(de) FDA-IFA, Gai Dào #100 - Gustav Landauer lesen. Elemente einer Bibliographie Von: Anatole Lucet

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Fr Apr 19 08:53:05 CEST 2019


Die ersten Leser*innen, die das Werk Gustav Landauers wiederentdeckten, mussten Texten 
eine Einheit geben, die, nachdem sie vierzig Jahre in Vergessenheit geraten waren, 
verstreut oder verloren waren. ---- Anfang Mai 1919 wurde der Mensch Landauer von 
rechtsextremen Freikorps, die die bayerische Revolution niederschlugen, ermordet. Einige 
Jahre später, während der ersten Welle der vom nationalsozialistischen Regime angeordneten 
Bücherverbrennungen, wurde Landauer als Schriftsteller ein weiteres Mal umgebracht. Eine 
schwierige Arbeit der Forschung in Archiven war nötig, um die "sämtliche[n] Schriften von 
und über Gustav Landauer", die von der Reichsschrifttumskammer auf die "Liste des 
schädlichen und unerwünschten Schrifttums" gesetzt worden waren, zusammenzuführen.

Ihre Spuren suchte man unter anderem in Amsterdam, New
York, Jerusalem, München und Berlin. Die der Gustav
Landauer Bibliographie zugrundeliegenden Papiere sind
heute im Wesentlichen identifiziert, obwohl von Zeit zu
Zeit noch neue Texte aufgefunden werden. Ein Jahrhundert
nach seinem Tod, und obwohl verschiedene Dokumente mit
der Zeit verloren oder zerstört worden sind, ist die Liste der
Schriften dieses produktiven Autors noch immer überwäl-
tigend.
Die Anzahl der seitdem verfassten Analysen, Kommentare
und Zusätze beweist die Fruchtbarkeit und Vielschichtigkeit
dieses Denkens, das unsere Zeit wiederzuentdecken ver-
sucht.

Eine Einheit wiederherstellen

Im Jahr vor seinem Tod schrieb Landauer ein briefliches
Testament, worin er seinem engsten Freund, dem Philoso-
phen Martin Buber, seinen "literarischen Nachlass" anver-
traute und ihm die Aufgabe übertrug, seine veröffentlichten
und unveröffentlichten Texte zusammenzutragen. Diese
schwere Verantwortung nahm Buber in den 1920er Jahren
wahr; er gab verschiedene posthume Anthologien heraus,
die es der nächsten Generationen ermöglichten, sich das
Werk des Anarchisten anzueignen. Zwar ist Landauer für
seine drei eher theoretischen Bücher "Skepsis und Mystik"
(1903), "Die Revolution" (1907) und "Aufruf zum Sozia-
lismus" (1911) bekannt, aber der Großteil seiner Arbeit
besteht aus einer Menge kleinerer Schriften, und zwar aus
Hunderten von Presseartikeln, Rezensionen, Theaterkri-
tiken, Briefen sowie zahlreichen Übersetzungen. Der Zahl
und der Qualität nach ist das Wesentliche seines Werks also
in mehrere tausend Texte aufgesplittert. Demgegenüber
macht jeder der drei genannten Essays nur ein Prozent des
Umfangs seiner redaktionellen Tätigkeit aus.
Aus diesem Grund ist es wichtig, die Verschiedenheit der
Schriften Landauers in Betracht zu ziehen und seine Texte
im Zusammenhang ihrer Entstehung zu situieren, damit die
tiefliegende Kohärenz unter der scheinbaren Zersplitterung
sichtbar wird. Die unterschiedlichen Typen von Schriften
spiegeln, jeder auf ihre Art, das facettenreiche Leben dieses
Aktivisten wider.
Die Übersetzungen bilden fast ein Drittel der redaktionellen
Tätigkeit Landauers. Für ihn waren sie sowohl eine Ein-
kommensquelle als auch eine Art, Werke zu verbreiten,
deren literarischen oder theoretischen Inhalt er besonders
schätzte. So übertrug Landauer viele klassische anarchis-
tische Texte in die deutsche Sprache. Er übersetzte Bakunin,
Proudhon, Élisée Reclus und hauptsächlich Kropotkin, aber
auch einige Artikel von Leo Tolstoi und das berühmte im 16.
Jahrhundert von Étienne de la Boétie verfasste Pamphlet
"Von der freiwilligen Knechtschaft". Landauer hat auch
mehrere Texte übersetzt, die keine direkte politische Per-
spektive einnehmen, ihm jedoch hilfreich zu sein schie-nen,
um den Geist der Gemeinschaft zu befördern. Dies ist der
Fall bei den mystischen Schriften Meister Eckharts, den
Texten von Walt Whitman, Bernard Shaw oder Oscar Wilde.
An dieser Aufgabe arbeitete Landauer mitunter gemeinsam
mit seiner Ehefrau, der Dichterin und Übersetzerin Hedwig
Lachmann.
Landauer hat auch einige Romane und Novellen verfasst,
aber der größte Teil seiner Schriften besteht aus den Arti-
keln, die er zeitlebens schrieb. Und zwar hat Landauer über
dreißig Jahre hinweg rund eintausend Artikel mit seinem
eigenen Namen oder einem Pseudonym unterzeichnet. Die
Häufigkeit und Menge dieser Schriften passte er seinem
Engagement in der politischen und antipolitischen Szene an.
Landauers Karriere als Publizist kam in Schwung, als er bei
den "unabhängigen Sozialisten" in Berlin tätig war. Als er
1900 in seine "Absonderungs"-Periode eintrat, stellte er fast
jegliche journalistische Tätigkeit ein. In dieser Zeitspanne
veröffentlichte er seine bedeutende Rede "Durch Absonder-
ung zur Gemeinschaft" (1900) und das Buch "Skepsis und
Mystik" (1903). Ab 1907 knüpfte Landauer wieder mit einer
konkreteren Art des Engagements an, und zwar durch die
Grundlegung des "Sozialistischen Bundes". Um diese Initia-
tive zu fördern, schrieb er regelmäßig in verschiedenen
Zeitschriften. Landauer hat über sein ganzes Leben hinweg
Artikel in mehr als dreißig Zeitschriften veröffentlicht, aber
die Blütezeit dieser Betätigung liegt zwischen 1909 und
1915, als er die Zeitschrift "Der Sozialist" wiederbelebte.
Zwischen 1893 und 1899 war Landauer Redakteur dieses
Blattes, das 1891 als Organ des "Vereins unabhängiger
Sozialisten" (einer oppositionellen Gruppe gegen die Sozial-
demokratie) gegründet worden war. Unter Landauers Ein-
fluss war der "Sozialist" - ab 1895 untertitelt: "Organ für
Anarchismus-Sozialismus" - eines der wichtigsten anarchis-
tischen Presseorgane in Deutschland geworden. In der
letzten Folge des Berliner "Sozialist", den Landauer ab 1909
als "Organ des Sozialistischen Bundes" wieder erscheinen
ließ, veröffentlichte er schon bald zweimal im Monat gesell-
schaftliche Analysen, Gedichte, Übersetzungen und vieles
mehr. Die Erscheinungsfrequenz und der allgemeinen Ton
des Blattes bestätigen Landauer als einen Schriftsteller der
Tat, dessen Sprache immer als Praxis wahrgenommen
wurde.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs, als die Meinungsfreiheit
und die materiellen Ressourcen, um Zeitschriften herauszu-
geben, fehlten, konzentrierte Landauer seine redaktionelle
Tätigkeit auf seinen Briefwechsel. Die 1929 erschienene
Sammlung seiner Briefe gestattete schon einen ersten Ein-
blick in diese Quellen. Die 2019 erscheinende Gesamtaus-
gabe seiner Briefe sollte es ermöglichen, die ganze Breite
dieser Betriebsamkeit zu überblicken.
"In der Tat, zu allererst ist Landauer Schriftsteller", hat Gert
Mattenklott geschrieben. Landauer war ein Schriftsteller der
Tat, ein Aufrührer, dessen Schriften noch heute als Werk-
zeuge für eine Verwandlung unserer Welt verwandt werden
können.

Landauer heute lesen

Denjenigen, die das Werk Landauers heute kennenlernen
wollen, kommt die Arbeit von Generationen von
Forscher*innen zugute, die seine Texte ausgegraben und den
Leser*innen zur Verfügung gestellt haben. Einige frühe
literarische Manuskripte sowie verschiedene Notizen sind
noch nie veröffentlicht worden, aber die meisten übrigen
Schriften wurden zu seinen Lebzeiten oder posthum
gedruckt. Dennoch ist fast ein Drittel dieser Veröffent-
lichungen noch nie in einer Neuauflage erschienen und
heute nur in Archiven auffindbar. Bei alledem kann der
überwiegende Teil seines Werks heute relativ leicht auf
Deutsch studiert und diskutiert werden. Obwohl der Inhalt
von früheren Anthologien fast vollständig in die "Ausge-
wählten Schriften" aufgenommen wurde, bleiben diese
älteren Ausgaben noch immer gute Reiseführer in die
Gedankenwelt Landauers, sowohl aufgrund der unter-
schiedlichen Vorworte der Herausgeber*innen als ihrer be-
sonderen Auswahl.

Was die anderen Sprachgebiete angeht, so ist die Lage noch
sehr anders. Obwohl die Texte Landauers in fünfzehn
Sprachen verfügbar sind, ist die Anzahl dieser Texte noch
immer ungenügend, um die ganze Breite und Vielschich-
tigkeit seines Werkes zu erfassen. Letztlich sind dennoch
wichtige Übersetzungen in Japan, in der Türkei, in Russ-
land, Spanien, Frankreich und Italien erschienen und
weitere Projekte sind noch unabgeschlossen.
Die Landauerforschung hat sich in verschiedenen Bereichen
entwickelt. So wurde Landauer von Literatur-, Religions-,
Sprach- und Politikwissenschaftler*innen sowie Philosoph-
*innen studiert; aber seine Texte werden auch in aktivistischen
Kreisen gelesen; und so erweist sich die Aktualität Landauers,
ein Jahrhundert nach seinem Tod, an der Schnittstelle von
Theorie und Praxis.

Kurzbibliographie

Texte von Landauer

Zu Lebzeiten erschienene Bücher und Brochüren

An den Züricher Kongress. Bericht über die deutsche
Arbeiterbewegung. Berlin: Wilhelm Werner Verlag, 1893.
Der Todesprediger. Dresden-Leipzig: Heinrich Minden, 1893.
Ein Weg zur Befreiung der Arbeiter-Klasse. Berlin: Adolf
Marreck, 1895.
Skepsis und Mystik. Versuche im Anschluss an Mauthners
Sprachkritik. Berlin: Egon Fleischel, 1903.
Die Revolution. Frankfurt am Main: Rütten & Loening, 1907.
Aufruf zum Sozialismus. Berlin: Verlag des Sozialistischen
Bundes, 1911.
Die Abschaffung des Kriegs durch die Selbstbestimmung des
Volks. Fragen an die deutschen Arbeiter. Berlin: Verlag Max
Müller, 1911.
Ein Weg deutschen Geistes. München: Forum Verlag, 1916.
Die vereinigten Republiken Deutschlands und ihre Verfas-
sung. Frankfurt am Main: Tiedemann & Uzielli, 1918.

Textsammlungen

Rechenschaft. Berlin: Paul Cassirer, 1919.
Shakespeare. Dargestellt in Vorträgen. Martin Buber (Hg.). 2
Bde. Frankfurt am Main: Rütten & Loening, 1920.
Der werdende Mensch: Aufsätze über Leben und Schrifttum.
Martin Buber (Hg.). Potsdam: Gustav Kiepenheuer Verlag,
1921.
Beginnen: Aufsätze über Sozialismus. Martin Buber (Hg.).
Köln: Marcan Block Verlag, 1924.
Gustav Landauer: Sein Lebensgang in Briefen. Martin Buber
und Ina Britschgi-Schimmer (Hg.). 2 Bde. Frankfurt am
Main: Rütten & Loening, 1929.
Zwang und Befreiung: eine Auswahl aus seinem Werk .
Heinz-Joachim Heydorn (Hg.). Köln: Jakob Hegner, 1968.
Gustav Landauer und die Revolutionszeit 1918-1919. Die
politischen Reden, Schriften, Erlasse und Briefe Landauers
aus der November-Revolution 1918-1919. Ulrich Linse (Hg.).
Berlin: Karin Kramer Verlag, 1974.
Signatur: g.l.: Gustav Landauer im "Sozialist". Aufsätze über
Kultur, Politik und Utopie (1892-1899). Ruth Link-Salinger
Hyman (Hg.). Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1986.
Auch die Vergangenheit ist Zukunft: Essays zum Anarchis-
mus. Siegbert Wolf (Hg.). Frankfurt am Main: Luchterhand
Literaturverlag, 1989.
Gustav Landauer - Fritz Mauthner: Briefwechsel 1890-1919.
Hanna Delf und Julius H. Schoeps (Hg.). München: C.H.
Beck, 1994.
Zeit und Geist. Kulturkritische Schriften, 1890-1919. Rolf
Kauffeldt und Michael Matzigkeit (Hg.). München: Boer,
1997.

"Sei tapfer und wachse dich aus": Gustav Landauer im
Dialog mit Erich Mühsam. Briefe und Aufsätze. Christoph
Knüppel (Hg.). Lübeck: Erich-Mühsam-Gesellschaft, 2004.
Ausgewählte Schriften. Siegbert Wolf (Hg.). 14 Bde.
Lich/Hessen: Verlag Edition AV, 2008-2018.
Revolution and Other Writings: A Political Reader. Gabriel
Kuhn (Hg.). Oakland: PM Press, 2010.
Briefe und Tagebücher 1884-1900. Christoph Knüppel (Hg.).
2 Bde. Göttingen: V&R Unipress, 2017.
Briefe 1899-1919. Hanna Delf von Wolzogen, Jürgen Stenzel
und Inga Wiedemann (Hg.). 6 Bde. Göttingen: V&R
Unipress, 2019.

Schriften über Landauer

Buber, Martin. Pfade in Utopia. Lambert Schneider, 1950.
Delf, Hanna und Gert Mattenklott (Hg.). Gustav Landauer
im Gespräch: Symposium zum 125. Geburtstag. Tübingen:
Max Niemeyer, 1997 (auch Berlin: De Gruyter, 2015).
Fähnders, Walter. "Sprachkritik und Wortkunst, Mystik und
Aktion bei Gustav Landauer". In: Anarchismus und Utopie
in der Literatur um 1900: Deutschland, Flandern und die
Niederlande , Jaap Grave, Peter Sprengel und Hans
Vandevoorde (Hg.), 139-49. Würzburg: Königshausen &
Neumann, 2005.
Fiedler, Leonhard M., Renate Heuer und Annemarie Taeger-
Altenhofer (Hg.). Gustav Landauer. Eine Bestandsaufnahme
zur Rezeption seines Werkes. Frankfurt am Main: Campus
Verlag, 1995.
Gustav-Landauer-Denkmalinitiative. "Ein revolutioniertes
Verständnis der Revolution". In: Gai Dào , Nr. 74 (Februar
2017): 11-16. https://fda-ifa.org/gai-dao-nr-74-februar-2017/
Kaiser, Corinna. Gustav Landauer als Schriftsteller: Sprache,
Schweigen, Musik. Conditio Judaica 81. Berlin: De Gruyter,
2014.
Leder, Tilman. Die Politik eines "Antipolitikers": Eine
politische Biographie Gustav Landauers. 2 Bde. Lich/Hessen:
Verlag Edition AV, 2014.
Link-Salinger Hyman, Ruth. Gustav Landauer: Philosopher
ofUtopia. Indianapolis: Hackett, 1977.
Linse, Ulrich. Organisierter Anarchismus im deutschen
Kaiserreich von 1871. Berlin: Duncker & Humblot, 1969.
Löwy, Michael. Erlösung und Utopie. Jüdischer Messianis-
mus und libertäres Denken: eine Wahlverwandtschaft. Über-
setzt von Dieter Kurz. Berlin: Karin Kramer, 1997.
Lunn, Eugene. Prophet of Community: The Romantic
Socialism of Gustav Landauer. Berkeley/Los Angeles/Lon-
don: University of California Press, 1973.
Matzigkeit, Michael (Hg.) "...die beste Sensation ist das
Ewige...". Gustav Landauer, Leben, Werk und Wirkung.
Düsseldorf: Theatermuseum der Landeshauptstadt
Düsseldorf Dumont-Lindemann-Archiv, 1995.
Maurer, Charles B. Call to Revolution: The Mystical
Anarchism of Gustav Landauer. Detroit: Wayne State
University Press, 1971.
Mendes-Flohr, Paul und Anya Mali, Hrsg. Gustav Landauer:
Anarchist and Jew. Berlin: De Gruyter, 2015.
Ragona, Gianfranco. Gustav Landauer. Anarchico, ebreo,
tedesco. Roma: Editori Riuniti University Press, 2010.
von Redecker, Eva. "Topischer Sozialismus. Zur Exodus-
Konzeption bei Gustav Landauer und Martin Buber". In:
WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 11 Jg., Nr. 1
(2014): 93-108.

Souchy, Augustin. Gustav Landauer: Revolutions Filosof.
Stockholm: Axel Holmströms Förlag, 1920.
Wolf, Siegbert. Gustav Landauer zur Einführung. Hamburg:
Junius, 1988.

Gustav Landauer Online Bibliographie

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zielt darauf ab, eine vollständige und aktuelle Datenbank
der Werke von und über Gustav Landauer zur Verfügung zu
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Landauer-Forscher*innen.
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Texte in siebzehn Sprachen erfasst; hoffentlich kommen in
naher Zukunft weitere hinzu.

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