(de) FDA-IFA, Gai-Dao N°65 Mai 2016 - Inhalt + Editorial

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Sat May 14 14:21:02 CEST 2016


Die "sozialistische" Regierung zerstört unsere Rechte Anarchistisch älter werden - (wie) 
geht das? ---- Safer-Spaces-Policy und Konfliktbewältigung der AFed02 ---- Inhalt ---- 02 
Editorial ---- 03 Inhalt ---- FdA/IFA ---- 04 Feminismus und Konfliktbewältigung: Die 
britische Anarchistische Föderation und ihre Safer-Spaces-Policy -- Ein Interview des 
A-Radios Berlin ---- 09 Die "sozialistische" Regierung zerstört unsere Rechte ---- 
Weltweit ---- 12 Welche Art von Aufstand brauchen wir im irakischen Teil Kurdistans? ---- 
Analyse & Diskussion ---- 14 Anarchistisch älter werden - (wie) geht das? ---- 17 
Antisemitismus boykottieren ---- 21 Boykott? Aufjeden Fall Solidarität! ---- 23 
Anarchismus, gesellschaftlicher Wandel und die konkrete Utopie der befreiten Gesellschaft 
---- Aufrufe ---- 28 Krieg. Macht. Flucht. -- Aufruf zum War starts here Camp 2016

Kultur & Alltag

30 Linke Hackordnung -- Ein Gedicht

Termine

31 FdA hautnah -- Regelmäßige Termine der FdA-Mitglieder

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Editorial

Liebe Gefährt*innen, liebe Interessierte,

ihr haltet hier die 65. Ausgabe der Gai Dào in euren Händen (oder habt sie auf das Medium 
eurer Wahl geladen). Und wieder erwarten euch spannende Themen rund um unser 
Lieblingsthema – die Anarchie.
Anlässlich des 1.Mai, der auch einen festen Platz in der anarchistischen Geschichte 
belegt, scheiden sich wieder einmal die Geister bezüglich des Israel-Palästina-Konflikts. 
In Berlin offenbaren sich durch den Eintritt der Gruppen BDS (Boycott, Divestment and 
Sanctions) und F.O.R. Palestine innerhalb des „Revolutionären-1.Mai-Bündnisses“ 
unüberwindbare Konflikte.
In der aktuellen Gai Dào findet ihr diesmal zwei verschiedene Stellungnahmen hinsichtlich 
der BDS-Kampagne und ähnlichen Gruppierungen, die mögliche anarchistische Perspektiven auf 
das Thema aufzeigen. Ist Israel-Kritik per se antisemitisch oder kann sie gerechtfertigt 
sein? Wie kann eine Positionierung zu Israel-kritischen und pro-palästinensischen 
Kampagnen und Bewegungen aussehen? Und wie können wir als Anarchist*innen vielleicht eine 
Position abseits der zwei unvereinbaren Lager finden?

Ein weiteres Thema in dieser Ausgabe sind die politischen und sozialen Prozesse in
kurdischen Gebieten. Rojava erfährt gerade weltweite Aufmerksamkeit und auch viele
Anarchist*innen verfolgen interessiert das dortige Geschehen. In immer mehr kurdi-
schen Gegenden werden Stimmen laut, die sich für eine herrschaftsfreie und solidari-
sche Gesellschaft einsetzen. Der Artikel von Zaher Baher beschäftigt sich mit den
Entwicklungen im irakischen Teil Kurdistans und erörtert Wege hin zu einer möglichen
anarchistischen Gesellschaft.
In Frankreich gehen seit einigen Wochen immer wieder Hundertausende auf die Stra-
ßen, um gegen die neue Arbeitsmarktreform der angeblich „sozialistischen“ Regierung
unter François Hollande zu demonstrieren. Doch der Widerstand richtet sich nicht allein
gegen diese Reform, auch andere Themen geraten immer weiter in den Vordergrund,
wie der anhaltende Notstand, die Ereignisse in Calais oder Frankreichs Energiepolitik.
Ein Text des Internationalen Referats der Fédération Anarchiste beleuchtet näher, wie
sich daraus eine soziale Bewegung entwickelt hat und analysiert, wie gewerkschaftlich
organisierte Anarchist*innen sich in diese Kämpfe einbringen könnten.
Abschließend sei noch ein Mal auf die anarchistischen Tage in Jena (20. - 21. Mai) hin-
gewiesen, über die wir in der letzten Ausgabe berichtet haben. Sie sind jetzt auch online
zu erreichen unter: antje.noblogs.org. Also schaut mal ins Programm, es lohnt sich.

Viel Spaß und Diskussion wünscht,
die Gai Dào-Redaktion


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