(de) fda-ifa: Widerstand Karlsruhe am 20.10.2015 - Der rechten Koalition entgegen!

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Sun Oct 18 08:11:03 CEST 2015


Am Dienstag, den 20.10.2015 wird der selbsternannte Widerstand Karlsruhe mit Parolen wie 
"gegen Islamisierung, Asylmissbrauch und die sozialistische Ideologie" oder "Demo gegen 
Masseneinwanderung", erneut die Straßen Karlsruhes aufsuchen um dort rassistische, 
nationalistische, islamobhobe Hetze zu verbreiten. ---- Eigentlich wurde über diese 
Gruppierung schon mehr als genug gesagt. Doch scheinbar ist der Ernst der Lage noch nicht 
bei Allen angekommen. Deshalb werden wir nicht müde, erneut darauf hin zu weisen, wer sich 
hinter diesem Namen verbirgt. ---- Rechte Hetze von AfD bis Die Rechte ---- AfD? Ja, 
richtig gehört. Seit letzter Woche ist nicht mehr nur Anmelder Rettig aus dem AfD-Umfeld 
mit dabei. ---- "Ganz entschieden distanzieren wir uns jedoch von jeglichen 
ausländerfeindlichen und rassistischen Äußerungen. Soweit die PEGIDA Demonstrationen 
ebenso wie die parallel stattfindenden Gegendemonstrationen von politisch extremen 
Gruppierungen missbraucht werden, um sich in Szene zu setzen, können wir als AfD das nur 
aufs Schärfste verurteilen."
(Vorstand AfD Karlsruhe, 7. März 2015)

In einer Pressemitteilung vom 7. März distanzierte sich die Karlsruher AfD von den damals 
noch unter PEGIDA laufenden Demos. Dies scheint jedoch lange her zu sein. Am 6.10. war der 
AfD-Stadtrat Marc Bernhard als Redner auf der Widerstand Karlsruhe Demo zu Gast.
Dies durfte jedoch keine große Überraschung sein, ist dieser doch seit einigen Wochen 
unterwegs, um mit seiner Hetze gegen Flüchtende auf Stimmenfang für die Landtagswahl zu 
gehen. Somit ist er im Umfeld des Widerstand Karlsruhe gerade zu sehr gut aufgehoben.

Die rechte Koalition aus Karlsruhe

Wie in vorangegangenen Veröffentlichungen hat es die Karlsruher Rechte geschafft sich in 
der Unentschlossenheit und Nichbeachtung der Bevölkerung in einer breiten Masse zu vereinen.
Neben der AfD die Identitären, die NPD, die Republikaner, Die Rechte, Der III. Weg und 
Nazihools. Die gesamte Bandbreite rechter Hetze vereint auf einem Platz.

Längst treffen sie sich nicht mehr nur auf Karlsruhes Straßen.

Unter dem Namen Steh auf für Deutschland ruft der Widerstand Karlsruhe Aktivist und Redner 
Mathias Bückle mit bisher eher mäßigem Erfolg zur Propaganda-Tour durch Nord-Baden. 
Gefolgt von bekannten Gesichtern und Mitstreiter*innen des Widerstandes.
Aber auch auf der letzten Demo für Alle am 11.10.2015 in Stuttgart, welche ebenso ein 
Sammelbecken jeglicher rechter Strömungen ist, sah man die rechte Karlsruher Koalition.

Rechtsextreme Propaganda von Volksverhetzung über Geschichtsrevisionismus bis Holcaustleugnung

<<,,Das sind eigentlich immer dieselben, polizeibekannten Personen", so der Sprecher der 
Polizei Karlsruhe, Fritz Bachholz. Sie gehörten dem rechtsextremen Spektrum an und seien 
mit der Szene eng verknüpft.>>
so ein Karlsruher Polizeisprecher am 6.10.2015 in Bezug auf einen Aufmarsch von Steh auf 
für Deutschland in Heidelberg.
Er spricht damit aus, was in der Karlsruher Öffentlichkeit bisher ein absolutes Tabu 
gewesen ist. Die Nazis als das zu bezeichnen was sie sind.

Zum widerholten Male ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Anmelder der Steh auf für 
Deutschland Demos und regelmäßigen Redner sowie Ordner auf den Veranstaltungen von 
Widerstand Karlsruhe Mathias Bückle wegen Volksverhetzung.

Ein Blick auf die Facebookseite des Widerstand Karlsruhe und seinen Organisator*innen 
zeigen doch immer wieder um welches Umfeld sich die Gruppe bemüht.

Es ist kein Problem, dass verschiedene Personen auf der Seite des Widerstand Karlsruhe 
über längere Zeit hinweg ihre geschichtrevisionistischen Einstellungen zum Besten geben. 
Da wird schon einmal die Schuldfrage gestellt und Polen zum wahren Auslöser des 2. 
Weltkrieges erklärt. Adolf Hitler war auch gar nicht der schlechteste Mensch.

Eine Mitstreiter*in durfte auf dem Profil des Anmelders Rettig tagelang ihre Darstellungen 
in Bezug auf den 2. WK öffentlich verbreiten und darin den Holocaust verleugnen.

Widerstand gegen den Widerstand

Die Stadt Karlsruhe hat gemeinsam mit der Polizei lange Zeit dafür gesorgt ein Bild 
besorgter Bürger*innen zu zeichnen und alle Warnungen vor dem rechten Zusammenschluss 
ignoriert. Nebenbei werden die Gegenproteste mit übermäßiger Repression überzogen.
Dies führt dazu, dass die Anzahl der Gegner*innen stetig schrumpften und die Nazis mit 
überheblicher Sicherheit auf Karlsruhes Straßen unterwegs sind.
Durch gehäufte Auseinandersetzungen vor und nach den Demonstrationen, welche stets den 
Antifaschist*innen zugeschrieben werden, wird der Widerstand weiter gespalten.

,,Es darf nicht sein, dass die Hintergründe über diese rechte Koalition, welche sich in 
Karlsruhe breit gemacht und etabliert hat in Szenezusammenhängen und Bündnissen hängen 
bleiben. Hier Marschieren klassische Neonazis Hand in Hand mit Rechtspopulist*innen und 
Nazihools regelmäßig durch die Innenstadt. Gleichzeitig kursiert jedoch in der 
Öffentlichkeit noch immer das Märchen von besorgten Bürger*innen und der Gegenprotest wird 
mit Spaltungsversuchen und Repression überzogen. Dies werden wir so nicht hinnehmen und 
uns dadurch nicht einschüchtern lassen!", so Petra Schwarz, Pressesprecherin der 
Libertären Gruppe Karlsruhe.

DAHER RUFEN WIR ERNEUT ALLE DAZU AUF SICH DIESER RECHTEN KOALITION IN DEN WEG ZU STELLEN!

NAZISTRUKTUREN BEKÄMPFEN, AUF ALLEN EBENEN UND MIT ALLEN MITTELN!

BILDET BEZUGSGRUPPEN, SEIT ACHTSAM, KREATIV UND ENTSCHLOSSEN!

Kundgebung: 17 Uhr Kronenplatz, Karlsruhe

achtet auf weitere Ankündigungen auf:
lka.tumblr.com
oatkarlsruhe.blogsport.de
und auf den Facebookseiten der Libertären Gruppe KA, des OAT KA und Karlsruhe gegen Kargida

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Nachrichten aus den FdA-Gruppen von libertäre 
gruppe karlsruhe.

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