(de) FAU Berlin - [Pressemitteilung] Noch keine Wende zu Midsommar

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Mon Jun 23 09:27:27 CEST 2014


FAU Berlin verteidigt weiter ihre Mitglieder, die von der Schwedischen Schule entlassen 
wurden. Eltern noch immer im Unklaren, wer ihre Kinder nach den Sommerferien unterrichtet. 
---- Der Arbeitskonflikt an der Schwedischen Schule Berlin geht weiter. Am 20. Juni war 
noch keine der acht Kündigungen zurückgenommen worden und niemand weiß, wer die Kinder im 
neuen Schuljahr ab August unterrichten wird. Vielmehr kündigte die Geschäftsführerin der 
Schule, Lena Brolin, am 16. Juni an, dass es keine Wiedereinstellungen geben könne, bevor 
nicht die Frist zur Einreichung von Kündigungsschutzklagen abgelaufen wäre. ---- Deshalb 
veranstaltete die Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin am heutigen Freitag, zum 
traditionellen schwedischen Mittsommerfest eine weitere bunte Kundgebung vor dem Schul- 
und Kirchengebäude. Die Kundgebung gestaltete sich als fröhliche alternative 
Midsommar-Feier. "Wir haben die BesucherInnen über die empörende Personalpolitik der 
Schule informiert", berichtet Nina Matzek. Die Sekretärin der FAU Berlin erklärt weiter: 
"Dazu zählt auch, dass die KollegInnen auffordert wurden, auf ihr gutes Recht zu 
verzichten und keine Klage einzureichen -- die Entlassenen sollen offenbar glauben, ihnen 
bleibt nur demütiges Betteln. Das machen wir nicht mit."

Unterstützung erhält die FAU Berlin nicht nur aus Teilen der besorgten Elternschaft, 
sondern auch von der schwedischen Basisgewerkschaft SAC, die etwa am 15. Juni bei der 
Bischofskonferenz in Uppsala gegen die Massenentlassung protestierte. Der Fall stieß auch 
in der schwedischen Öffentlichkeit auf reges Interesse. Um zusätzlichen Druck aufzubauen, 
hat die FAU Berlin am 17. Juni rechtliche Schritte gegen die Schule eingeleitet. Die FAU 
Berlin ist bereit, die Klagen zurückzuziehen, falls die Schule -- wie von der Berliner 
Basisgewerkschaft gefordert -- die Kündigungen zurücknimmt.

Die FAU Berlin befindet sich seit Anfang Juni in einem Arbeitskonflikt mit der 
Schwedischen Schule in Berlin, die zu den schwedischen Auslandsschulen gehört. Grund ist 
die Kündigung aller acht LehrerInnen an der Schule, unter denen sich auch Mitglieder der 
FAU Berlin befinden. Am 6. Juni gab es eine erste Kundgebung bei einem Schulfest, gespielt 
wurde dort der auch der beliebte Pop-Song "Kom igen Lena" ("Komm schon Lena").

Berlin den 20.06.2014

-- 

Pressesekretariat der FAU Berlin
Andreas Förster (stellv.)

E-Mail: faub-presse at fau.org

Mobil: 01 51 / 63 37 50 32

Web: http://berlin.fau.org/presse


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