(de) FDA-IFA, Gai Dào - Extrablatt Nr. 2 - Mai 2015 - Zum 75. Todestag von Emma Goldman -- IN DIESER AUSGABE -- Lebensabschnitte -- Soli-Postkarten -- Interview mit RTP-Verlag

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Tue May 26 16:00:25 CEST 2015


Inhalt ---- 2 Editorial ---- 3 Die Lebensabschnitte von Emma Goldman ---- 7 Radical Theory 
& Practice - ein Interview zur allerersten Übersetzung von "Gelebtes Leben" ins Russische 
und Emma Soli-Postkarten ---- 15 FdA hautnah -- Regelmäßige Termine der FdA-Mitglieder 
---- Editorial ---- Liebe Menschen, ---- Wir freuen uns, euch hier unser zweites 
Extrablatt präsentieren zu können.Nach dem ersten Extrablatt, das letztes Jahr zum 
Todestag von Erich Mühsam erschienen ist, haltet ihr nun die Ausgabe zum 75. Todestag von 
Emma Goldman in der Hand (bzw. lest sie auf dem Rechner). ---- Neben einer Beschreibung 
ihrer Lebensabschnitte drucken wir in dieser Ausgabe ein Interview mit dem anarchistischen 
Verlagskollektiv Radical Theory & Practice aus Russland. Das Kollektiv versucht Gelder zu 
gewinnen, um die Emma-Goldman-Biographie "Gelebtes Leben" zum allerersten Mal ins 
Russische zu übersetzen. Die zum Projekt gehörenden Soli-Postkarten findet ihr auch in 
dieser Ausgabe. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Realisierung der Übersetzung und 
Herausgabe der Bände.

Die Gaidao ist insbesondere bei Sonderausgaben auch immer ein Spiegel der
Aktivitäten der FdA-Gruppen. So organisierte bereits im März die Libertäre
Aktion Frankfurt (Oder) einen Aktionstag zum Weltfrauenkampftag, an dem
sie unter anderem eine Ausstellung über das Leben von Emma zeigten. Das
Anarchistische Radio Berlin sendet in diesem Jahr die Reihe "Emma sagt" mit
Zitaten von Emma. Das A-Radio führte auch das Interview mit Radical Theory
& Practice. Das Libertäre Bündnis Ludwgsburg (LB)2 organisiert ebenfalls eine
Ausstellung und weitere Gruppen aus dem Anarchistischen Netzwerk Südwest*
einen Vortrag über Emma Goldman.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schmökern in der Ausgabe!

jd für die Gaidao-Redaktion

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Die Lebensabschnitte von Emma Goldman Von: Libertären Aktion Frankfurt (Oder)

1886: Emma Goldman emigriert nach Amerika und erlebt
das Haymarket-Massaker am 01.05.1886

Im Jahre 1886, im Alter von 17 Jahren, emigriert Emma Goldman mit
ihrer Schwester Helena gemeinsam von St. Petersburg über Hamburg
zu ihrer Schwester Lena nach Rochester, einem Vorort von New York
im noch nicht lange unabhängigen Amerika. Die junge Frau, die
sich bereits in ihrem Heimatland Russland für den Anarchismus zu
interessieren begann, wurde im Zuge des Haymarkt Massakers am
01.05.1886 - dem späteren internationalen Tag der Arbeit und dem
darauf folgenden Justizskandal, zur überzeugten Anarchistin. Bei
den Arbeiter*innenprotesten am 01.05.1886 wurde von einem Unbe-
kannten eine Bombe in die Massen geworfen, bei dem mehrere Poli-
zisten ums Leben kamen. Verantwortlich gemacht für die Tat wurden
8 Anarchist*innen, unter ihnen der Verleger August Spies und Albert
Parsons. Wer die Bombe warf, ist bis heute unbekannt. Die Argumen-
tation der Justiz war, dass der Attentäter von den 8 Anarchist*innen,
die bei den genannten Protesten jeweils eine Rede hielten, inspiriert
sein musste. Somit waren die Redner*innen in den Augen der US-
amerikanischen Justiz Mitschuld an dem Massaker und wurden des-
halb zum Tode durch Strang verurteilt. 25.000 Menschen nahmen in
Chicago an der Beerdigung der Hingerichteten teil. In Trauer über
eine solche Ungerechtigkeit, die die Vereinigten Staaten von Ameri-
ka zu verantworten hatte, bekannte sich Emma Goldmann vollends
zum Anarchismus.

Johann Most war zu Beginn ein sehr prägender Einfluss für Emma
Goldman. Der deutschsprachige Sozialist, der infolge der Sozialisten-
gesetze zuerst nach London, und später nach New York in die Verei-
nigten Staaten emigrierte, bekannte sich in den USA schließlich zum
Anarchismus. Erst Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiter Par-
tei (SDAP), danach der SAP (Sozialistischen Arbeiterpartei Deutsch-
lands) wurde er später Zeitungsverleger und Antiparlamentarier,
was vor allem auf seine Vergangenheit und den damit gemachten
Erfahrungen als Reichstagsabgeordneter zurückzuführen ist. In den
USA gründete er das sozialistische Blatt "Die Freiheit", welches auch
in vielen anderen Staaten zum Teil illegal in Umlauf gebracht wurde.
Emma bewunderte Johann anfänglich aufgrund seiner Redekunst.
Beide verband ein sehr inniges Verhältnis. Er sah in Emma Goldman
eine Person, für die sein durch einen Chemikalienunfall entstelltes
Gesicht keine Rolle spielte, sondern für die sein Innerstes zählte. Jo-
hann animierte Emma zu ihren ersten, später legendären und teils
ereignisreichen Vortragsreisen. Das Verhältnis von Most und Gold-
man spitzte sich zu, je mehr Emma Kontakt zu Alexander Berkman,
von ihr Sascha genannt, aufbaute. Johann Most reagierte oft offen-
sichtlich eifersüchtig. Schließlich ging das Verhältnis an der Frage zu
Bruch, welche Bedeutung Berkmans Attentat auf den Carnegie-Ma-
nager Frick im Zuge der Homestead-Streiks im Jahre 1892 aus Sicht
der von Most vertretenen Propaganda der Tat hatte. Most verwehrte
daraufhin jeglichen Kontakt sowohl mit Emma Goldman als auch mit
Alexander Berkman. Angesprochene Personen diskutierten in Form
verschiedener Zeitungsveröffentlichungen teilweise heftig miteinan-
der. Johann Most starb am 17.03.1906 in Cincinatti.

1892 Emma Goldman und Alexander Berkman - E.G. als
Stimme der Arbeiterinnenbewegung und die Streiks von
Homestead*

In der US-amerikanischen Kleinstadt Homestead ereigne-
te sich im Jahre 1892 einer der größten und zugleich blutigsten
Arbeiter*innenstreiks in der Geschichte Amerikas. Dort unter-
hielt Andrew Carnegie, ein Großindustrieller mit Werken in ganz
Amerika, einige Fabriken unter Leitung des Managers Henry Clay
Frick. Unter ohnehin schlechten Bedingungen arbeitend, traten die
Arbeiter*innen in den Werken in den Streik. Grund waren drohen-
de Lohnkürzungen und eine Verlängerung der Arbeitswoche auf 6
Tage á 12 Stunden. Dieser Streik wurde alsbald von den auch heute
noch berühmt-berüchtigten Pinkerton-Detektiven, welche mittler-
weile zu einem schwedischen Sicherheitskonzern gehören, blutig
niederschlagen. Angebote, mit Gewerkschaften zu verhandeln, stie-
ßen bei Frick auf eine Verweigerungshaltung. Die Forderungen von
Carnegie sollten skrupellos durchgesetzt werden. Schätzungsweise
10 Arbeiter*innen liesen im Zuge dieses Streiks ihr Leben und über
60 wurden zum Teil schwer verletzt. Emma Goldman unterstützte
gemeinsam mit Alexander Berkman so wie einem Großteil der da-
maligen anarchistischen Bewegung die Streikenden als Sprachrohr
für die Öffentlichkeit. Sie zeigten in verschiedensten Rede- und Zei-
tungsbeiträge, die teilweise auch in großen Blättern veröffentlicht
wurden, auf, was das entmenschlichende an der Beziehung zwischen
Arbeit und Kapital ist. Mit dem aus heutiger Sicht stark umstrittenen
Ziel, ein Exempel an den Herrschenden zu statuieren, beging Alex-
ander Berkman ein Attentat auf Henry Clay Frick, welcher schwer
verletzt überlebte. Die Herrschenden in Form der Vereinigten Staaten
von Amerika statuierten dann wiederum ein Exempel an eben je-
nem Alexander Berkman, welcher zu 22 Jahren Haft, von denen er 14,
zum Großteil in Einzelhaft unter grausamen Umständen, verbüßen
musste. Ein Gefängnisausbruch durch ein selbst gegrabenes Tunnel-
system scheiterte. In seinen anschließend geschriebenen Gefängnis-
memoiren thematisierte Alexander Berkman als eine*r der Ersten
gleichgeschlechtliche Liebe. "Sascha" und Emma waren bis an sein
im Jahre 1936 durch Suizid beendetes Leben sehr gut befreundet. Die
1906 bis 1919 erschienene Zeitschrift Mother Earth war ihr gemeinsa-
mes Projekt. Alexander Berkman erholte sich anscheinend nie ganz
von seinem Gefängnisaufenthalt. Sie traten häufig gemeinsam an die
Öffentlichkeit.

1901: Hetzjagd auf Emma G. - Ermordung des Präsidenten
McKinley in den Vereinigten Staaten

Der Präsident der Vereinigten Staaten William McKinley, einem libe-
ralen Republikaner mit guten Beziehungen in die Wirtschaft, wurde
1901 von Leon Czolgosz, einem jungen, aus Italien emigrierten An-
archisten, ermordet. Leon Czolgosz suchte nach seiner Emigration
Kontakt zur anarchistischen Bewegung in Amerika. Aufgrund sei-
ner Unbeholfenheit und weil ihn niemand kannte, wurde er schnell
verdächtigt ein Spion zu sein. Auch Emma Goldman suchte er im
Zuge seiner Kontaktaufnahme auf. Diese jedoch verurteilte die Un-
terstellungen ihrer Genoss*innen aufs Schärfste. Um zu Beweisen,
dass er ein wahrer Anarchist und Feind jeglicher Herrschaft sei, ver-
übte er ein tödlich endendes Attentat auf McKinley. Er wurde sofort
festgenommen und bei dem darauf folgenden Prozess, bei dem er auf-
grund schwerer Verletzungen, die auf seine Behandlung im Gefäng-
nis zurückzuführen sind, in den Richtersaal getragen werden musste,
wurde er zum Tode durch den Strang verurteilt. Emma Goldman und
einigen ihrer Genoss*innen wurde eine Mitwissenschaft des geplan-
ten Attentats unter Behauptung falscher Tatsachen unterstellt. Sie
wurden ebenfalls verhaftet und zum Teil aufs Übelste zugerichtet.
Czolgosz soll ausgesagt haben, dass er Emma Goldman in seine Pläne
eingeweiht habe, was sich jedoch bei seinem Prozess als falsch heraus
stellte. Dort sagte er aus, dass niemand in seine Pläne eingeweiht war
und seine damalige, kurze Kontaktaufnahme mit Emma Goldman,
welche anscheinend bespitzelt wurde, sei anderer Natur gewesen.

1905: Die russische Revolution - Zurück zu den Wurzeln

Seit dem Jahre 1904 begann Emma Goldman verstärkt sich wieder
mit der Situation im zaristischen Russland, ihrem Geburtsland, aus-
einanderzusetzen. Auf diversen Veranstaltungen quer durch Ame-
rika warb sie um Verständnis für die revolutionären Ereignisse, die
ihren Gipfel im Petersburger Blutsonntag fanden. Von den russischen
Regierungstruppen wurde eine Arbeiter*innendemonstration, wel-
che mehr Mitbestimmung auf Volksebene forderte, blutig niederge-
schlagen. Mehrere tausend Menschen ließen an diesem Tag ihr Le-
ben. In den revolutionären Ereignissen um das Jahr 1905 hatten die
russischen Sowjets ihren Ursprung. Die Großmutter der russischen
Revolution, Jekatarina Breschkowskaja, auch genannt "Babuschka",
unterstützte Emma in Amerika bei ihren Bemühungen, die breite Öf-
fentlichkeit auf die Seite der russischen Revolutionäre, unter ihnen
Lenin, zu ziehen.

1906: Alexander Berkmans und Emma Goldmans Baby: Mo-
ther Earth*

Als Alexander Berkman das Gefängnis verließ, arbeiteten Emma und
er sowie ein weiterer Genosse namens Hippolyte Havel alsbald an
der Veröffentlichung einer gemeinsamen Zeitschrift. Diese nannte
sich zuert The Open Road - musste jedoch aufgrund eines Verfah-
rens wegen der Namensrechte in Mother Earth umgetauft werden.
Die Zeitschrift erschien bis zu ihrem Verbot 1917 seit 1906 regelmä-
ßig monatlich. Darin fanden sich unter anderem Texte verschiedener
Autor*innen zu den Themen Antimilitarismus, Freie Liebe, Feminis-
mus, Redefreiheit und Geburtenkontrolle. Sie enthielt außerdem Ge-
dichte, Buchvorstellungen und Veranstaltungstipps. Bis 1919 wurde
noch einige Mitteilungsblätter unter dem Label "Mother Earth" her-
ausgegeben. Die Redaktion des Monatsmagazins befand sich in New
York. Als Nachfolgerin von Emma Goldmans selbsternanntem Kind
kann die Zeitschrift "The Road to Freedom" gewertet werden, welche
durch Hippolyte Havel herausgegeben wurde.

1917 - Erster Weltkrieg, Antimilitarismuskampagnen und
Knast

Die Kriegswirren des seit 1914 andauernden 1. Weltkrieg waren ge-
prägt von Antimilitarismus-Kampagnen seitens Goldman und Ber-
kman. Beide waren an der Bildung der "Liga gegen Wehrpflicht"
beteiligt und organisierten dutzende Veranstaltung gegen Krieg und
Wehrpflicht. Sie sahen darin bedeutende Vorposten des Kapitalis-
mus. Die damit einhergehende Verdammung der US-amerikanischen
Außenpolitik bescherte Emma Goldman einen weiteren Gefängnis-
aufenthalt und führte zum Verbot der Zeitschrift "Mother Earth" so-
wie diverser Razzien in der Redaktion. Diese Razzien deckten auch
einen großen Teil anarchistischer Strukturen auf und machten die
amerikanische Justiz auf weitere Genoss*innen aufmerksam, wel-
che zum Teil lange Gefängnisaufenthalte verbüßen mussten. Emma
Goldman wurde schließlich im Jahre 1919 aus den USA ausgewiesen
und nach Russland deportiert.

1919 - 1935 - Emma Goldman bezog Position gegen die Bol-
schewiki und stalinistischen Terror

Die beiden konnten bei ihrer Ankunft in Russland aus erster
Hand die Nachwirkungen der Russischen Revolution von 1917
erfahren. Goldman war darauf vorbereitet die Bolschewiki zu
unterstützen, trotz der Spaltung der Anarchist*innen von den
Kommunist*innen auf der Ersten Internationalen. Aber die po-
litische Repression und die Zwangsarbeit widersprachen ihrer
anarchistischen Einstellung. Die blutige Niederschlagung des
Kronstädter Matrosenaufstandes durch die Rote Armee (unter der
Führung von Leo Trotzki) im Jahre 1921 entfremdeten Goldman
und die anderen Anarchist*innen vollends von den Bolschewiki.
Sie erkannte noch lange vor dem stalinistischen Terror, dass Le-
nins Regime mit der Arbeiterdemokratie der Räte Schluss machen
sollte, da dieses in die Tyrannei führen würde. Daraufh in entstan-
den Goldmans Schriften "My Disillusionment in Russia" (Meine
Enttäuschung über Russland) und "My Further Disillusionment
in Russia" (Meine weitere Enttäuschung über Russland). Sie war
völlig niedergeschlagen von den zahlreichen Zerstörungen und
Toten infolge des Bürgerkrieges, in dem konterrevolutionäre Strö-
mungen, unterstützt durch ausländische Regierungen, wie z.B.
den USA und Japan, versuchten, den jungen kommunistischen
Staat zu schwächen, ehe er seine Ideologie in andere Länder ver-
breiten konnte. Als Trotzki mit anderen Oppositionellen von Sta-
lin am 17. Januar 1928 erst nach Alma-Ata (Kasachstan) verbannt
und anschließend in die Türkei ausgewiesen wurde, führte Emma
Goldman die öffentliche Auseinandersetzung mit Leo noch bis zu
seiner Ermordung im Jahre 1940 fort.

1936: Emma Goldmans Rolle im spanischen Bürgerkrieg*

Kurz nach dem tragischen Tod ihres Gefährten auf Lebenszeit, Ale-
xander Berkman, brach in Spanien der Bürgerkrieg aus. Das weck-
te Emmas revolutionären Eifer wieder und versetzt sie in eine Be-
geisterung, wie sie lange bei ihr nicht mehr zu beobachten war. Die
Arbeiter*innen- und Bäuer*innenverbände, die sich anarchistische
Ideale auf die Fahne geschrieben haben, wehrten sich eine bemer-
kenswerte Zeit erfolgreich gegen die Franco-Putschist*innen, bis der
Faschismus auch in Spanien im Jahre 1939 die Oberhand gewann.
Als englischsprachige Vertreterin der Anarchistischen Föderation
Iberiens (CNT-FAI) warb sie weltweit in Form unzähliger Briefe,
Publikationen und Kampagnen aktiv um Unterstützung der spani-
schen Revolution. Vor allem über die feministisch-anarchistische
Frauenorganisation Mujeres Libres unterstützte sie Kämpfe ihrer
Genoss*innen vor Ort.

1940: Emma Goldmans Tod - Ein Verlust für die Mensch-
heit*

Peter Kropotkin über Emma Goldman: "Du bist ein überzeugendes
Beispiel für die Schönheit und Menschlichkeit unserer Ideale"
Emma Goldman starb am 14. Mai 1940 im Alter von 70 Jahren nach
einem Schlaganfall in Toronto, Kanada. Die US-Behörden erlaubten
die Überführung ihres Leichnams in die USA, wo sie auf dem Deut-
schen Waldheim Friedhof (German Waldheim Cemetery) beigesetzt
wurde. Dieser ist heute Teil des Forest Home Cemetery in Forest Park,
Illinois, einem Vorort von Chicago. Ihr Grab liegt in der Nähe der
Gräber der Hingerichteten des Haymarket Aufstandes. Auf ihrem
Grabstein steht ein Zitat von Charles Caleb Colton (1780-1832): "Li-
berty will not descend to a people, a people must raise themselves to
Liberty" ("Freiheit steigt nicht zu einem Volk herab; ein Volk muss
sich selbst zur Freiheit erheben"). Das Sterbejahr auf dem Grabmal
gibt im Jahr fälschlicherweise 1939 an, also ein Jahr vor ihrem ei-
gentlichem Sterbetag.


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