(de) FAU Dresden - Demo am 6.4.: Dresdens Mietenwahnsinn stoppen! 14 Uhr | Postplatz Dresden | Website Bündnis

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So Apr 7 07:51:41 CEST 2019


Wie in vielen Großstädten steigen die Mieten in Dresden rasant. Viele Menschen können sich 
ihre Wohnung kaum mehr leisten. Andere müssen in günstigere Viertel ziehen. Sie werden aus 
ihrem Umfeld verdrängt, damit einige Wenige mit ihren Immobilien hohe Gewinne erzielen. 
Während die Löhne seit Jahren auf dem selben Niveau bleiben, wird der Anteil der Miete an 
den monatlichen Kosten immer größer. Ist die Miete gerade noch bezahlbar, wird sie bei 
kleinen Einschnitten zur existenzbedrohenden Belastung. ---- Der Markt wird es nicht 
richten! ---- Die in Dresden seit Jahrzehnten verfolgte Politik mit mehr Angebot den 
Wohnraum für alle bezahlbar zu machen, hat sich auch 14 Jahre nach Verkauf der ehemaligen 
städtischen Wohnungsbaugesellschaft Woba nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Mieten sind 
seitdem über 30% gestiegen. Trotzdem folgen Politik und Interessenverbände noch immer dem 
Heilsversprechen eines unregulierten Kapitalmarktes. Profitorientierte Investitionen 
werden hofiert, gemeinwohlorientierte Projekte ignoriert.

Wir finden, Wohnen ist Menschenrecht und keine Wertanlage. Eine verantwortungsvolle 
Politik ist dazu verpflichtet, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Darum schließen 
wir uns dem europaweiten Aktionstag "Mietenwahnsinn stoppen" an und versammeln uns am 
06.04.19 um 14 Uhr auf dem Postplatz um unsere Forderungen zu stellen.

Wir wollen eine Stadt:

die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für alle - unabhängig von finanziellen 
Mitteln, Herkunft, Sprache, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand
in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden
in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss
in der sozialer und preisgünstiger Wohnungsbau erweitert wird und dauerhaft besteht
in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind
Dafür ist ein radikaler Kurswechsel in der Wohnungspolitik nötig. Wir wollen 
gemeinwohlorientierte Lösungen in der Wohnungsfrage. Um die derzeitige Lage zu verbessern, 
sind vor allem Änderungen in der Bundespolitik notwendig. Doch auch auf Länder- und 
kommunaler Ebene gibt es Handlungsspielräume. Städte wie Leipzig, Be

https://dd.fau.org/2019/04/03/demo-am-6-4-dresdens-mietenwahnsinn-stoppen/


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