(de) anarcho syndikalismus: IAA: Polizei und Staat als Instrumente von Klassenkampf und Unterdrückung

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Fr Dez 8 06:37:49 CET 2017


Man muss nicht lange suchen, um Beispiele dafür zu finden, wie die Polizei und der 
Staatsapparat gegen Momente des Widerstandes gegen Ausbeutung und Unterdrückung eingesetzt 
werden. Auf der ganzen Welt sehen wir immer wieder, wie Proteste von Arbeiter*innen von 
der Polizei bekämpft und die Bewegungen der Unterdrückten mit Gewalt niedergerungen 
werden. Die Rolle des Staates zur Aufrechterhaltung der Macht der Eliten ist schon vor 
Langem deutlich geworden. ---- In den letzten Jahren wurden wir oftmals mit der wirklichen 
Repression des Staates konfrontiert, der meistens überreagiert. Der Staat hat versucht aus 
unseren Genoss*innen "Terroristen" zu machen, wie zum Beispiel im Fall der Genoss*innen 
der ASI-IAA[Serbien]vor einigen Jahren. Oder durch dien lächerliche Verhaftung eines 
Genossen der CNT-IAA, der Anfang 2016 an einem politisch-satritischen Puppentheaterstück 
teilgenommen hatte. In Polen hat versucht die staatliche Post vergeblich versucht eine*n 
Genoss*in der ZSP-IAA zu verklagen wegen eines "Aufrufs zu gewalttätiger Revolution", was 
zu ernsthaften Strafen hätte führen können.

Die Polizei und der Staat unterdrücken weiterhin und wir werden weiter darauf reagieren. 
Genoss*innen rund um den Erdball sehen sich Bedrohung und Gewalt ausgesetzt, die wir 
unabhängig von ihrem Schweregrad ablehnen. In Spanien wird die libertäre soziae Bewegung 
angegriffen und in Russland wird sogar die Demonstrationsfreiheit durch den Staat schwer 
eingeschränkt. Die ASI-IAA in Serbien hat sich in jüngster Zeit gemeinsam mit Mieter*innen 
organisiert, um Zwangsräumungen zu verhindern, weshalb die Polizei die Aktivist*innen 
überwacht und Anklagen gegen sie erhebt.

In Australien hat die Polizei einige brutale Überfälle auf Flüchtlinge auf der Insel Manus 
begangen. Während einer Demonstration in Melbourne zur Unterstützung der Flüchtlinge 
wurden sie von rechtsradikalen Schlägerbanden angegriffen, doch die Polizei reagierte 
nicht und verprügelte stattdessen unseren Genossen von der ASF-IAA. Da diese blitigen 
Bilder die Welt schockierten, behauptete die Polizei in einigen Medien, dass sie einen 
rechten Angreifer ruhiggestellt hätten, obwohl sie tatsächlich daneben standen und die 
Angriffe auf friedliche Demonstrant*innen mitansahen.

Der Staat ermöglicht es weiterhin die Arbeiter*innen zu unterdrücken, die sich aktiv gegen 
ihre Chefs zu r Wehr setzen. Da ist beispielsweise der Fall eines ZSP-Mitglieds, das den 
Arbeitgeber - eine große Supermarktkette - mehrerer Fälle von Ausbeutung beschuldigt. Der 
Supermarkt ließ darufhin die*den Genoss*in und andere ZSP-Mitglieder wegen angeblicher 
Straftat anklagen. Obwohl es bisher nicht zu einer Verurteilng kam, ermöglicht diese 
Anklage der Polizei weitere Belästigungen der Gewerkschafter*innen.

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), die gegründet wurde um sowohl 
Kapitalismus wie auch den Staat zu bekämpfen, verurteilt alle diese Repressionsfälle, 
ebenso wie die die allgemeine Entwicklung zur Untrdrückung von Widerstand. Wir rufen alle 
unsere Genoss*innen auf der ganzen Welt dazu auf, gegen die Gewalt von Polizei und Staat 
aktiv zu werden und wachsam zu bleiben.

Ein Angriff auf Eine*n ist ein Angriff auf alle!

IAA-Sekretariat
02. Dezember 2017

http://www.iwa-ait.org

Übersetzung: ASN Köln

http://anarchosyndikalismus.blogsport.de/2017/12/04/iaa-polizei-und-staat-als-instrumente-von-klassenkampf-und-unterdrueckung/#more-271


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