(de) FAU Berlin, Pressemitteilung, Warnstreik beim LSVD

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Fr Dez 15 07:47:07 CET 2017


Sehr geehrte Damen und Herren, ---- Hiermit möchten wir Sie über einen Aufruf zum 
Warnstreik im Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg 
(BLSB) e.V. informieren, da die Leitung Kündigungen und Befristungen weiter als 
Druckmittel in den Tarifverhandlungen einsetzt. ---- Weitere Informationen entnehmen Sie 
bitte beigefügter Pressemitteilung. ---- Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich 
bereit. Sie erreichen uns unter untenstehender Telefonnummer. ---- Mit freundlichen 
Grüßen, ---- Valentin Domann ---- [Pressemitteilung]Warnstreik beim Bildungs- und 
Sozialwerk des LSVD ---- Arbeitgeber missbraucht befristete Arbeitsverträge in den 
Tarifverhandlungen im Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbands 
Berlin-Brandenburg e.V. (BLSB) als Druckmittel. Nun ruft die FAU zu einem Warnstreik am 
19.12.2017 auf.

Nachdem die Tarifverhandlungen für einen Haustarifvertrag mit dem Bildungs- und Sozialwerk 
des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg e.V. (BLSB) gescheitert sind, ruft das 
Allgemeine Syndikat der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Berlin (FAU) die 
Betriebsgruppe zum Warnstreik am Dienstag, 19.12.2017 auf, um dem Vorstand und der 
Geschäftsführung ihre Entschlossenheit zu zeigen. Der Vorstand des BLSB war bis heute 
nicht bereit, die 16 zum Jahresende gekündigten Verträge der Mitarbeiter*innen für das 
nächste Jahr zu verlängern und so bleibt der Eindruck, dass der Vorstand die 
gewerkschaftlich organisierte Belegschaft versucht komplett auszutauschen. Die FAU wertet 
die Kündigungen, die in Frage gestellten Verlängerungen und die Abmahnungen als eindeutige 
Drohkulisse, mit der der Vorstand versucht, die Belegschaft zu vereinzeln und zu spalten. 
Daher haben sich die Mitarbeiter*innen der Betriebsgruppe mit großer Mehrheit in einer 
Urabstimmung dafür entschieden, zusammenzuhalten und weiter für einen Tarifvertrag zu kämpfen.

Konkret fordert die FAU für ihre Mitglieder unter anderem:

1.     Entfristung aller Arbeitsverträge unter Finanzierungsvorbehalt. Gute Arbeit kann 
nur mit erfahrenem Personal gelingen.

2.     Einführung von Arbeitszeitkonten mit entsprechender Anerkennung der tatsächlich 
geleisteten Arbeit. Überstunden müssen auch als Überstunden anerkannt werden.

3.     Angleichung der wöchentlichen Arbeitszeit an den Tarifvertrag für den Öffentlichen 
Dienst der Länder (TV-L) - Berlin.

4.     Regelmäßige Supervisionen. Die geleistete soziale Arbeit ist häufig belastend und 
eine professionelle externe Begleitung notwendig.

5.     Mehr Mitbestimmung durch unsere Betriebsgruppe. Die demokratische Beteiligung der 
Belegschaft an wichtigen Entscheidungen sorgt für gute und umsetzbare Regelungen.

"Kein Schiff fährt ohne Besatzung! Wenn sich Vorstand und Geschäftsführung nicht endlich 
auf Gespräche auf Augenhöhe einlassen, muss mit Streik gerechnet werden", so Käte 
Gengenbach, Sekretärin der FAU, die die gewerkschaftliche Vertretung der Mitarbeitenden 
übernommen hat.

Weitere Informationen zum Tarifkonflikt und zum Warnstreik erhalten Sie gerne unter unten 
angegeben Kontaktdetails. Die bisher zu diesem Thema erschienenen Artikel, Pressebilder 
und Pressemitteilungen finden Sie außerdem hier: https://berlin.fau.org/kaempfe/bildungswerk

Berlin den 12. Dezember 2017
-- 
Pressesekretariat der FAU Berlin
Post: Grüntaler Str. 24, 13357 B
Mail: faub-presse at fau.org
Phon: +49 151 43 642 542
Fax:  +49 30 287 008 13


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