(de) FAU Berlin Pressesekretariat: "Mall of Shame" vor Gericht - aller guten Dinge sind drei?

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Sat Aug 8 11:05:57 CEST 2015


Die ersten zwei Termine waren geplatzt. Am Mittwoch steht nun der Lohnbetrug am Bau der 
"Mall of Berlin" vor Gericht. ---- Um ihren Lohn betrogene migrantische Arbeiter, die 2014 
am Bau des Luxus-Shoppingzentrums "Mall of Berlin" 2014 beteiligt waren, klagen mit 
Unterstützung der Basisgewerkschaft FAU Berlin ihre ausstehenden Löhne ein. Die ersten 
zwei Verhandlungen stehen nun an, am Mittwoch den 5.8.2015, ab 09:30 Uhr im Raum 213, in 
den insgesamt sieben Klageverfahren von Bauarbeitern gegen das Subunternehmen 
Openmallmaster GmbH. ---- Schon am 16. Juli sollten zwei Verhandlungen vor dem 
Arbeitsgericht stattfinden, jedoch war der gerichtlich bestellte Dolmetscher erkrankt, und 
dessen Vertretung war bei Gericht nicht vereidigt, so dass die vorsitzende Richterin die 
Verhandlung vertagte. Die nächsten zwei Termine am 30. Juli wurden vom Gericht "aus 
dienstlichen Gründen" auf den 8. Oktober vertagt. "Hoffentlich steht nun den Terminen am 
Mittwoch nichts im Wege", kommentiert Markus Weise, allgemeiner Sekretär der FAU Berlin.

Monatelang hatte die FAU Berlin in Protesten die Zahlung der
ausstehenden Löhne ihrer Mitglieder in Höhe von mehreren zehntausend
Euro gefordert. Nach Vorbereitung mit ihrer Kanzlei reichte sie im
Frühjahr 2015 zehn Klagen für sieben ehemalige Mall-Bauarbeiter ein.
Diese richten sich zunächst gegen die Subunternehmen, bei denen die
Geprellten direkt beschäftigt waren. Die Ansprüche der Arbeiter werden
zur Not aber auch gegen die insolvente Generalübernehmerin und den
Investor geltend gemacht werden.

Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Berlin, Magdeburger Platz 1, 5.
August 2015 ab 9:30 Uhr, Raum 213.

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http://www.fau.org/artikel/art_150804-191138


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