(de) ALEx-Programm für Oktober 2011 im Baiz

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Mon Sep 26 09:26:31 CEST 2011


ALEx-Terminübersicht aller geplanten Veranstaltungen hier: 
http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m Dort gibts auch Illustrationen und links dazu. 
---- Text: ALEx-Oktober 2011-Termine unten! ---- Die auf den plötzlichen Tod unseres 
Freundes und webadmin Uli Melcher (+ 12/2007) zurückzuführenden, leider noch anhaltenden 
Unzulänglichkeiten der website www.a-laden.org bitten wir zu entschuldigen! Der relaunch 
war im Sommer 2011 geplant, wird aber wohl noch warten müssen... Auch eine neue Termin at tor 
site is under construction: http://terminatorberlin.wordpress.com/ ---- Es dauert 
ehren at mtlich halt seine Zeit ... Person_A_lmangel ... G.E.L.D. ... ---- SEID REALISTISCH: 
FÖRDERT DAS UNMÖGLICHE! ---- Investiert in Anarchie! Die einzig sichere @nlage! (Die 
monatlichen nackten Fixkosten des A-Ladens betragen z.Zt. 300 € !!! - Zusätzlich brauchen 
wir dringend Technik/Material und einen Aktions-Fonds um für libertäre Ideen werben zu 
können.)

Freunde der direkten Aktion (FddA), KontoNr. 489 767 107,
BLZ  100 100 10, Postbank Berlin
Tipp: Zuwendungen sind als Kulturspenden von der Steuer absetzbar. Zweck:
"Freie Kultur Aktion e.V. - Unterstützung Kulturarbeit"

Unsere Termine findet ihr neben dem Stressi -
http://www.squat.net/stressfaktor  auch auf mySpace:
http://www.myspace.com/aladenberlin  und unter
http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m  sowie in Programmzeitschriften
und Zeitungen.
Und natürlich auf der BAIZ-site  http://www.baiz.info/

sowie NEU:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100001638236730&ref=profile&v=info


		"A-Laden Experience" = ALEx

Der A-Laden hat seit 11/2006 in Mitte mit Sichtverbindung zum
Alex(anderplatz) angedockt. Unser alter Standort Moabit (1988-2006) liegt
uns zwar immer noch am Herzen aber rund 20 Radminuten weiter.
"Experience" weil wir damit an die Zeiten des Aufbruchs vor etwa 50 Jahren
anknüpfen und erinnern wollen und weil der A-Laden Euch die "experiences",
die Erfahrungen, die wir in gut einem Vierteljahrhundert und mehr gemacht
und zusammengetragen haben, Allen zur Verfügung stellen will und mit Euch
neue Erfahrungen er-leben will und wird.

Das System macht keine Fehler - es IST der Fehler!

Der Fehler ist SYSTEMisch:
Das kapitalistische System war und ist von Anfang an gegen uns unten
gerichtet und a priori anti-emanzipativ. YA-YA! AnarchieYA! YETZT!!
Acracia real YA! Beratet Euch und bildet Räte-Kommitees.
Empörung alleine reicht nicht. Sie muss konstruktiv werden.




Oktober klingt nach Revoluzzen...
und weiter fleissig Lampen putzen
Berlin soz-rot – wie Apfelsine
verzieht vor Freude keene Miene


ALEx-Oktober-PROGRAMM 2011 im BAIZ

Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ
(Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz – http://www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden schwer erwünscht.


Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden Experience) presents:

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Mittwoch, 12. Oktober 2011 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Anarchismus in Berlin seit 1945 – ein PanoramA.

[KURZTEXT:
Gruppen kommen und gehen – aber die Anarchie bleibt bestehen: seit 1945
gab es Dutzende von Gruppen, Projekten und Verlagen der libertären Szene
in Berlin, die einen teils erheblichen Einfluß auf die (linksradikale)
Politik in dieser Stadt hatten, ohne selbst besonders in den Vordergrund
zu treten. Ein Parforceritt durch die anarchistische berliner Szene.
Überraschungsgäste nicht ausgeschlossen.]


Mittwoch, 26. Oktober 2011 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Die Internationale – 99 Jahre Wiedergründung der I.A.A. in Berlin

[KURZTEXT:
Die „Internationale Arbeiter Assoziation“ oder auch Erste Internationale
zerbrach 1872 am Widerspruch zwischen marxistischem Zentralismus und
antistaatlicher Autonomie. Als die Bolschewiki eine „Rote Gewerkschafts
Internationale (RGI)“ gründen , die bedingungslos ihren Kommandos folgt,
wenden sich die Anarchosyndikalisten dagegen. Sie gründen 50 Jahre nach
dem Zerfall der I.A.A. in Berlin 1922/23 unter dem alten Namen eine
anarchosyndikalistische Internationale, die bis heute existiert. - Vortrag
mit anschliessender Diskussion.



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LANGFASSUNG:

Mittwoch, 12. Oktober 2011 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Anarchismus in Berlin seit 1945 – ein PanoramA

Nach 1945 lag die anarchistische Bewegung nicht nur in Berlin am Boden.
Die Nazis hatten gründliche Arbeit geleistet. Aber schon bald versuchten
sich Libertäre zu reorganisieren – schwer in einem zonal geteilten und
besetzten Land, einem Frontstaat des Kalten Krieges. Seit der
antiautoritären Revolte Mitte der 1960er Jahre kann mensch aber von einem
starken Wiederaufleben der anarchistischen Bewegung sprechen.
Anarchist_inn_en waren wieder in allen Bereichen der Gesellschaft präsent
und drückten politischer Autonomie ihren Stempel auf.
Radikal, Der Blues, Libertäres Forum, Rhizom-Kollektiv, TUWAT, AStI &
A-Laden, FAU, Café Untergrund, Café El Locco, Bibliothek der Freien,
Kubat-Dreieck, Umweltbibliothek, KvU, Schwarze Tage, Libertärer Jahrmarkt,
FREIe HEIDe, Anti-Tunnel-GmbH, Mainzer Straße, Erich-Mühsam-Fest etc. sind
nur ein paar unvollständige Stichworte die neben den rührigen
anarchistischen Verlagen Berlins die libertäre Kultur markieren, die bis
zur Jahrtausendwende hier entstand. Zehn Jahre weiter sind neue Gruppen
wie z.B. ASJ und AFB hinzu gekommen.
Der libert舐e Publizist und Politologe R at lfR@lf G. Landmesser, seit 1980
ins anarchistische Berlin eingetaucht und -getunkt, erzählt von Geschichte
und Geschichten.


Mittwoch, 26. Oktober 2011 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Die Internationale – 99 Jahre Wiedergründung der I.A.A. In Berlin

Im Jahre 1872 zerbrach die Erste Internationale am Widerspruch zwischen
der autoritär zentralistischen Richtung, die von Karl Marx repräsentiert
wurde, und der dezentralistisch autonomistischen Richtung, für die der
Anarchist Michael Bakunin stand. Was wenige wissen: der libertäre Flügel
der IAA war der größere und existierte länger als der marxistische! - Nach
der Russischen Revolution errichteten die Bolschewiki unter ihrer Regie
eine Zweite Internationale (KomIntern) und neben ihr eine ihnen hörige
„Rote Gewerkschafts Internationale (RGI)“. Der Delegierte der FAUD,
Augustin Souchy, hatte 1920 im Gespräch mit Lenin erkennen müssen, daß
jener die Gewerkschaften nur als „Treibriemen der Partei“ betrachtete. Die
anarchosyndikalistischen Gewerkschaften sprachen sich daher vehement gegen
den Beitritt zur RGI aus. Dies führte unter Federführung der „Freien
Arbeiter Union Deutschlands“ zum Jahreswechsel 1922/23 in Berlin zur
Gründung einer unabhängigen Gewerkschaftsinternationale. Diese trug nicht
von ungefähr den Namen der Ersten Internationale, nämlich „Internationale
Arbeiter Assoziation (IAA)“ und stellte sich damit in deren Tradition. Ihr
gehörten weltweit dreieinhalb Millionen Gewerkschaftler_innen an. Bis 1933
hatte sie ihren Sitz in Berlin und existiert noch heute.
Mit historischen und aktuellen Fragestellungen hoffen wir auf eine
lebendige Diskussion!


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Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden
Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach
Absprache. ReferentInnen können angefragt werden.
Tel. 030-228 052 37 (AB) - kostenfreier Rückruf ins D-Land.Festnetz und zu
O2mobil möglich.
a-laden at free.de


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