(de) fda-ifa: Das female focused & queer-feminist festival ‚Böse und Gemein‘ vom 24.-26.6. in Dresden (en)

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Wed May 11 14:38:28 CEST 2016


Wir wollen auf diese Veranstaltung hinweisen, weil wir sie nicht nur unterstützen, wir 
feiern sie und arbeiten eng mit den Veranstalterinnen zusammen, damit es ne tolle 
Veranstaltung wird. ---- Neben einem unglaublichen Lineup wird es einen feministischen 
Cuntent (ja, was für ein Wortspiel!?) in der Kosmotique auf der Martin-Luther-Straße 
geben, den ihr euch geben solltet! ---- Aber genug der eigenen Worte. Hier sind die 
Ankündigungen und Links. Unten findet ihr auch noch das Selbstverständnis der Gruppe Böse 
und Gemein und weitere Links. ---- Wenn ihr einen Schlaflatz braucht ODER einen habt, dann 
gebt uns gerne über e_vibes at riseup.net oder über fb Bescheid! ---- Wir freuen uns sehr 
Teil der Böse und Gemeinde zu sein.

Hier die Infos:

Line-up

Anti-Corpos (Lieblingsband São Paulo, Brazil)
Cocaine Piss (Noise Punk aus Belgien)
Femme Krawall (Riot Grrrl aus Berlin)
Cuntroaches (Bösester & schönester Noisepunk aus Berlin)
Levitations (Sympathischster Postpunk aus Berlin)
THURM (Pure Power from everywhere)
Svffer (Crusty, blackened HC-extended von Münsteranerinnen* in Berlin)
Gurr (Feinste Garagenmusik aus Berlin)

Cuntent

** Sa 25.06. in der Kosmotique **
13 Uhr *> Wanna talk about sex? Yes Clitoris! Input + Austausch
Mit Louisa (Berlin)
15 Uhr *> Ausstellungseröffnung OFF THE ROKKET
Queere Pin-ups von Yori Gargarim
16 Uhr *> Sexy Time – Raum für Austausch. Sprechen über und beim Sex I Input + Austausch
Mit Madeline (Bochum)

** So 26.06. in der Kosmotique **
14 Uhr *> Feministisch Frühstücken
16 Uhr *> Ein Wurm mit Adlerflügeln, in der Küche Talg hackend // Lesung mit dem AK Unbehagen
18 Uhr *> PorYes – Feminist Porn Award – Feministische Konzepte in der Pornografie I Input 
+ Austausch
Mit Lexi (Dresden/Berlin)
19.30 Uhr *> Offenes Vernetzungstreffen und Abschluss Festival

** 25.06./26.06. in der Queer Station / Beim Festival **
*> Cunt Collective (Oldenburg) I Ausstellung I Interaktives Angebot
*> Henrike Iglesias I Installation Henrike Iglesias sind Anna Fries, Laura Naumann, 
Marielle Schavan und Sophia Schroth.
*> Yori Gagarim (Berlin) I Festivalstand I Politische Bildung
Yori-gagarim.com
TROUBLE-X.info
OFF-THE-ROKKET.tumblr.com
*> Sexclusivitäten (Berlin) I Festivalstand I Sexuelle Bildung

FB Veranstaltung

Selbstverständis von Böse und Gemein:

What ist böseundgemein?
*e n g l i s h b e l o w*
böse und gemein ist ein queer-feministisches all-grrrlz Konzertkollektiv aus Dresden.
böse und gemein ist ein freundliches Kollektiv, das offen für Kooperation und neue 
Mitwirkende ist.

Unser Feminismus schließt keinen Menschen aus und bezieht sich nicht auf ein bestimmtes 
Geschlecht. Wir möchten mit euch gemeinsam die einschränkenden und diskriminierenden 
Normen von Biologismus und Geschlecht überwinden, ebenso wie das Wort Geschlecht – 
Geschlechter sind für uns Genitalien. Was du aus deiner Identität machst, bleibt dir 
überlassen.

Unabhängig von unserem Anspruch, Geschlecht als Konstruktion des Machterhalts bestimmter 
Gruppen zu überwinden, leben wir in einer Gesellschaft, in der Frauen* und Männer* 
unterschiedliche Erfahrungen machen. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gemacht, weibliche 
Positionen auf der Bühne zu stärken. Wir schließen niemanden aus, wir ändern jetzt einfach 
den Fokus.

Mackertum, Abwertung von Weiblichkeit (nicht an Genitalien gebunden), boyz-Clubs, toughe 
Atmosphären auf Konzerten, die zum davonlaufen und sicher nicht zum genießen sind. Es ist 
an der Zeit, etwas Anderes auszuprobieren. Feminismus bedeutet für uns, Alternativen zu 
schaffen und selbst aktiv zu werden.
Queer-Feminismus bedeutet für uns, Freiräume zu gestalten, in denen wir alle so sein 
können, wie wir sind und sein möchten – außerhalb jeder Norm.
Queer-sein bedeutet für uns, die Emanzipation aus stereotypen Vorstellungen, kreativ zu 
sein und lustvoll unsere Identität/en zu erforschen.
Wir haben keinen Bock mehr darauf, dass eine bestimmte privilegierte Gruppe alle 
interessanten Räume einnimmt. Deshalb schaffen wir neue Räume.

Punk Positiv

Punk bedeutet für uns Selbstermächtigung, Selbermachen, Phantasie und Energie. Punk hat 
nichts mit einem Outfit oder einer bestimmten Musikrichtung zu tun, Punk kommt von Innen. 
Seit riot grrrl haben sich die Ansprüche an einen inkludierenden Feminismus verändert, die 
Vorstellung von Geschlecht und Identität ebenso. Die Machtfrage, die riot grrrl in 
(Cis-)männerdominierten Szenen gestellt (und beantwortet) hat, ist gleich geblieben. 
Geändert hat sich wenig. Es geht darum, durch die Verbindung von Feminismus und Punk 
erlebbare Freiräume zu schaffen – auf und vor der Bühne. Mitgerissen sein durch Musik, 
Community und Energie – gemeinsam schwitzen, atmen, schreien, tanzen. Es braucht mehr 
Aufwand, um die Atmosphäre auf einem Konzert nachhaltig zu ändern, als in deine 
Facebook-Veranstaltung „no sexism“ zu schreiben.
Gehen wir es an!

https://fda-ifa.org/das-female-focused-queer-feminist-festival-bse-und-gemein-vom-24-26-6-in-dresden/


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