(de) [LPA] Berlin: ALEx-Programm Februar 2009

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Sat Jan 24 12:08:39 CET 2009


Das A-Laden Kollektiv trauert um seinen Freund und Genossen Uli
Melcher, der Mitte Dezember 2007 plötzlich und unerwartet verstorben
ist. Uli war der Designer und Administrator unserer Wwweb-Seiten
www.a-laden.org  und www.terminator-berlin.tk Uli stand, immer zu
einem Scherz und Lachen aufgelegt, auf der richtigen Seite der
Barrikade für die mögliche andere und freie Welt. - "Ein Lachen wird
es sein, das SIE beerdigt." Wir vermissen dich, alter Freund! Leider
anhaltende Unzulänglichkeiten der websites bitten wir daher zu
entschuldigen! Das Problem ist in Bearbeitung. Es dauert ehrenamtlich
halt seine Zeit ... Person_A_lmangel .... Unsere Termine findet ihr
neben dem Stressi -  www.squat.net/stressfaktor auch auf  mySpace
(http://www.myspace.com/aladenberlin) und  venyoo.de sowie in
Programmzeitschriften und Zeitungen. Und natürlich auf der BAIZ-site
www.baiz.info

Das System macht keine Fehler - es IST der Fehler!


ALEx-Februar-PROGRAMM 2009 im BAIZ

Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ
(Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz - www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden erwünscht.


Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden im Exil) presents:

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Mittwoch, 11. Februar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
ANARCHISMUS - Ordnung ohne Herrschaft. Eine ideengeschichtliche Einführung.
Vortrag und Diskussion

Mittwoch, 25. Februar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Nazis, Nummernkonten, Nukleartechnik - die Geschäfte von Mercedes Benz in
Argentinien
Buchvorstellung: "Chatting with Sokrates" von Gaby Weber und ihr Film
"Wunder gibt es nicht" zu 18 verschwundenen Gewerkschaftern bei
Daimler-Benz Argentina während der Militärdiktatur

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Mittwoch, 11. Februar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:

ANARCHISMUS - Ordnung ohne Herrschaft. Eine ideengeschichtliche Einführung.

Die Renaissance des libertären Sozialismus ist unverkennbar. Seine klarste
Ausprägung hat er im Anarchismus gefunden, der politischen Idee von
sozialer Freiheit und Gerechtigkeit, die sicher älter ist als die rund 150
Jahre ihres Inerscheinungtretens als politischer Bewegung. Erste Spuren
finden sich in der Antike beim griechischen Philosophen Zeno; türkische
ArchäologInnen haben gar eine Stadt ausgegraben, deren Relikte auf eine
libertäre Gesellschaft vor 5000 Jahren hinzuweisen scheinen.
Marx und Bakunin kamen sich über den Weg zum Sozialismus in die Haare,
Lenin ließ Kronstadt und die anarchistische Machnowtschina in der Ukraine
1921 vernichten und Stalin sabotierte nach Kräften die
anarchosyndikalistische Revolution in Spanien 1936-39. "Der Sozialismus
wird frei sein, oder er wird nicht sein.", verkündete kategorisch der
deutsche Anarchosyndikalist Rudolf Rocker.
Der Publizist und Politologe Ralf G. Landmesser gibt einen Aufriß der
sozialrevolutionären Ideen des Anarchismus von seinen Anfängen bis heute.


Mittwoch, 25. Februar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:

Nazis, Nummernkonten, Nukleartechnik - die Geschäfte von Daimler Benz in
Argentinien
Buchvorstellung: "Chatting with Sokrates" von Gaby Weber und ihr Film
"Wunder gibt es nicht" zu 18 verschwundenen Gewerkschaftern bei
Daimler-Benz Argentina während der Militärdiktatur

Der dicke Erhard hat dem Wirtschaftswunder ein wenig nachgeholfen, als er
half die Nazi-Millionen (nach heutigem Geld X-Millarden!) zu waschen und
für Daimler-Benz Argentina zu legalisieren. Unter Präsident Peron hatten
dort Naziwissenschaftler erfolgreich zu Raketentechnik und Atomtechnologie
weitergeforscht und nach dessen Sturz durch die CIA die Ergebnisse in den
USA und der BRD weiterentwickelt. Auch für Kriegsverbrecher wie Eichmann
und Co. war Argentinien ein "safe haven". Ersterer war, wie viele
NS-Parteigenossen, bei DB angestellt. Sein plötzliches Verschwinden und
Wiederauftauchen vor einem israelischen Gericht hatte offenbar mit einem
Drei- bis Vierecksgeschäft zur Atombombe zu tun. Die Journalistin Gaby
Weber stieß bei Nachforschungen zu 18 während der Diktatur vom Militär
verschleppten DB-Gewerkschaftern auf Unstimmigkeiten. Sie hat diese
akribisch recherchiert und kam zu neuen überraschenden Ergebnissen. Über
die Verwicklungen der DB-Führung in Mord und Folter hat sie einen Film
gedreht - den niemand zeigen will. Wir zeigen die gerade aktualisierte
Fassung. Selbst 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg bleiben viele Fragen
offen und Dokumente verschlossen - auf der Strecke bleibt nicht nur die
Wahrheit.


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Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden
Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach
Absprache. ReferentInnen können angefragt werden.
a-laden [AT] free.de


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