(de) FAU, direkte aktion: DREI JAHRE PEGIDA, DREI JAHRE BELAGERUNGSZUSTAND - TEIL 1
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Mo Nov 6 07:45:41 CET 2017
Drei Jahre ist Pegida nun auf Dresdner Straßen unterwegs und prägt die Politik auf
Bundesebene und umso stärker in Sachsen. Trotz widriger Umstände wuchsen die
syndikalistischen Gewerkschaften und Initiativen der FAU. Dabei entwickelten wir eigene
Blickwinkel und eine eigene Art, um Politik in einem Bundesland zu machen, das in der Hand
von Faschist*innen ist. Der erste Teil einer subjektiven Bestandsaufnahme. ---- Allgemein
Von: Erna Rauch - 2. November 2017 ---- Eingangs sei erwähnt: Es gibt gute Gründe, warum
die Presse nicht mehr über jede Pegida-Demonstration berichtet. Was dabei nicht vergessen
werden darf, ist jedoch, dass Pegida weiterhin alle ein bis zwei Wochen mit 1000 - 2000
Anhänger*innen mehrere Stunden demonstriert. Damit toppt diese rechtsradikale Bewegung
auch nach drei Jahren einen Großteil der bundesweiten linken Demonstrationen, die übers
Jahr so laufen.
Pegida startete vor drei Jahren in einer turbulenten Zeit. Die AfD begann sich deutlich
von anderen rechten Splitterparteien wie "Pro Deutschland", "Freiheit" und anderen
durchzusetzen und war kurz zuvor in den Landtag eingezogen. Dresden war davor und auch
danach voll von rechten Demonstrationen und Infoständen. Pegida: Zunächst einmal ein
skurriles Randphänomen, wenngleich direkt bei den ersten Demonstrationen stadtbekannte,
rechte Hooligans in den Nebenstraßen auf "Zeckenjagd" gingen.
DER DAMMBRUCH DES SÄCHSISCHEN FASCHISMUS
Die schnell wachsende Größe, der massive Anstieg regelmäßiger rechtsradikaler Märsche auch
in anderen Städten, wie Freital, die Flut von Anschlägen auf Geflüchtetenunterkünfte und
die massive Gewalt auf der Straße - das alles hatte auch für das schon immer durch die
braune Bewegung und eine braune CDU geplagte Dresden damals eine neue Qualität.
Damals wirkte es, als ob alle Dämme brechen. Ich erinnere mich, dass ich mir damals
dachte: Ich müsste den Verlauf der Eskalation und was es mit einem macht mitschreiben.
Doch zum Aufschreiben war schon bald keine Zeit mehr. Ein Anschlag, eine Pogromstimmung
folgte der nächsten. Nach Feierabend fuhren die meisten von uns auf Gegendemos oder vor
Geflüchtetenunterkünfte wie in Freital oder in die Bremer Straße in Dresden, um den Job
der Cops zu übernehmen. Was geschah gleichzeitig? Frank Richter und die Landeszentrale für
politische Bildung hofierten Pegida, die CDU Sachsen verhandelte insgeheim, Medien
druckten jeden Furz der "Bewegung".
Anfang 2015: Laut Polizei Sachsen hat Pegida 25 000 Teilnehmende. Spätere stichhaltige
Hinweise ließen vermuten, dass die sächsische Polizei aus politischen Motiven die Zahl
konsequent zu hoch schätzte, was zur Initiative "Durchgezählt" führte. Günther Jauch lädt
Pegida erstmals erfolgreich ins Fernsehen ein und zwar mit den weiteren Gästen: Alexander
Gauland (AfD), dem Pegida-Versteher der Landeszentrale für politische Bildung (Frank
Richter), Thierse für die in Sachen Größe und Wählerstimmen in Sachsen unbedeutende SPD
und als paradoxerweise Pegida-kritischsten Diskutanten der Runde Jens Spahn von der CDU.
Bezeichnend für den Dialog dieser Tage: Weder Betroffene der hunderten Übergriffe auf
nicht-deutsche Personen, noch die Organisator*innen von Gegenprotesten oder aber
wenigstens die zweitstärkste Partei Sachsens, "Die Linke" kamen zu Wort. Zeitweilig fanden
in einer Woche 35 rechtsradikale Kundgebungen in Sachsen statt. Die Lage war absolut nicht
zu beherrschen und wir in der Defensive.
Unser Syndikat war knapp drei Jahre alt, als das alles passierte. Wir hatten bis dahin
einen vergleichsweise guten Job gemacht, obwohl Dresden sicherlich nicht das leichteste
Pflaster für linksgewerkschaftliche oder gar anarcho-syndikalistische Organisation ist.
Nun gerieten viele von uns an ihre Grenzen beim Versuch, als Mensch und Antifaschist*in zu
leisten, was man kann und dabei gleichzeitig die gewerkschaftliche Organisation am Laufen
oder gar Wachsen zu halten.
Pegida trifft sich am 18. Oktober in Dresden
Glaubten viele noch zur Jahreswende 2014/2015 daran, dass Pegida irgendwann abebben werde,
so zeigte sich ab Ende Januar, dass diese Hoffnung weitestgehend begründet war. Was
abebbte, waren dagegen die Gegenproteste. Wir gingen in die Etappe aber wohl niemand hätte
so schwarz malen wollen, zu prognostizieren, dass die AfD zweieinhalb Jahre später
stärkste Partei Sachsens sein würde und Pegida nach drei Jahren immer noch regelmäßig läuft.
VORSPIEL: EIN HAUSGEMACHTES PROBLEM
Seit 1990 ist die CDU im Freistaat Sachsen stärkste Partei, also seit bald 30 Jahren. Für
nicht wenige Städte gilt eine gleiche oder zumindest vergleichbare Dominanz. Über die
üblichen Seilschaften zwischen Politik, Wirtschaft und den drei Gewalten hinaus weichte in
30 Jahren die Gewaltenteilung auf. Vitamin B bei der CDU oder ihren Freunden und Verbänden
zu haben war auch für eine Karriere in Wirtschaft, Verwaltung oder Judikative hilfreich.
So entstanden Phänomene, die in die Geschichtsschreibung als "Sachsensumpf" und
"Sächsische Demokratie" eingehen sollten.
Schon der erste sächsische Ministerpräsident nach 1990, Kurt Biedenkopf, bemerkte, die
Sachsen seien immun gegen "Rechtsextremismus". Den vollen humoresken Wert dieser Aussage
begreift man nun wieder erst, wenn man die weitverbreitete Untertanenmentalität vieler
Sachsen kennt. Biedenkopf wurde oft mehr im Ernst, denn im Spaß "König" genannt. Ein in
der Zeit erschienenes Interview zeigt anschaulich, dass Biedenkopf die Idee zumindest
nicht schlecht findet. Insgesamt lässt es tief blicken, von welchem Maß an Reflexion sich
viele Sachsen angezogen fühlen.[1]Insofern hatte Kurt Biedenkopf in den 90ern zu einem
kleinen Teil recht: Vielen Sachsen war der Rechtsradikalismus zu modern. Sie wollten
monarchistische Untertanen sein. Gerade in der alten Fürstenstadt Dresden war dieser
Wunsch nach Einfachheit und einer a-politischen Haltung schon immer sehr populär.
Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf - CC BY-NC-SA - by michaelthurm
So viel der Wechsel von einer Einheitspartei zur nächsten über die repräsentative
Demokratie und die dazu gehörigen Wähler*innen aussagt, soviel sagt der unbedingte
National- und Regionalstolz, der Wunsch nach einfachen Antworten, einer starken Führung
und einem harten Vorgehen gegen alle Abweichler*innen und über den Sozialismus aus, der
vorher hier herrschte.
Nun war es aber trotzdem gerade Biedenkopfs Zeit, in der sich schon abzeichnete, dass die
Sachsen so ganz unempfindlich nicht sein können für den Rechtsradikalismus. Die DSU hatte
schon nach der Wende teils besorgniserregende Lokalergebnisse erreicht. In Sachsen
organisierten, trainierten und bewaffneten sich munter verschiedenste rechte
Jugendverbände, Parteien, Kameradschaften und Milizen. Es gab zu schwersten Übergriffen,
teilweise Schusswaffeneinsatz, teilweise Mord.
DIE SICHT AUS DEM LANDTAGSSESSEL
Nun ist die Sicht aus dem Landtagssessel aber eine andere. Bis zur Landtagswahl 2014
schien der CDU keinerlei Kraft von rechts gefährlich zu werden. Zweitstärkste Partei war
seit 1999 die Partei "die Linke" (damals noch PDS). Der PDS fehlten dennoch auch in ihren
besten Jahren über 20% zum Einholen der CDU und die SPD machte keine Anstalten, ernstlich
eine Koalition in Erwägung zu ziehen. Trotzdem galt das Credo: "Links da steht der Feind.
Rechts - da geht es aus Sicht der CDU in Sachsen um Wählerstimmen", wie es der Grüne
Hubertus Grass unlängst zusammenfasste. Viele innenpolitische Entscheidungen,
Medienäußerungen und auch Bemühungen parteinaher "Politikwissenschaftler" wie Uwe Backes
und Eckhard Jesse lassen sich auf diese Grundmaxime zurück führen.
So wurde immer wieder daran festgehalten: Gegen jeden "Extremismus". Und das wird in
Sachsen genau genommen. Ob du also den Holocaust fortsetzen willst oder dir eine
radikaldemokratische Gesellschaft ohne Ausbeutung wünschst, ist dies laut sächsischer
Prämissse exakt gleich schlimm. Nun sind Sachsen ja immun gegen rechts, also doch ein
wenig mehr nach links geschaut.
Zusammen mit dem eben beschriebenem Filz ergibt das einen gefährlichen Cocktail. Das
drückt sich u.a. in der Bildung aus. Um linken und libertären Kreisen das Handwerk zu
legen, gehörten die Sachsen früh zu den stärksten Führsprecher*innen der
Extremismusklausel. Dadurch sollten sich staatlich geförderte Initiativen und Vereine
einerseits zur "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" bekennen (und damit u.a. auch
zum Kapitalismus). Zum anderen sollten Geförderte auch in die Pflicht genommen werden,
ihre Projekt-Partner*innen zu durchleuchten und ggf. Abstand zu nehmen. Gegen die Klausel
wehrten sich u.a. die Amadeu-Antonio-Stiftung[2]und der Pirnaer AkuBiZ e.V. Andere
Bildungsträger, wie das bundesweit agierende Netzwerk Demokratie und Courage, blieben
erstaunlich ruhig, um nicht negativ anzufallen.
Ein weiteres Beispiel für CDU-geführte politische Bildung ist die Stiftung Sächsischer
Gedenkstätten. Trotz viel guter Arbeit, die auch im Rahmen dieses Trägers geleistet wird,
ist die Gleichsetzung zwischen NS-Genoziden und DDR-Diktatur schon auf der Startseite der
Stiftung unerträglich, wenn schon im ersten Satz von zwei quasi gleichberechtigten
Diktaturen gesprochen wird: "Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert an die Opfer
der nationalsozialistischen Diktatur und der kommunistischen Diktatur in der sowjetischen
Besatzungszone und der DDR."[3]Wer einen solchen Geist fördert und erzieht, darf sich
nicht wundern, wenn dann auch übers Ziel hinaus geschossen wird: So verteidigten
Geschäftsführer Siegfried Reiprich und sein Stellvertreter Bert Pampel auf Twitter auch
schon mal Pegida bzw. rechte Aktionen gegen Geflüchtete.[4]
Auch politische Meinungsbildung und Repressionsorgane sind in Sachsen nicht zu trennen. So
geben Leute wie Backes und Jesse in ihren Jahrbüchern für Extremismus & Demokratie[5]die
ideologischen Linien vor. Diese werden von Institutionen wie Verfassungschutz und LKA in
Leitlinien und Publikationen übernommen, bzw. wird sich bemüht, ein dazu passendes Bild
von der Realität zu schneidern.
Dazu gehören Entscheidungen der Repressionsorgane darüber, was, wie und mit welchem
Ermittlungsdruck als politisch motivierte Straftat, was als Gewalt klassifiziert wird. So
konnte sich die sächsische CDU immer wieder drauf verlassen, dass um den 13. Februar[6]in
Dresden bei Sitzblockaden massenhaft Anzeigen von der Polizei aufgenommen werden. In der
Statistik lesen wir dann Zahlen, die auf der einen Seite ggf. ein Hakenkreuz an einer
Asylunterkunft bedeuten, auf der anderen Seite einen Eingriff in den Straßenverkehr
(Sitzblockade auf der Straße), gegen eine rechte Demonstration. So konnte die CDU sich
immer darauf verlassen, auch noch im nächsten Jahr Hysterie vor dem vernachlässigtem
Linksextremismus schüren zu können und damit eben v.a. auch den politischen Hauptgegner,
die Partei "Die Linke" zu diskreditieren und unter Zugzwang zu bringen. Gleichzeitig wurde
teilweise abenteuerlich viel Aufwand betrieben, um endlich Beispiele für linken Terror zu
finden. Damit am Ende heraus kommt, was politisch herauskommen soll.
So zum Beispiel wenn es darum geht, Rechtsextremismus herunter zu spielen: Erinnert sei an
die rechte Kameradschaft SSS aus dem Elbsandsteingebirge. Diese Organisation, teilweise
mit der erwerbsmäßigen Kriminalität verstrickt, machte keinen Hehl aus ihrem klaren
NS-Bezug. Sie überfielen immer wieder Menschen, verübten Anschläge, bewaffneten sich mit
Handgranaten und Sturmgewehren. Erste Ermittlungsversuche schlugen fehl, da die
Terrorgruppe offensichtlich aus den Reihen der Polizei gewarnt wurde. Erst als es
unterlassen wurde, lokale Repressionsorgane zu informieren, gelangen Ermittlungserfolge
und Waffenfunde. Von 82 Personen gegen die ermittelt wurde, erhielt niemand mehr als eine
Bewährungs- und oder Geldstrafe. Einzig im Nachgang erhielt ein Kader wegen Weiterführung
der Organisation eine achtmonatige Haftstrafe.
DER FALL "PRAXIS" - EIN MAHNMAL FÜR DIE SÄCHSISCHEN VERHÄLTNISSE
Wir erinnern uns nun an die 129a-Ermittlungen (Bildung einer terroristischen Vereinigung)
gegen das Umfeld von ‘Dresden Nazifrei'. Eine Statistik aus dem Jahr 2010 ruft
erschreckend in Erinnerung, wie Neo-Nazis und Sächsische Polizei sich gleichzeitig
bemühten, jenen das Handwerk zu legen, die in Dresden Europas größten, regelmäßigen
Neo-Naziaufmarsch zu verhindern suchten.[7]Es kam zu monatelangen Observationen,
Hausdurchsuchungen, Funkzellenabfragen, Telefonabhöraktionen und sogar der Durchsuchung
von Anwaltsbüros. Gleichzeitig griffen Neo-Nazis in einer Serie Häuser und Einzelpersonen
an, nahmen dabei den Tod vieler, auch von Kindern, billigend in Kauf.
Zerstörter Eingang der Praxis
Kaum ein Fall macht dies so plastisch, wie der Angriff auf das Hausprojekt Praxis im
Februar 2011: Das Haus war damals Teil der anarchistischen Lokalföderation "Libertäres
Netzwerk Dresden" und wurde über Monate regelmäßig mit Steinen, einmal auch mit einem
Brandsatz angegriffen. Gleichzeitig lief die Observation des Gebäudes durch die
Repressionsorgane, wofür allem Anschein nach eine gegenüberliegende Wohnung genutzt wurde,
jedoch auch in der Nachbarschaft sehr auffällig observiert wurde. Die Polizei schritt bei
den Anschlägen und Angriffen nicht ein.
Am 19. Februar 2011 kommt es in ganz Dresden zu harten Auseinandersetzungen zwischen
Polizei, Nazis und Antifaschist*innen. Das Hausprojekt Praxis lag an diesem Tag eigentlich
außerhalb der eigentlichen Aktionszone. Eine Gruppe von 250 Neo-Nazis u.a. aus dem Umfeld
der "Freien Kräfte Köln" zusammen mit lokalen Neo-Nazis stiegen jedoch in Freital aus und
liefen 6 km in Begleitung eines Hubschraubers und mehrerer Streifenwagen direkt auf die
Praxis zu. Als sich Unterstützer*innen des Hausprojektes auf den Weg machten, reagierte
die Polizei damit, diese an zwei strategischen Stellen, nur wenige hundert Meter vom Haus
entfernt, mit jeweils einer Hundertschaft aufzuhalten. Vom Angriff selbst und der den
Verkehr regelnden Polizei existiert ein Video, auch der Hubschrauber ist hier zu
hören.[8]Beim Angriff wurden insgesamt auch vier Nachbarhäuser angegriffen, nur Glück und
entschlossener antifaschistischer Gegenwehr war es zu verdanken, dass niemand ernstlich
verletzt wurde.
Der Nazi-Mob besaß im Anschluss gar die Dummheit, sich nach diesem "Sieg" unter die
Kameras einer nahe gelegenen Tankstelle zu begeben - um Bier zu holen. Die Polizei traf im
Anschluss mit mindestens zwei Hundertschaften bei den Nazis ein. Niemand wurde
festgesetzt, es wurden keine beweissichernden Aufnahmen gemacht oder gar Personalien
aufgenommen. Der Mob wurde erst zum nächstliegenden Bahnhof geleitet, dann sogar bis zur
Hauptkundgebung der Nazis - und dort in die Anonymität der Masse entlassen.
Am selben Tag kam es in Dresden zu einer Razzienwelle - gegen antifaschistische Projekte.
Mit diesem Prozess beschäftigte sich die Kampagne Sachsens Demokratie, die das
entsprechende Schlagwort auch stark mitprägte. Ermittlungen gegen die Täter das
Praxis-Angriffs wurden jedoch auch dann nicht ernsthaft forciert, als im Internet die
vorliegenden Videos ausgewertet und eine ganze Reihe der Angreifer auf
linksunten.indymedia klar identifiziert war. Stattdessen kam es nach dem Angriffen zu
verschiedenen versuchen des LKA, betroffene Nachbar*innen über das Hausprojekt auszufragen
und im April dann schließlich zu einer ergebnislosen Razzia in der Praxis über mehrere
Stunden, teils mit vorgehaltener Maschinenpistole.
Nachdem das LKA den Terror nicht fand, den es suchte, ließ es sich immerhin nicht gänzlich
entmutigen. In der Folge wurde Druck auf andere Ämter gemacht, um öffentliche
Veranstaltungen in der Praxis zu untersagen. Ebenso wurde der Vermieter unter Druck
gesetzt, dem Hausprojekt zu kündigen. Beides mit Erfolg. Die seit über 20 Jahren
regierende Partei wird wohl zufrieden gewesen sein. Der Fall Praxis ist dabei zwar
besonders pointiert erzählbar, jedoch leider kein Einzelfall, wie auch die Geschichte des
Hausprojekts "Schwarzer Peter" in Limbach Oberfrohna zeigt.[9]
Im zweiten Teil wird Erna Rauch berichten, wie es ist, unter Faschist*innen zu leben und
welche Zukunftsaussichten und Perspektiven sich bieten.
https://direkteaktion.org/drei-jahre-pegida-drei-jahre-saechsische-syndikalist_innen-im-belagerungszustand/
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