(de) FdA/IFA - gai dao #81 September 2017 - Inhalt + Editorial

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Mi Sep 20 08:11:16 CEST 2017


Selbstorganisation statt Wahlspektakel! - Einige schwarz-bunte Gedanken ---- Interview und 
Bildergalerie: Gord Hill, indigener Künstler und Anarchist ---- Bericht vom 
war-starts-here-Camp02 ---- Inhalt ---- 02 Editorial ---- 03 Inhalt ---- FdA/IFA ---- 04 
Ein Reisebericht zum "Rettet die Wahlen"-Event für Stammwähler, Unentschlossene und 
Anarchisten! ---- 25 Nachrichten aus den FdA-Gruppen ---- Weltweit ---- 06 
Anarcho-Kapitalismus? Nein, danke! ---- Anarchist*innen in Kuba zu ihrer Position zum 
Kapitalismus ---- Bewegung ---- 07 Bericht vom war-starts-here-Camp ---- Kultur & Alltag 
---- 09 „Alles gut!“ - „Sag mal gehts noch, du Alles-Gut-Mensch?“ ---- 12 Here’s to you – 
Niccola and Bart -- Neue Dokumentation über Sacco & Vanzetti im Kino ---- 14 Gord Hill, 
indigener Künstler u. Anarchist -- Ein Interview mit Bildergalerie

Analyse & Diskussion

18 Selbstorganisation stattWahlspektakel! - Einige schwarz-bunte Gedanken
21 Zum Verhältnis von Anarchie, Solidarität, Feminismus und Militanz

Aufrufe

24 Unterstützt Markéta und Mirek im türkischen Knast

Termine

27 FdA hautnah -- Regelmäßige Termine der FdA-Mitglieder


Editorial

Liebe Leser*innen,
die Gaidao entwickelt sich immer stärker zu einem Ort der
strömungsübergreifenden Debatte, was ganz in unserem Sinne ist und auch an
der aktuellen Ausgabe ablesbar ist.

Was sich an der Ausgabe aber ebenfalls ablesen lässt, ist die Tatsache, dass das
Projekt am seidenen Faden hängt. Aus Mangel an einer Layout-Person mussten
wir die Veröffentlichung um eine ganze Woche verschieben. Eine Einstellung
des Projekts würden uns schmerzen, aber gewisse Aufgaben werden aktuell
einfach von zu wenigen Schultern getragen.

Dann zu einem wichtigen Thema außerhalb unserer kleinen Redaktionsblase:
Das Verbot von linksunten.indymedia.org durch die Bundesregierung am
25.08.2017 stellt die nächste Stufe der Repression gegen soziale Bewegungen im
deutschsprachigen Raum dar. Es ist Wahlkampf und nach dem Kontrollverlust
des Staates im Zuge der G20-Protestaktionen setzt die Bundesregierung auf
medienwirksame Aktionen (und macht sich nebenbei zum Erfüllungswerkzeug
rechter bis faschistischer Akteur*innen). Ein weiterer Schlag gegen
Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung in Deutschland; ein weiterer Schritt
in Richtung autoritären Kontroll- und Polizeistaat.

Mit der Sperrung von linksunten.indymedia.org wird einmal mehr deutlich,
welche wichtige Funktionen unabhängige, dezentrale und für alle zugängliche
Medien für soziale Bewegungen haben. Die Gaidao versteht sich als Teil einer
antagonistischen und kritischen Berichterstattung, bei der es keinen
abgeschlossenen Kreis an Artikelschreiber*innen gibt. Vielmehr soll die Gaidao
eine Plattform bieten um allen Menschen die Möglichkeit zu geben ihre
Beiträge und Gedanken zu veröffentlichen – vorausgesetzt sie widersprechen
nicht den Ideen des Anarchismus im Allgemeinen und den Prinzipien der FdA
im Speziellen.

Lasst uns vielfältige Möglichkeiten freier und unabhängiger Berichterstattung
schaffen und ausbauen – die Idee von linksunten.indymedia lässt sich weder
verbieten noch mundtot machen.

Kämpferische Grüße
ma (für die Gaidao-Redaktion)


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