(de) Lesekreis - "Tier-Werden, Schwarz-Werden, Frau-Werden - eine Einführung in die politische Philosophie des Poststrukturalismus"

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Sun Oct 16 10:45:18 CEST 2016


Wir möchten Euch den Lesekreis einer befreundeten Gruppe - Glitzer&Krawall vorstellen: 
---- Zur Zeit veranstalten wir einen offenen Lesekreis zu "Tier-Werden, Schwarz-Werden, 
Frau-Werden - eine Einführung in die politische Philosophie des Poststrukturalismus" von 
Gabriel Kuhn. Wir treffen uns alle 2 Wochen montags im Bahnhof Langendreer (Raum 6, dafür 
müsst ihr beim Endstation.Kino reingehen), um uns über das Gelesene auszutauschen. 
Quereinsteigen ist durchaus noch möglich; es ist förderlich, wenn ihr das Buch bis zur 
jeweils unten angegebenen Stelle gelesen habt. Wir freuen uns auf euch! ---- Nächster 
Termin ---- Montag, 10. Oktober, 19 Uhr. ---- Wir besprechen die Kapitel "II.2.4 Das 
autonome Subjekt" bis einschließlich "Anhang: Zur Psychoanalyse" (S.36-56)

"Diese Lektüre richtet sich in politischer Absicht vor allem an Aktivist/innen und 
Wissenschaftler/innen in linken und linksradikalen Zusammenhängen. Es sieht sich als 
Handbuch, das Hilfestellung leisten will zum Verständnis poststrukturalistischer 
Theorienbildung und ihrer revolutionären Potentiale, sowie zur Entfaltung eigener 
revolutionärer Theorie und Praxis.

Das Buch ist wesentlich darum bemüht, das oft als schwer zugänglich beschriebene 
poststrukturalistische Theoriengebäude zugänglicher zu machen, ohne es dabei zu 
trivialisieren. Einer spezifischeren Auseinandersetzung mit den explizit politischen 
Dimensionen poststrukturalistischen Denkens ist eine Auseinandersetzung mit seinen 
allgemeineren theoretischen Grundlagen vorangestellt. Die Einführung eignet sich so für 
alle, die an poststrukturalistischer Theorie Interesse pflegen und nach einer 
Einstiegshilfe in poststrukturalistische Theorienbildung suchen."

Begriffe wie Lesart, Dekonstruktion oder diskursiv erzeugt schweben nur allzu oft im 
politischen Raum und werden dabei kaum erläutert. Es scheint vielmehr ein inflationärer 
Gebrauch poststrukturalistischer Phrasen stattzufinden, ohne dass eins sich so richtig 
damit beschäftigt zu haben scheint.
Vertreter*Innen des Poststrukutalismus, als sozial- und geisteswissenschaftliche Strömung, 
haben diese Begriffe für sich nutzbar gemacht und in ihr Theoriegebilde eingebaut.
Wir möchten in unserem Lesekreis der Theoriefindung ein wenig auf den Grund gehen, uns 
über unsere Lesart austauschen und vielleicht entdecken wir dabei auch, dass Sprache ja 
wirklich manchmal sowas wie Realität schafft.

http://schwarzerub.blogsport.de/


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