(de) [FAU Berlin] Kino Babylon entlässt Gewerkschafter - Pressemitteilung
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Sat Mar 14 14:28:58 CET 2009
Berlin, den 13.03. 2009 In der Auseinandersetzung um bessere
Arbeitsbedingungen setzt die Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte
weiter auf Konfrontation Die Arbeitsbedingungen im Babylon sind
inzwischen berüchtigt. --- Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung nur mit
mündlichen oder befristeten Verträgen und ein selbstherrlicher
Führungsstil. Und immer wieder Kündigungen. --- Schon im letzten Jahr
wurde die Servicekraft Jason Kirkpatrick gekündigt, nachdem er sich
für bessere Arbeitsbedingungen im Babylon eingesetzt hatte. Nun wurde
erneut einem Vorführer unter fadenscheinigen Gründen gekündigt. Für
uns ist der wahre Grund klar: Benoît Robin hatte sich gerade in der
FAU Berlin gewerkschaftlich organisiert, um gemeinsam mit der
Belegschaft für bessere Arbeitsbedingungen im Kino Babylon zu kämpfen.
Am 13.02. wollte er an einer gewerkschaftlichen Kundgebung vor dem Babylon
teilnehmen, was ihm von der Geschäftsleitung untersagt wurde. Am 11.03.
kam seine Kündigung.
In beiden Fällen wurde die Kündigung ausgesprochen kurz bevor der
besondere Kündigungsschutz nach sechs Monaten Beschäftigung einsetzte. Man
braucht nicht viel Phantasie, um darin eine Methode zu entdecken.
"Für uns ist dies der Tropfen, der das Fass entgültig zum Überlaufen
bringt. Es scheint als müsse man der Geschäftsleitung des Baylon Mitte
selbst die banalsten Grundrechte der Beschäftigeten erst beibringen. Wenn
Timothy Grossman und Tobias Hackel den offenen gewerkschaftlichen Konflikt
haben wollen, sollen sie ihn bekommen. Für uns gibt es nur die
Wiedereinstellung von Herrn Robin zu gewinnen und nichts zu verlieren. Für
die Geschäftsleitung des Baylon verhält es sich, wie mir scheint,
allerdings genau anders herum." so Lars Röhm, Sekretär des Allgemeinen
Syndikates der FAU Berlin.
Aus diesem Anlass hat die FAU Berlin der Geschäftsleitung des Kino Babylon
Mitte eine Frist gestezt, die Kündigung bis Montag, den 16.03.09,
zurückzunehmen. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft die FAU
Berlin u.a. dazu auf, bei der Geschäftsleitung gegen dies
gewerkschaftsfeindliche Vorgehen zu protestieren.
Allgemeines Syndikat der FAU Berlin
Hintergrundinformationen:
www.prekba.blogsport.de
http://www.fau.org/ortsgruppen/berlin/art_080912-131559
Pressekontakt:
Lars Röhm, 0157 784 910 72
Kontakt zur Geschäftsleitung:
Timothy Grossman und Tobias Hackel
tgrossman [AT] kinoundkonzerte.de
hackel [AT] babylonberlin.de
Tel.: 030-24 727 804
Fax: 030-24 727 800
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Freie ArbeiterInnen-Union [FAU-IAA]
Straßburgerstr. 38 / 10405 Berlin
fon: +49 (0)30 287 008 04
fax: +49 (0)30 287 008 04
mail: faub [AT] fau.org
web: http://www.fau.org/berlin
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