(de) libertäre gruppe karlsruhe: SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG ZUM ANGRIFF AUF DAS BÜRO VON DIE LINKE UND BESUCHER DES WILDPARKSTADIONS IN KARLSRUHE

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Fr Okt 6 07:43:17 CEST 2017


Wie wir erfahren haben, wurde das Büro der Partei DIE LINKE in der Karlsruher Südstadt in 
der vergangenen Nacht angegriffen. Dies geschah wenige Tage nachdem Michel Brandt für DIE 
LINKE in den Bundestag eingezogen ist. Ein rechter Hintergrund des Angriffs scheint daher 
sehr wahrscheinlich. Petra Schwarz, Pressesprecherin der Libertären Gruppe Karlsruhe 
erklärt sich im Namen der Gruppe solidarisch mit der Linken: ---- "Herr Brandt ist in der 
Vergangenheit genauso wie wir und viele andere Menschen entschieden gegen rechte Umtriebe 
auf die Straße gegangen und hat sich eindeutig gegen rechte Gewalt engagiert. Auch wenn 
wir als anarchistische Gruppe nicht mit Parteien an sich sympathisieren, erklären wir uns 
mit allen Opfern rechter Gewalt und rassistischer Anfeindungen solidarisch."

Bereits in den vergangenen Monaten wurde das P8, die Vereinsräumlichkeiten des 
gemeinnützigen Vereins "Panorama e.V." nach einer antifaschistischen Veranstaltung, sowie 
der linke Stadtteilladen "Barrio 137" - ein Projekt der Sozialistischen Jugend 
Deutschlands - Die Falken", in der Südstadt auf ähnliche Weise angegriffen wie heute Nacht 
das Büro der Linken. Mutmaßlich von Nazis.

Erst beim letzten KSC Heimspiel versuchten, wie die BNN berichtete, 15 bis 20 Nazis drei 
Besucher im Stadion anzugreifen und beschimpften diese u.a. als "Kommunistenschweine".

Petra Schwarz dazu: "Dass schließlich die Angegriffenen den Block verlassen mussten und 
nicht die Nazis, ist für uns unverständlich. Dadurch fühlen sich die Nazis in ihrem 
Handeln bestätigt. Wir halten eine deutliche Positionierung des Vereins gegen rechte 
Umtriebe für dringend notwendig."

Dass menschenverachtende Einstellungen nicht länger als rechtes Randproblem dargestellt 
werden können, sondern in der Mitte der Gesellschaft verankert sind, zeigt nicht zuletzt 
das starke Abschneiden der AfD bei den Bundestagswahlen.

"Auch in Karlsruhe zeigt sich, dass rassistische Hetze gegen Geflüchtete, Linke und 
Andersdenkende in Gewalt mündet. Wir werden auch nach den Wahlen weiterhin für die 
Schaffung solidarischer Perspektiven eintreten und halten eine deutliche antifaschistische 
Positionierung in allen Lebensbereichen für wichtig um ein friedliches Zusammenleben zu 
ermöglichen. Wir werden uns auch weiterhin mit allen Menschen solidarisch zeigen, die für 
eine Welt ohne Diskriminierung jeglicher Form einstehen.", so Petra Schwarz.

Solidarische Perspektiven entwickeln - rechte Umtriebe stoppen!

Tags: antifa antira nonazis nocops fcknzs anarchie anarchismus dielinke ksc karlsruhe
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