschen (Fridays for future) und den arbeitenden Menschen,
muss und kann die Zukunft der Welt zum Besseren wenden, wenn wir die basisdemokratische
Planung der Arbeit als Instrument der notwendigen Transformation begreifen. Die Freie
Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Bielefeld wird sich am Klimastreik am 20. September
beteiligen
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