(de) Kampf für die Revolution! Kampf G8! Kein Krieg aber classwar! Nordirland - Am 17. und 18. Juni
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Mon Jun 10 09:30:41 CEST 2013
Am 17. und 18. Juni 2013 treffen sich die Vertreter der G8-Staaten im seit Jahrzehnten
besetzten Nordirland. Dort werden die Imperialisten über Aufteilung und Zugang zu den
begehrten Ressourcen der Welt wie Erdöl, sowie ihre Strategien zur Unterwerfung der
unterdrückten Länder und aktuelle und kommende Kriege wie in Mali und Syrien sprechen. ---
Die imperialistischen Mächte führen Kriege, um den direkten Zugang zu Rohstoffen und
Absatzmärkten, sowie geostrategische Vorteile und ihre Vorherrschaft über die
unterdrückten Länder für sich zu sichern. Besatzungskriege im Irak und Libyen sind
verbunden mit der Neuaufteilung der Rohstoffe in diesen Ländern. Fundamentalistische und
andere reaktionäre Kräfte in Syrien werden von Imperialisten unterstützt, die ihre
jeweiligen Interessen in dieser geostrategisch wichtigen Region umsetzen wollen.
Die G8-Treffen sind jedoch nicht nur Ausdruck eines gemeinsamen Vorgehens der
imperialistischen Länder, sondern vielmehr ein Hauen und Stechen verschiedener Räuber im
Kampf um die (Neu-)Verteilung der Beute und Einflussgebiete. Ihre unterschiedlichen und
entgegengesetzten Interessen lassen keine dauerhafte Einigung der Imperialisten zu.
Das diesjährige Gastgeberland Großbritannien ist nach den USA das Land mit den meisten
Besatzungstruppen auf der Welt, mit denen sie in zahlreichen besetzten Ländern die
Bevölkerung unterdrücken und ihren Zugang zu Rohstoffen sichern. Auch Nordirland ist eines
dieser besetzen Länder. Noch immer sind tausende britische Soldaten in Nordirland
stationiert. Die Ausrichtung des G8 Gipfels genau hier ist ein Paradebeispiel
kolonialistischer Arroganz.
Der deutsche Imperialismus hat mehr als 6000 im Ausland stationierte Besatzungssoldaten.
Deutschland ist an vielen Kriegen auch durch seine logistische Unterstützung mit
zahlreichen Überwachungsdrohnen, militärischer Ausbildung und Spionagezentren beteiligt.
Neben der aggressiven militärischen Unterwerfung der unterdrückten Länder sichert sich der
deutsche Imperialismus seine Interessen bisher vor allem durch „friedliche“ ökonomische
Herrschaft wie Investitionen, Kreditabhängigkeit und den Aufbau von Infrastruktur und
staatlichen Strukturen in den ausgebeuteten Ländern.
Wir möchten den legitimen Hass und die Wut der unterdrückten Massen in den besetzten
Ländern und der Arbeiterklasse in den imperialistischen Ländern gegen die Ausbeuter auf
die Straße tragen. Dazu wollen wir sowohl in Deutschland als auch in Nordirland den
organisierten Kampf gegen G8 aufnehmen. Der Kampf gegen den G8-Gipfel in Nordirland ist
nicht nur die Aufgabe der fortschrittlichen Kräfte in Nordirland oder Großbritannien,
sondern ist seinem Wesen nach internationalistisch. Unser Kampf gegen die Herrschenden
muss international geführt werden. Deswegen rufen wir auf, sich an den Protesten in
Nordirland zu beteiligen.
Der Protest in Nordirland ist für uns der Startschuss für die Proteste gegen den G8-Gipfel
2015 in Deutschland. Wir haben bereits 2007 in Rostock/Heiligendamm den Kriegstreibern und
imperialistischen Aggressoren gezeigt, dass sie auch in Deutschland kein ruhiges
Hinterland vorfinden. Hieran wollen wir mit massenhaften und kämpferischen Protesten
anknüpfen und der Anti-G8 Bewegung zu alter Stärke verhelfen. Wenn wir gemeinsam und
entschlossen unseren Kampf gegen die imperialistischen Mächte organisieren, werden sie
sich auch 2015 wieder aus gutem Grund verstecken und verschanzen.
Neben der Beteiligung an den Aktionen in Nordirland und der internationalen
Großdemonstration am 11. Juni in London rufen wir zu einer dezentralen Aktionswoche vom
14. bis 18. Juni in Deutschland auf.
No war, but classwar!
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