(de) libertäre gruppe karlsruhe: SPONTANER PROTEST BEI SPD-VERANSTALTUNG MIT HEIKO MAAS IN KARLSRUHE
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So Aug 27 07:27:36 CEST 2017
Für den 22.08.2017 hat die SPD-Karlsruhe und ihr Wahlkandidat Parsa Marwi zu einer
Diskussionsveranstaltung mit Heiko Maas in Cafe Oxford eingeladen. ---- Vor dem Eingang
kam es zu einer spontanen Protestbekundung der Libertären Gruppe Karlsruhe, im Rahmen der
Kampagne "Solidarische Perspektiven entwickeln - jenseits von Wahlen und Populismus". ----
Ein Transparent mit der Aufschrift "Keine Stimme dem Überwachungswahn" vor dem
Veranstaltungsort platziert und später an einem Bauzaun gegenüber hinterlassen. ---- Mit
Flyern wurden Besucher*innen, Passant*innen und Referenten über die Machenschaften der
Bundesregierung in den letzten Monaten informiert und zum Nachdenken angeregt. ---- Die
Veranstaltung beschäftigte sich mit den Theman Fake News, Meinungsfreiheit und dem
sogenannten Netzwerkdurchsuchungsgesetz.
Dieses stellt nur eine von vielen Überwachungsmaßnahmen dar, welche in den letzten Monaten
umgesetzt wurden.
Der Einsatz des Staatstrojaners, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, erleichterte
Zugriffe der Geheimdienste auf persönliche Daten und die faktische Aufhebung des
Bankengeheimnis sind nur einige davon.
Bei der Umsetzung des Einsatzes von Staatstrojanern lies es sich die Bundesregierung nicht
nehmen, durch einen Kniff demokratische Grundregeln außer Kraft zu setzen und damit
gleichzeitig eine öffentliche Debatte zu verhindern. So wurde die Regelung als Zusatz zur
Verabschiedung eines Gesetzes mit dem Titel "Fahrverbot als Nebenstrafe" eingefügt und
somit Debatten in Bundesrat und Öffentlichkeit umgangen.
"CDU und SPD nutzen kurz vor der Wahl die Ängste und Unsicherheiten der Menschen um
grundlegende Freiheitsrechte einzuschränken. In höchst populistischer Art und Weise soll
so ein subjektives Sicherheitsgefühl suggeriert und Wahlstimmen gewonnen werden.", so
Petra Schwarz, Pressesprecherin der Libertären Gruppe Karlsruhe.
"Zur Umsetzung werden zur Not demokratische Grundregeln außer Kraft gesetzt und die
Bevölkerung im Unwissen gelassen.", so Schwarz weiter.
"Der gesetzeswidrige Entzug von Akkreditierungen beim G20-Gipfel und die damit verbundenen
rechtswidrige Datenlage zeigen, dass die Überwachungsbefugnisse schon jetzt
besorgniserregende Ausmaße annehmen. Da mutet es schon irritierend an, wenn Heiko Maas
Werbung für weitere Überwachungsmaßnahmen machen möchte und gleichzeitig auf dieser
Veranstaltung beteuert, dass diese nie dazu dienen können, Straftaten und Hetze komplett
zu unterbinden."
Keine Stimme dem Überwachungswahn!
http://lka.tumblr.com/post/164553662086/spontaner-protest-bei-spd-veranstaltung-mit-heiko
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