(de) [FAU Berlin] [Pressemitteilung] Prekäre Arbeit in der Böll-Stiftung: Gespräche zwischen FAU und HBS
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Fri Sep 20 09:09:49 CEST 2013
[Pressemitteilung] Prekäre Arbeit in der Böll-Stiftung: Gespräche zwischen FAU und HBS
---- Freie ArbeiterInnen Union (FAU) begrüßt Gesprächsbereitschaft. FAU-Fachautoren
sprechen von Prekarisierung. ---- Gestern am 19. September nahm die Heinrich-Böll-Stiftung
(HBS) kurz vor Auslaufen der gesetzten Frist ein Verhandlungsangebot der FAU Berlin an.
Die Basisgewerkschaft ist seit Monaten gegen prekäre Bedingungen in der HBS aktiv, nachdem
sich Beschäftigte in ihr organisiert haben. ---- ,,Wir begrüßen, dass sich die
Geschäftsführung endlich gesprächsbereit zeigt und erwarten das nun auch Taten folgen"
meint Florian Wegner, Sekretär der FAU Berlin. Am 5. September unterlag die Stiftung
bereits vor Gericht einer Klage auf Festanstellung eines Mitglieds der FAU Berlin. Das
Arbeitsgericht bestätigte damit illegale Leiharbeit in der Stiftung. Der Fall erlangte
bundesweite Aufmerksamkeit.
Presseberichten zufolge herrschen bei der grünen Stiftung mit die prekärsten Bedingungen
unter den parteinahen Stiftungen. Dennoch wurde die Geschäftsführung in den letzten Wochen
nicht müde zu betonen, dass in der Stiftung keine prekären Arbeitsbedingungen bestehen. Um
ihre Position über Prekarität in der Stiftung zu unterstreichen, bat die FAU Berlin daher
die Fachautoren Andreas Förster und Holger Marcks, die Argumente der
Heinrich-Böll-Stiftung im Konflikt mit der FAU Berlin auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen.
In ihrer Auswertung kommen diese zu dem Ergebnis: ,,Der zentrale Vorwurf der
Prekarisierung von Arbeitsbedingungen ist eindeutig zu bestätigen". Förster und Marcks
sind Herausgeber eines Einführungsbandes zu Leiharbeit ("Knecht zweier Herren", erschien
2011), der u.a. vom ARD-Presseclub empfohlen wird.
Die FAU Berlin betont deutlich, dass der Konflikt vor Monaten hätte beigelegt werden
können. ,,Wenn die Stiftung die grünen Positionen ernst nimmt, dann sollte es auch möglich
sein zu einer Einigung zu gelangen" so
Wegner.
Berlin den 20.09.2013
Die Einschätzung finden Sie vollständig als PDF im Anhang.
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