(de) FAU-IAA Direct Action #220 - Kurzmeldungen --- Strafbefehle gegen Ford-Kollegen, LKW-Protest in Lübeck, Sparpolitik gegen die Ärmsten

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Fri Nov 29 19:31:52 CET 2013


13 STRAFBEFEHLE, ACHT EINSTELLUNGEN ---- Am 7. November hatten 200 Beschäftigte aus dem 
belgischen Genk und GewerkschaftlerInnen vor der Ford-Europazentrale in Köln gegen die 
geplante Schließung ihres Werks demonstriert. Innerhalb kurzer Zeit sahen sie sich einem 
riesigen Polizeiaufgebot gegenüber, wurden stundenlang eingekesselt und teilweise 
festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Köln hat nun insgesamt 13 Strafbefehle gegen 
Ford-Kollegen verschickt. Gegen acht Betroffene wurden die Ermittlungen eingestellt. ---- 
INTERNATIONALER LKW-PROTEST IN LÜBECK ---- Am 1. September zog ein Demonstrationszug mit 
LKW-Konvoi zu einer international angelegten Aktion ins Gewerbegebiet Roggenhorst. 200 
LastwagenfahrerInnen folgten dem Aufruf des Online-Netzwerks Actie in de Transport 
(A.i.d.T.) und des Interessensverbands Kraftfahrer-Clubs Deutschland (KCD), um am Sitz des 
lettischen Transportunternehmens Dinotrans exemplarisch gegen das grassierende Lohndumping 
in der Transportbranche zu demonstrieren. Gerade einmal 680 Euro, so die Anschuldigung der 
Trucker, soll die Firma ihren philippinischen Beschäftigten zahlen (siehe DA 219: 
Truckstop im Norden und Truckstop in Köln).

MÜNCHNER SPARPOLITIK GEGEN DIE ÄRMSTEN DER GESELLSCHAFT

Die Stadt München ist momentan mit finanziellen Problemen des Jobcenters im Bereich der 
Wohnungslosenhilfe konfrontiert. Die Pensionen für Obdachlose müssen auf ihr Geld warten, 
da dem Jobcenter Personal fehlt. Falls dieses Geld, das den Pensionen vertraglich zusteht, 
zu lange ausbleibt, drohen die Beherbergungsbetriebe die Vereinbarungen mit der Stadt zu 
kündigen. Damit würde die ohnehin schon sehr angespannte Sofortunterbringung von 
Obdachlosen völlig zusammenbrechen.


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