(de) FDA-KARAKÖK AUTONOME TR/CH - IN SHINGAL, KOBANE AND ALL ROJAVA, ISIS IS DEHAK AND PEOPLE ARE KAWA - Solidarität mit der Revolution in Rojava!

a-infos-de at ainfos.ca a-infos-de at ainfos.ca
Sun Sep 28 14:16:05 CEST 2014


Isyan! Devrim! Anarsi! - Aufruhr! Revolution! Anarchie! ---- ?Rojava ist ein autonom 
verwaltetes Gebiet (ehemals zu Syrien gehörend), welches durch kurdische 
Freiheitskämpfer_innen im November 2013 befreit wurde. Die Bevölkerung besteht aus 2.5 
Millionen Menschen. Die Verwaltung aller Alltagsstrukturen (z.B. Schulen, Bäckereien, 
Kliniken, Tankstellen) findet auf basisdemokratischer Ebene statt. Eine zentralistische 
Regierung gibt es nicht. Alle in der Region lebenden Menschen, unabhängig von Ethnie, 
Religion oder Sprache, sind im Volksrat vertreten. Entscheidungen werden hierdurch 
selbstbestimmt und von unten gefällt. Es besteht eine Frauenquote von 40% in allen 
Verwaltungen. Das ist nicht nur im Nahen Osten einzigartig. Zusätzlich organisieren sich 
Frauen in autonomen Strukturen. Es gibt Frauenzentren, in denen Selbstorganisierung und 
Empowerment stattfindet. Die Strukturen orientieren sich deutlich an anarchistischen 
Ideen, so flossen in der konkreten Umsetzung des Projektes Ideen von Bakunin, Kropotkin, 
aber auch Zerzan ein.

Rojava ist eine sichere Insel für alle Ethnien oder Minderheiten, die in der Region 
unterdrückt oder verfolgt werden - Araber, Sunniten, Armenier, Assyrer, Aleviten, Yeziden, 
darunter z.B. auch christliche Minderheiten. Ebenfalls setzt sich die Region gegen die 
Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen ein. Erklärtes Ziel ist der Aufbau einer 
rätedemokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft. Das Projekt ist 
als solches einzigartig auf der Welt und die Region gilt als eines der sichersten Gebiete 
in Syrien - auch, weil sie bewaffnet gegen aussen verteidigt wird.

Angriff von allen Seiten

In der aktuellen Situation ist Rojava von allen Seiten bedroht. Einerseits von der ISIS, 
welcher Rojava ein Dorn im Auge ist. Andererseits vom Assad-Regime und der türkischen 
Regierung, welche das autonome Rojava angreifen. Unter diesen Bedingungen zu bestehen, ist 
nicht leicht.

Umgebende Regierungen kontrollieren die Grenzen und verhindern Import wie Export. Es fehlt 
an Lebensmitteln, Medikamenten, medizinischer Versorgung, Unterkünften. Die 
Stromversorgung wurde durch die ISIS gekappt, damit ist auch die Wasserversorgung 
zusammengebrochen. Grenzdörfer von Rojava werden durch die ISIS angegriffen, so erfolgte 
letzte Woche der Angriff auf Kobane, wobei 300 Kämpfer_innen, welche das Gebiet 
verteidigen, ums Leben kamen. Rojava ist als autonomes, basisdemokratisches Projekt akut 
bedroht und damit alle Menschen, die hier Zuflucht und Hoffnung gefunden habe. Die 
Menschen leiden Hunger, sind obdachlos oder sterben durch Krankheit und bewaffnete Angriffe.

Wie können wir Rojava unterstützen?

Am wichtigsten ist es, über das Projekt zu berichten, die Informationen zu streuen, denn 
in europäischen Medien ist kaum etwas zum Thema zu lesen. Berichtet über Rojava in eurem 
Umfeld, auf euren Websiten und Blogs. Macht Aktionen oder Kampagnen. Regelmässige Infos 
auf Englisch findet ihr in der Online-Zeitung ,,Firatnews" -> http://en.firatajans.com 
(oder indem ihr uns kontaktiert). Ganz konkret fehlt es auch an Geld für Lebensmittel, 
Kleidung, Unterkunft, Medikamente. Beiträge an folgendes Konto gelangen direkt an die 
Bevölkerung:

Heyva Sor A Kurdistane Schweiz, Zürich
Kontonummer: 80-017192-8
Zahlungsweg: Stop Isis
Zeigen wir der Bevölkerung von Rojava, dass sie nicht alleine ist und sorgen wir dafür, 
dass dieses einzigartige Gebiet weiter bestehen kann!

Karakök Autonome


Fotos: die aktuelle Situation in Kobane (Stadt in Rojava)


More information about the A-infos-de mailing list