(de) Direct Action #219 - Meldungen aus der FAU -- Infos von der Böll-Aktionswoche und neues aus Dresden, Stuttgart und Frankfurt

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Sun Oct 20 11:17:13 CEST 2013


BERLIN / BUNDESWEIT ---- Vom 2. bis 8. September findet die internationale Aktionswoche 
gegen prekäre Beschäftigung in der grünen Heinrich-Böll-Stiftung statt. Am 5. September 
ist die Verhandlung im Prozess gegen die Heinrich-Böll-Stiftung um unerlaubte Leiharbeit 
und die Kundgebung um 12 Uhr vor dem Arbeitsgericht (Magdeburger Platz). Bereits bei der 
ersten Aktionswoche Ende Juli / Anfang August gab es solidarische Aktionen u. a. durch die 
FAU Freiburg auf zwei Wochenmärkten im Stühlinger sowie der Wiehre, am 1. August durch das 
Allgemeine Syndikat Dresden mit Mahnwachen an zwei Standorten und durch die FAU Thüringen 
in Erfurt. Lokale sowie überregionale Medien berichteten über die Vorwürfe gegen die grüne 
Stiftung, wie etwa Ruhrbarone, Jungle World, taz, Neues Deutschland, Tagesspiegel und 
Potsdamer Neueste Nachrichten.

DRESDEN

Die FAU-Initiative Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie (I-BNG) in Dresden gründete 
sich am 29. Juli. Aktuell wird mit guten Fortschritten an einem Lohnspiegel für Dresden 
gearbeitet, ein erster Informationsfolder wird in den Betrieben verteilt und ein 
E-Mail-Verteiler zur Vernetzung von KollegInnen eingerichtet.

STUTTGART

Mitglieder der FAU Stuttgart hielten am 28. Juli einen gut besuchten Vortrag zum Thema 
,,Anarchismus/Anarchosyndikalismus" auf dem 3. Internationalen Forum gegen unnütze 
Großprojekte in Stuttgart. Das Syndikat engagiert sich seit einigen Wochen im 
Solidaritätskreis für die LeiharbeiterInnen und WerkverträglerInnen im Daimler-Werk 
Untertürkheim. Außerdem wurde auf Betreiben der FAU Stuttgart das örtliche M 31-Bündnis 
reaktiviert.

FRANKFURT

Das Agieren der Polizei bei der Demonstration M 31 - European Day of Action against 
capitalism im März 2012, an deren Vorbereitung die FAU beteiligt war, erklärte das 
Landgericht Frankfurt für rechtswidrig. Nach dem aktuellen Urteil waren die teilweise über 
zehnstündige Kesselung von mehr als 450 Menschen, die massenhafte Ingewahrsamnahme sowie 
Festnahmen illegal.


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