(de) Faschistische Aktivitäten, Gegenaktionen und Repression an der Ruhr-Uni -- Aufkleber und Graffitis – Faschistische Aktivitäten an der RUB

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Tue Feb 2 12:19:19 CET 2016


In den letzten Tagen war viel los an der Ruhr-Uni! ---- Am Donnerstag haben offensichtlich 
Rassist*innen auf dem Unigelände zahlreiche rassistische Aufkleber verteilt. Bisher gab es 
an der Ruhr-Uni „nur“ vereinzelt rassistische / faschistische Schmierereien und Aufkleber. 
Durch das massenhafte Kleben wurde nun eine neue Qualität erreicht. Gerücht über 
Rassierklingen unter Aufklebern konnten zwar nicht bestätigt werden, jedoch wurden am 
Montag zwei faschistische Graffitis an die Wände von HGB und HGC gemalt (siehe Fotos). Die 
Botschaft wurde inzwischen von der Unileitung übermalt. ---- Unsere Aktionen – Refugees 
are Welcome, Fascist not! ---- Daher traf es sich gut, dass sich Dienstag (26.01) nach 
unserer Veranstaltung „ Von Hoyerwerda bis Heidenau – Comeback der 90er?“ spontan einige 
Menschen fanden, die mit uns den Campus mit antifaschistischen Inhalten füllten. Die 
Veranstaltung war mit ca. 35 Personen sehr gut besucht, obwohl wir uns entschieden hatten 
nach dem Verbot unserer Veranstaltungen durch die Uni-Leitung im letzten Jahr und unserer 
Ablehnung von Eigentum, uns einfach illegal einen Raum zu nehmen. Der Vortrag und die 
anschließende Diskussion waren sehr spannend.

Wir hatten bereits vorher eine solidarisch-kritische Ergänzung zu einer recht 
inhaltsleeren Kampagne des AStA vorbereitet (siehe Fotos). Unsere Plakate ergänzten wir 
noch durch „Refugees Welcome“-Sticker und antifaschistische Plakate.
Dienstagnacht und Mittwochmittag brachten wir hunderte von diesen an der Ruhr-Uni an, um 
klares Zeichen gegen rechte Hetzte zu setzen.

Repression der Uni gegen uns – Plakatverbot für „Linke“

nteressant ist, dass jeden Tag unzählige kommerzielle Plakate überall auf dem Campus 
aufgehangen werden, der Sicherheitsdienst am Dienstag und Mittwoch unsere Plakat Aktion 
jedoch unterbinden wollte.
Uns gegenüber teilten die Sicherheitsleute mit, „Linke“ dürften nicht mehr plakatieren, um 
zu verhindern „dass sich das gegenseitig hochschaukelt“ und dass die eine „Szene“ nicht 
plakatieren dürfe und die andere auch nicht.
Somit lässt sich dieses Vorgehen als politisch motiviert verstehen. Es wurde außerdem 
gedroht, die Polizei zu rufen.
Hier wird deutlich, dass die Univerwaltung der Extremismustheorie gemäß Nazis und den 
Widerstand gegen Nazis gleichsetzt.
Auch die Verfolgung von Menschen z. B. Anarchist*innen durch Faschist*innen wird so 
verharmlost. Verfolgte werden auf eine Ebene mit Verfolger*innen gestellt. Als 
Anarchist*innen stellen wir uns gegen jede Menschenfeindlichkeitt und Herrschaft – wir 
kämpfen für die Freiheit aller Menschen

Auch wenn die Ruhr-Uni im vergangen Semester einiges für Geflüchtete getan hat, weigert 
sie sich effizient gegen rechte Strukturen vorzugehen und hat zum Beispiel Faschismus 
nahestehenden Burschenhaften Plätze auf dem Uni-Jubiläum gewährt, ihr verhalten verwundert 
uns daher nicht.
Wir rufen alle freiheitlich und antifaschistischen gesinnten Menschen auf sich nicht von 
der Univerwaltung und dem Sicherheitsdienst einschüchtern zu lassen.

Plakatiert weiter, nehmt Euch die Uni-Räume zurück und bekämpft Faschismus, Nationalismus 
und Rassismus an der Ruhr-Uni! Wir werden das auf jeden Fall weiter tun…

Weitere Plakate: Klick 
http://schwarzerub.blogsport.de/2016/01/29/faschistische-aktivitaeten-gegenaktionen-und-repression-an-der-ruhr-uni/


http://afrheinruhr.blogsport.de/2016/01/29/faschistische-aktivitaeten-gegenaktionen-und-repression-an-der-ruhr-uni/
http://fda-ifa.org/faschistische-aktivitaeten-gegenaktionen-und-repression-an-der-ruhr-uni-2/


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