(de) fda-ifa: Anarchistische Wanderung in Haltern am See von ag dortmund

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Mi Okt 17 07:22:26 CEST 2018


"Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu" ---- Leider ist dieses Zitat 
von Jürgen Wegmann recht treffend für unsere Wanderung in die Westruper Heide am Sonntag. 
Doch der Reihe nach: Der Tag begann trüb und kalt, im Verlauf des Vormittags klarte es 
aber auf und auch die Temperaturen wurden angenehmer. Ideales Wetter also für einen Tag im 
Freien. Auch am Treffpunkt fanden sich alle Menschen wie geplant ein und der Zug fuhr 
pünktlich los. Beim Umstieg in Wanne-Eickel waren wir dann leider nicht in der Lage, 
einfach in den bereitstehenden Zug einzusteigen. So hatten wir eine halbe Stunde Zeit in 
Wanne-Eickel die Sonne zu genießen. Infolgedessen kamen wir eine Viertelstunde zu spät zum 
Treffpunkt in Haltern. Hier warteten auch schon 2 weitere Menschen, die sich unserer 
Gruppe anschlossen, sodass wir die bisherige Rekordteilnehmer*Innenzahl von 12 Menschen 
erreichen konnten.

Wir machten uns direkt auf gen Westruper Heide, anfangs entlang der Stever, später dann 
leider an einer viel befahrenen Straße. Wir waren froh als wir diesen Weg verlassen 
konnten und ins Gebiet der Westruper Heide kamen. Die Westruper Heide ist eine Sandheide, 
die während der Eiszeit durch Gletscherwanderungen entstanden ist. Sie ist sehr stark 
durch den Menschen geprägt, da ohne menschliche Eingriffe eine Wiederbewaldung stattfinden 
würde. Wir trafen auf den Wegen durch die Heide und den angrenzenden Waldgebieten immer 
wieder auf Bundes- und Landstraßen, teilweise verlief der Wanderweg auch direkt an stark 
befahrenen Straßen, was das Erlebnis in dieser schönen und interessanten Landschaft 
insgesamt etwas schmälerte. Am Ende der Wanderung entspannten wir noch etwas am Halterner 
Stausee. Wir hatten vor mit dem Bus zurück zum Bahnhof zu fahren, um den Weg entlang der 
Bundesstraße zu vermeiden. An der Bushaltestelle stürzte dann leider eine ältere Frau 
unglücklich und verletzte sich dabei. Wir leisteten Erste Hilfe und riefen einen 
Rettungswagen, der auch sehr schnell eintraf. Dadurch verpassten wir den Bus, der nur 
stündlich fährt, und gingen nun doch zu Fuß zum Bahnhof. Hier fuhr uns erneut der Zug 
davon, diesmal lag es aber nicht an unseren Unvermögen, vielleicht aber an der Motivation 
zu sprinten. Also hieß es wieder warten, irgendwann kam dann auch der nächste Zug und nach 
einem Umstieg in Wanne kamen wir dann ohne weitere Vorkommnisse in Dortmund an. Wir 
hoffen, dass sich trotz des holprigen Ablaufs bei der An- und Abreise, alle Teilnehmenden 
Menschen ein bisschen vom Alltag erholen und neue Einblicke gewinnen konnten.

https://fda-ifa.org/anarchistische-wanderung-in-haltern-am-see-2/


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