(de) FdA-Gruppen: Einige Gedanken zur Vorführung des Dokumentarfilms „Projekt A“ im Union Kino Kaiserslautern von Toni, Anarchistische Initiative Kaiserslautern
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Sun Mar 27 18:04:23 CEST 2016
Die Veranstaltung war mit 80 Menschen sehr gut besucht. Neben den üblichen Verdächtigen
waren viele neue Gesichter von jung bis alt zu sehen. Der von der Anarchistischen
Initiative aufgebaute Infostand war ebenfalls gut besucht, viele Zeitungen, Broschüren,
Aufkleber etc. wurden mitgenommen. ---- Der Film schaffte es die Vielfältigkeit der
anarchistischen Bewegung darzustellen. Außerdem konnte er das Versprechen, ein Bild des
Anarchismus jenseits von Chaos und Gewalt zu zeigen, erfüllen. Dies wurde beispielsweise
von einer älteren Person, welche laut eigener Aussage Anarchie früher mit Chaos
gleichsetzte, heute jedoch ein positives und konstruktives Bild davon gezeigt bekommen
hat, bestärkt. Auch die auf den Film folgende Diskussionsrunde war durchgehend solidarisch
kritisch. Der Film kann wesentliche Aspekte und Strömungen des Anarchismus aufgreifen und
ist somit ein guter Einstieg in das Thema. Das Medium Film eignet sich hierdurch
hervorragend, weswegen ich allen empfehle den Film in ihrer Stadt zu zeigen!
Natürlich ist nicht garantiert, dass nach einer Vorführung 50 neue aktive Menschen zu der
Bewegung hinzu stoßen, das kann auch nicht das Maß sein.
Der Film schafft es jedoch ein konstruktives, positives Bild des Anarchismus zu zeigen und
er erreicht damit vielleicht mehr Menschen als so manches Buch. Oder zumindest erreicht er
Menschen, die so manches Buch/Demonstration/Aufkleber nicht erreicht. Daher ist Projekt A
ist ein weiteres Medium um Menschen die Gedanken und Prinzipien des Anarchismus zu zeigen
und deswegen erachte ich den Film als ein positiver Beitrag zur Förderung der Wahrnehmung
des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung als Alternative zum Bestehenden. Die
meisten der Kinobesucher*innen schienen -zumindest von denen die sich an der Diskussion
beteiligten- mit der Idee grundsätzlich zu sympathisierten, der rege Zulauf am Infostand
bestätigt diese Ansicht.
Das wirkte motivierend. Bleibt zu hoffen, dass das gezeigte Interesse und Sympathie mit
dem anarchistischen Gedanken nicht auf den Kinobesuch beschränkt bleiben. Die schon
bestehenden Projekte, Initiativen und Gruppen können Unterstützung gut gebrauchen und da
wo es noch keine gibt stehen sie bei der Gründung neuer Projekte helfend zur Verfügung!
http://fda-ifa.org/einige-gedanken-zur-vorfuehrung-des-dokumentarfilms-projekt-a-im-union-kino-kaiserslautern/
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