(de) FdA/IFA - Gai-Dao #54 - Ein Blick zurück auf AFem2014 on: einem Mitglied der Organisationsgruppe / Übersetzung: m4rc0

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Tue Jun 23 10:11:40 CEST 2015


Seit der März-Ausgabe (Nr. 52) veröffentlichen wir monatlich verschiedene Beiträge, 
Rückblicke, Analysen und Übersetzungen von der und über die Anarcha-Feministische 
Konferenz, die im Oktober 2014 in London stattfand. Dieses Mal gibt es eine Auswertung 
durch ein Mitglied der Organisationsgruppe. ---- Am Sonntag, den 19. Oktober fand die 
erste internationale anarchafeministische Konferenz (AFem2014) statt. Der Ursprung der 
Idee reicht bis zum August 2012 zurück, zu einem anarcha-feministischen Runden Tisch beim 
Internationalen Treffen von St. Imier. Dieser Runde Tisch bestand aus einer Reihe von 
Treffen, die an jedem der 5 Tage des Internationalen Treffens stattfanden. Beim 
Abschlussplenum gaben die Teilnehmenden ihre Pläne bekannt einen eigenen 
anarchafeministischen Kongress innerhalb der nächsten paar Jahre zu veranstalten. Diese 
Ankündigung wurde von donnerndem Applaus der Anwesenden aufgenommen. Eifrig wurden 
Kontaktadressen ausgetauscht, weitere Interessierte meldeten sich und eine Gruppe erklärte 
sich einverstanden die weitere Planung des Projekts zu übernehmen.

Dann passierte nichts.
Monate vergingen.

Dann begann die britische Anarchistische Föderation 1 Anfragen zu
bekommen, ob wir irgendetwas von der Organisierung des anarcha-
feministischen Kongresses wüssten. Unser internationales Referat
holte Erkundigungen bei unseren Geschwisterföderationen inner-
halb der IFA 2 ein und ebenso bei jeden anderen Kontakten in der
globalen anarchistischen Bewegung. Nach einigem Nachforschen
schien es, dass es wohl bisher keine Planung gab und diejenigen, wel-
che sich in St. Imier gemeldet hatten, keinen Kontakt mehr zueinan-
der unterhielten. Wenn man sich in einem gesellschaftlichen Kampf
befindet, liegt es in der Natur der Sache, dass manche Dinge einfach
liegen bleiben und das ist definitiv nichts, wofür man sich schämen
sollte.

Das hätte das Ende dieser Idee bedeuten können, wenn nicht ein Mit-
glied des Föderation sich dazu entschlossen hätte sie aufzugreifen.

Eine notwendige Idee, um sowohl der Schwäche und den Versäum-
nissen des Feminismus außerhalb und innerhalb der anarchistischen
Bewegung entgegenzuwirken. Es gibt Elemente eben dieser Bewe-
gung, wo Frauenfeindlichkeit und Sexismus Früchte tragen und die
angestrebte Überwindung von geschlechterbezogenen Machtstruk-
turen oft nur ein bloßes Lippenbekenntnis sind. Das gilt speziell für
die betroffenen Menschen, die von anderen Feminist*innen oft nur
nebensächlich behandelt werden. Außerdem sollten neben und mit
dem Sexismus auch die anderen Gedankenkonstrukte an- und aufge-
griffen werden, die fröhlich immer mehr und mehr Menschen unter
die Räder der kapitalistischen Maschine werfen.

Diskussionen fanden statt und bald wurden Vorschläge an die Föde-
ration formuliert, um das von langer Hand angedachte internationale
Ereignis anzustoßen. Die Diskussionen waren sorgfältig und einige
Ziele wurden in dieser frühen Phase festgelegt. Dies sollte kein Pro-
jekt sein, welches nur von der britischen Anarchistischen Föderati-
on veranstaltet (so wie es frühere anarcha-feministische Veranstal-
tungen gegeben hatte, bei denen wir beteiligt gewesen waren) oder
nur von unserer internationalen IFA durchgeführt wird, sondern es
sollte von der britischen Anarchistischen Föderation ausgehen und
dann eine Eigenständigkeit entwickeln. Es sollte eine starke Pers-
pektive des Klassenkampfs bieten, um ein Gegengewicht zur verbrei-
testen, feministischen Bewegung zu schaffen, der oft ein Potential
für eine umfassende Befreiung fehlt. Auch sollte es sich nicht nur
Gruppen öffnen und sie mitnehmen, welche gewöhnlich innerhalb
der anarcha-feministischen Bewegung an den Rand gedrängt sind,
sondern es sollte auch den Vorurteilen entgegentreten, welchen sie
ausgesetzt sind. Nach einigen Diskussionen erreichte die Föderation
einen Konsens, um einen Schritt weiter zu gehen und die Fühler wur
den nach anderen Organisationen ausgestreckt. Schon früh waren
die Geschwisterföderationen innerhalb der IFA eifrig dabei zu helfen,
während hier in Britannien sich die SolFed 3 beteiligte und mit ihrer
internationalen Föderation, der IWA 4 in Kontakt traten. Ein Treffen
auf der Anarchistischen Buchmesse in London 2013 5 brachte, genau-
so wie eine eigens erstellte Webseite, die Unterstützung weiterer,
unabhängiger Anarcha-Feminist*innen ein. Nach einigen Monaten
zeichnete sich ein Konsens über die Kriterien ab, welche die an der
Organisation Beteiligten erfüllen sollten:
	
o ich als Anarchist*in und Feminist*in verstehen
o den Zielen der Konferenz zustimmen, welche in der Einladungs-
erklärung 6 aufgeführt sind
o eine unbedingte Zustimmung zu den abgesprochenen Verhal-
tensregeln und dem Konzept der Schutzräume und besonderen
Achtsamkeit abgeben 7
o in der Lage zu sein das Treffen auch zu besuchen und die Teil-
nahmebedingungen zu akzeptieren 8
o zustimmen, auf die Umsetzung und Durchsetzung der gemein-
sam getroffenen Entscheidungen der Gruppe hinzuarbeiten

Als die Planungen voranschritten, sah die Angelegenheit zeitweise
sehr unentschieden aus, ob eine Veranstaltung überhaupt möglich
sein würde. Neue Leute kamen hinzu, andere nahmen sich eine Aus-
zeit. Geldbeschaffungsmaßnahmen fanden statt, die erreichte Sum-
me war jedoch gering. Redner*innen meldeten sich und Angebote
für Workshops kamen nach und nach hinzu, aber dann musste das
Programm ja auch in sich funktionieren. Den Grundsätzen der Ein-
beziehung (Inklusion) wurde zugestimmt. Denen zugrunde lagen die
Formen der Unterdrückung, unter denen man tagtäglich zu leiden
hat. Das hatte dann aber Auswirkungen in Bereichen, die ansons-
ten nur beachtet werden, um die Zusammensetzung und Anzahl der
Besucher*innen zu erheben. Das Schutzraumkonzept (safer space ag-
reement) wurde erstellt und es wurden Helfer*innen dafür benötigt,
um auch tagsüber helfen zu können. Schließlich begann aber alles
ineinanderzugreifen.

Das Wichtigste für das gesamte Treffen war die Art und Weise, wie
verschiedene Themenblöcke des Konferenzzeitplans an Gruppen
vergeben würden, die gewöhnlich innerhalb des Feminismus an den
Rand gedrängt werden (wie beispielsweise Menschen mit Behinde-
rung, Sexarbeiter*innen, Transfrauen, etc). Dies ergab längere Dis-
kussionen beim Tagesablauf über gewissen Themen und es entstand
die Hoffnung, dass dies die Kämpfe derer beleuchten würde, deren
Stimmen normalerweise   in den feministischen Zusammenhängen
beiseite geschoben, geschmäht oder komplett verloren werden.

Der Tag kam und alles zog wie ein Blitz vorbei. Ich persönlich ver-
brachte den Tag entweder mit Freiwilligendiensten, um andere zu un-
terstützen oder ich half den community accountabillity Themenblock
zu präsentieren. Ich werde die Einzelheiten bei der Bewertung der
Themenblöcke denjenigen überlassen, welche nur als Besucher*innen
dort waren. Dies war das erste Mal, dass etwas wie dies versucht
worden ist und alles war ein wenig experimentell - aber wenn wir
jemals erfolgreich bei unserem Ziel der sozialen Revolution sein wol-
len, müssen wir mutig sein und Dinge ausprobieren. Ich schätze, dass
AFem dies getan hat und daraus ein Erfolg machte, obwohl nicht al-
les perfekt verlief.

Ich bin auch nicht auf dem neusten Stand, was das Internetfeedback
anbelangt, aber ich weiß, dass es da Klagen gab. Ich finde Foren sind
ein zehrender, negativer Raum, und wenn man hört, dass Leute
meckern, die oft nicht mal selbst da waren. Ich hab s mir bis jetzt
zumindest noch nicht selbst angesehen - das kann warten bis ich
mich noch mehr erholt habe. Auf der anderen Seite verbrachte ich
die Tage nach AFem abwechselnd bei verschiedenen Leuten, die teil-
genommen hatten. Das Feedback, welches ich persönlich erhielt, war
überwältigend positiv. Eine Person sagte, es war die beste anarcha-
feministische Veranstaltung, an welcher sie alle bisher teilgenom-
men hatten (und sie waren nicht unerfahren in diesem Bereich). Alle
gaben auch Rückmeldungen zu negativen Aspekten zurück, aber sie
fielen alle in ganz ähnliche Bereiche, waren konstruktiv formuliert
und die positiven Aspekte überwogen.

Eine kurze Aufzählung der Rückmeldungen:

Gemeinsame Treffen am Beginn und am Ende

Die Leute liebten die Treffen zu Beginn und am Ende, die alle
Besucher*innen versammelten und über die die Organisator*innen
den Überblick behalten haben. So wie sich dort die Leute Ziele für
den Tag setzten, kam ein kollektives Gefühl von aktiver Teilnahme
heraus, welche von den Besucher*innen auch erwartet wurde.

Ideen entwickeln

Jede Person, mit der ich gesprochen hatte, hat neue Ideen und Me-
thoden mit nach Hause mitgenommen, und viele ansonsten libera-
le Feminist*innen wurden nicht nur mit Anarcha-Feminismus zum
ersten Mal vertraut gemacht, sondern waren auch aktiv dabei und
nahmen Inhalte aus einer anarchistischen Perspektive mit.

Themenblöcke

Die Art wie die Themenblöcke organisiert waren, wurde von allen
gemocht. Es führte zu mehr Diskussionen und zu mehr Zeit an den
Themen zu arbeiten. Leute sagten, dass die Treffen SO VIEL BESSER
als bei Buchmessen und anderen Konferenzen abliefen und es sich
kaum so anfühlte, als ob man ständig einem Vortrag zuhörte, son-
dern dass man Teil einer Diskussion war.

Atmosphäre

Im Großen und Ganzen fanden die Teilnehmenden die Atmosphäre
auf dem Treffen positiv und befreiend; da waren Menschen mit denen
man Solidarität aufzubauen konnte gegen eine von allen geteilte Un-
terdrückung. Darüber hinaus wurden internationale Verbindungen
geschmiedet und es gab Raum, um andere Anarcha-Feminist*innen
zu treffen. Es wurde auch angemerkt wie leicht es war Organisie-
rende und Mithelfende zu finden und wie freundlich und erreichbar
diese alle waren.

Schutzraumkonzept (safer spaces policy)

Alle gaben an, dass es erfrischend war zu sehen, wie ein Schutzraum-
konzept  versucht wurde, welches viel weiter ging, als es die meisten
Treffen tun würden. Sie denken, wir haben neuen Boden betreten
und aufgezeigt, wie dies bei ähnlichen Veranstaltungen umgesetzt
werden könnte, auch wenn einige Bereiche noch ausbaufähig sind.

Selbstfürsorge

Food Not Bombs versorgte alle, die pleite waren, mit Mahlzeiten und
das Essen wurde von allen gemocht. Zur selben Zeit machten ein an-
sprechender Ruheraum und die leicht verfügbaren Übersetzungen
und die "safer space"-Freiwilligen alles viel besser handhabbar.

Internationalismus

Der internationale Aspekt wurde als wesentliche Erfahrung angese-
hen. Die Teilnehmer*innen waren aus mindestens 19 verschiedenen
Ländern. Viele hoffen, dass wir das weiter ausbauen und verbreiten.

Begeisterung das fortzusetzen

Leute wollten in einer überwältigenden Mehrheit, dass dieses Treffen
wieder stattfindet, falls nicht nächstes Jahr, dann 2016.

Die konstruktiven Kritiken, die mich erreichten, waren:

Zeitpläne passten nicht zusammen

Dies kann fast nie vermieden werden und die Leute erkennen das
an, aber gleichzeitig sagt jede*r, dass es irgendwann bei ihnen nicht
gepasst hat. Wir versuchten unser Bestes, aber es ist immer gut, so
etwas in Erinnerung zu behalten.

TERF-Heimsuchung

Eine Gruppe Trans-ausgeschließender radikaler Feminist*innen
(bekannt unter der Abkürzung TERF) versuchte die Veranstal-
tung zu untergraben. Jemand, der seit Anfang an auf der Liste der
Organisator*innen stand, log bei der Bereitwilligkeit die Inklusions-
vereinbarung einzuhalten die anderen Organisator*innen an. Dann
gaben sie vor bei der Präsentation der Anarcha-Feminismus-Einfüh-
rung zu helfen. Bei der Präsentation, die sie mit dem Co-Moderator
geplant hatten, wichen sie vom Plan ab und spien einige transphobe
Sprüche aus. Zur selben Zeit wurden sie gesehen, wie sie sich mit
anderen TERFs beraten haben, bevor sie sich unter die anderen Ver-
sammlungen mischten und dieselben transphoben Sprüche nachge-
plappert haben. Es scheint, als dass sie den  Ruheraum nutzen, um sich
neu zu gruppieren und Pläne zu schmieden. Es wurde von einigen der
Organisator*innen versucht die TERFs rauszuwerfen, aber deren Ein-
heit wurde untergraben. Die TERFs nutzten die Verwirrung, die von
der Sabotage des Konsens verursachte wurde, welchen wir eigentlich
geschaffen hatten, um uns während der ganzen Veranstaltung daran
entlangzuhangeln. Trotz dieses Vertrauensbruchs und der Sabota-
ge, fanden alle, mit denen ich gesprochen hatte, dass jeder Schritt in
Richtung transphobe Diskussion schnell abgebrochen und als nicht
willkommen dargestellt wurde. Auch sei die Angelegenheit besser
als bei den meisten anderen Veranstaltungen gehandhabt worden.
Wie auch immer, es gab trotzdem Widersprüche beim Umgang mit
denen, die gegen die safer-space-Vereinbarung verstießen.

Kulturelle Aneignung/Rassismus

Viele weiße Menschen kamen mit Frisuren, Kleidung oder anderen
modischen Versatzstücken zum Treffen, die aus Kulturen stammen,
die vom weißen Imperialismus als "anders" eingeordnet wurden.
Dies geschah oft ohne den Respekt vor den jeweiligen Kulturen. Als
dieser Umstand vom "people of colour" (von Rassismus betroffene
Menschen) Themenblock negativ rückgemeldet wurde, reagierten
die Angesprochenen beleidigt. Also hier nochmal: Obwohl die "safer
space policy" bereits dieses Thema angesprochen hatte, hatten wir
tatsächlich keinen einheitlichen, beständigen Plan, wie wir damit
umgehen sollen.

Mangel an Ressourcen

Wir hatten nicht genug Programmhefte für die Teilnehmenden (ob-
wohl jede*r zumindest einen Zeitplan erhielt), und während wir zwar
Leute zur Hand hatten, um den Zeitplan laut vorzustellen, hatten wir
keine großen Plakate dazu. Dies war ein großer Ausrutscher und et-
was, was nicht wieder vorkommt.Betreffend der TERF-Gang ist es
zwar sehr schade, aber doch nicht allzu überraschend, dass sie solche
Mühen auf sich nahmen, um es zu versuchen die Veranstaltung zu
ruinieren. Wenn es ihnen, nach einem Jahr Planung, aber nur gelin-
gen konnte, eine einzige Person zu finden, die über ihre Absichten log
und noch fünf oder sechs Betonköpfe zu schützen, die in der Mitte
Londons dazukamen, dann haben sie höchstwahrscheinlich schon
ihre besten Karten ausgespielt. Ihr Versuch die Veranstaltung  zum
anfälligsten Zeitpunkt zu zerstören schlug fehl und sie mussten mit
leeren Taschen nach Hause gehen. Die Probleme , die hier hervor-
gehoben worden sind, wurden von konstruktiven Anregungen für
Verbesserung begleitet und die Organisationsgruppe ist dadurch
schon einen Schritt weiter gekommen, obwohl wir eine kleine Pause
brauchen werden, bevor wir ernsthaft mit den Planungen beginnen
werden.

Afem ist jetzt eine eigene Organisation geworden, unabhängig von
den Gruppen, die es von Anfang an aufgebaut haben. Als Mitglied
der britischen Anarchistischen Föderation ist dies ein Schlüsselbei-
spiel für den Wert der Föderation und veranschaulicht, in welcher
Weise sich anarchistische Organisationen von ihren autoritären
Gegenüber unterscheiden. Wo andere dies als "Frontgruppe" 9 (zur
Verschleierung) benutzen und die Kämpfe der anderen für den eige-
nen Vorteil vereinnahmen würden, engagieren Anarchist*innen sich
um gegenseitige Hilfe zu leisten und sie formen Solidarität zwischen
wirklich unabhängigen Gruppen. Sie machen dies durch Kämpfe, die
von denjenigen, die unterdrückt sind, bestimmt sind. Ich bin vollster
Zuversicht, dass dies der Beginn einer anhaltenden Reihe wirklich
internationaler Veranstaltungen war, um eine moderne anarcha-fe-
ministische Praxis aufzubauen und es wird das Startsignal sein, um
sicherzustellen, dass Anarcha-Feminismus zentral für alles ist, was
heute als anarchistische Praxis betrachtet wird. Was am Ende noch
gesagt werden muss, ist ein großes Dankeschön an alle, die beigetra-
gen haben, dass AFem2014 ein durchschlagender Erfolg geworden ist.
Thank you all!

Quelle & Links
!
https://glasgowanarchists.wordpress.
com/2014/10/23/a-look-back-at-afem2014/
https://afem2014.wordpress.com/

[1] afed.org.uk
[2] http://i-f-a.org/index.php/de/
[3] http://www.solfed.org.uk/
[4] http://www.iwa-ait.org/
[5] http://anarchistbookfair.org.uk/
[6] 
http://afem2014.wordpress.com/2014/05/07/organising-for-afem2014-an-anarcha-feminist-conference/
[7] http://afem2014.wordpress.com/safer-spaces/
[8] http://afem2014.wordpress.com/inclusion-policy/
[9] http://en.wikipedia.org/wiki/Front_organization


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