(de) Fauchthunrundmail 20.7.08

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Sun Jul 20 17:40:20 CEST 2008


1.  Bleiberechtmarch!Stadt Uster entzieht uns die Liegenschaft! ---- 2.  
Die Solidemo in Belgien vom 19.7.08 ---- 2.a Brief von Camenisch ---- 
2.b Brief von Lean Francois ---- 3.*Fahrradkarawane Chiapas 8./9./10. 8. 
2008* ---- 1.Bleiberechtmarch!Stadt Uster entzieht uns die Liegenschaft! 
---- Liebe Alle Stadt Uster entzieht uns die Liegenschaft! ---- Am 
Samstag / Sonntag, den 19. / 20. Juni findet unsere Protest-Aktion für 
ein Bleiberecht für Alle statt (Details siehe ganz unten). ---- Die 
Stadt Uster hat uns jetzt das Haus neben der Notunterkunft weggenommen. 
Wir haben in einer Medienmitteilung dagegen protestiert (siehe unten).

Wir lassen uns aber sicher nicht durch die Ustemer Behörden 
einschüchtern oder
unsere Aktion kaputt machen. Daher werden wir neben der Notunterkunft
im Freien übernachten. Zelt, Mätteli und Schlafsäcke sind daher jetzt 
doppelt
gefragt! Vor allem auch weil es sicherlich Flüchtlinge haben wird, 
welche kein Zelt haben.
Organisiert daher alles, was zu einer nicht allzu kalten Nacht beiträgt! 
Jetzt
brauchen wir Euere Hilfe! Und mobilisiert doch nochmals kräftig für 
Samstag:

Treffpunkt:
Samstag, 19. Juni, Bhf Stadelhofen, 10.30

Bis am Samstag!
www.bleiberecht.ch


---
Stadt Uster entzieht Menschrechts-AktivistInnen städtisch Liegenschaft
Jetzt müssen die AktivistInnen im Freien übernachten Am kommenden
Wochenende, den 19. und 20. Juli findet ein Protestmarsch für ein
kollektives Bleiberecht für Alle statt (Medieneinladung siehe unten).
Die Protestaktion startet in Zürich und geht am
Samstag zu Fuss zur Notunterkunft in Uster. Dort herrschen prekären und
unmenschlichen Bedingungen. Rund 60 Flüchtlinge müssen dort in einem
Zivilschutz-Bunker ohne jegliche Privatsphäre leben.
Das Zürcher Bleiberechts-Kollektiv hat neben der Notunterkunft in
Uster eine städtische Liegenschaft gemietet, um dort in unmittelbarer
Nähe zur Notunterkunft den betroffenen Flüchtlingen ihre Solidarität
zu zeigen. Doch die Stadt Uster hat den bereits unterzeichneten
Vertrag wieder aufgekündigt. Das Zürcher Bleiberecht-Kollektiv
protestiert gegen diesen Vertragsbruch. "Wir sind empört,dass der
Stadtrat von Uster Menschrechts-AktivistInnen nicht beherbergen will.
Anstatt gegen die unmenschlichen Bedingungen in der Notunterkunft
Uster vorzugehen, versucht der Stadtrat von Uster den politischen Protest
gegen die prekären Auswirkungen des neuen Asylgesetzes zu
unterdrücken.Doch der Protestmarsch wird dennoch stattfinden.
Die AktivistInnen werden auf dem Parkplatz neben der Notunterkunft im 
Freien
übernachten und von dort dann am Sonntag zum Ausschaffungs-Gefängnis in 
Zürich
Kloten marschieren.
Medieneinladung für Protestmarsch:Menschen, die von den Verschärfungen im
Asyl- und Ausländergesetz betroffen sind, werden durch den Entzug oder die
Verweigerung eines gesicherten Status illegalisiert und im Alltag 
schikaniert.
Sie werden aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenzt und in so
genannte Notunterkünfte gesteckt.Wir schauen nicht tatenlos zu.
Deshalb findet am Wochenende des 19./20.Juli eine Prostestaktion für ein
kollektives Bleiberecht für alle statt. AktivistInnen werden am Samstag, 
den
19. Juli, von Zürich zur Notunterkunft in Uster laufen. Am Sonntag geht 
es dann
zu Fuss weiter zum Ausschaffungsgefängnis.Die Aktion wird vom
Zürcher Kollektiv für ein Bleiberecht für alle organisiert.Neben
diversen Flüchtlingsorganisationen aus dem Irak, dem Iran, Afghanistan,
Somalien, Eritrea, Türkei und weiteren Ländern, beteiligen sich auch
AktivistInnen von Menscherechtsgruppen an der Aktion.&Für
Medienschaffende besteht die Möglichkeit mit direktbetroffenen Flüchtlingen
Interviews durchzuführen.Wir weisen insbesondere auf die prekären
und unmenschlichen Bedingungen in der Notunterkunft (NUK) Uster hin.  Diese
Unterkunft wird von der ors service ag betrieben, welche Gewinne auf 
Kosten der
Flüchtlingen erzielt. Als Aktiengesellschaft ist die ors service ag 
nicht um das
Wohl der gestrandeten Flüchtlinge bemüht, sondern bloss um den Gewinn 
für ihre
Aktionäre.Mit dem neuen Asylgesetz wurde die Maximaldauer der
Ausschaffungshaft massiv ausgeweitet und zusätzlich die Beugehaft 
eingeführt.
Wer bei seiner Ausschaffung nicht kooperiert, kann bis zu 24 Monaten 
inhaftiert
werden, ohne dass er/sie eine kriminelle Handlung begangen hat.Wir
fordern ein kollektives Bleiberecht für alle, um allen in der Schweiz 
lebenden
Menschen ein würdiges Dasein und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.


Solidemo in Belgien vom 19.7.08
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Hallo, liebe GenossInnen

Trotz Ferien und Freilassung von den 3 GenossInnen sind gestern mehr als 
250
Leute in Brüssel auf die Strasse gegangen.
Mit Transparenten, Sprechchören, Musikanten und vielen Transparenten und
Fahnen zogen sie vor die Knasttore von Forest, wo Bertrand Sassoye, 
Mitglied
des internationalen Sekretariates der RHI, Roten Hilfe Belgien und Bloc M-L
seit dem 5.6. gefangen ist.
Internationale Delegationen der RHI aus Italien, Schweiz, Frankreich,  wie
türkische GenossInnen, wie jene aus Deutschland sind nach Brüssel gereist.
In der Türkei hat eine eigenständige Mobilisierung stattgefunden, andere
haben Grussbotschaften gemailt ... eine starke nationale wie internationale
Präsenz der Klassensolidärität!

Am 23.7. wird die Klassenjustiz ein weiterer Entscheid über den Verbleib
Betrand's im Knast fällen!
Falls Bertrand nicht frei kommt, mobilisiert die RH Belgien vor die Tore 
des
Knastes. Sein Geburtstag ist Anlass genug, den Druck auf der Strasse zu
erhöhen, bis er endlich wieder frei kommt!

Wir rufen alle auf, sich zu überlegen, wie sie diesen speziellen Anlass da
wo man ist unterstützen können. Falls ihr dazu die Möglichkeit habt, 
schickt
uns doch die Info dazu.

Solidarität ist unsere Waffe - nutzen wir sie


Cari compagni e compagne

Più di 250 persone, con musica, strisconi e bandiere hanno seguito 
l'appello
per la mobilitazione in solidarietà con i colpiti del 5.6. e in particolare
con Bertrand Sassoye che tutt'ora è rinchiuso in galera, perché ritenutoun
"pericolo pubblico". Bertrand fa parte delle segreteria internazionale SRI,
SR Belgio e nel Bloc m-l.

Delegazioni venuti dall'Italia, Svizzera, Francia e compagni di
organizzazioni turche e dalla germania hanno seguito l'appello portando la
loro solidarietà di classe nelle strade di Bruxelles. Molti le 
dichiarazioni
arrivate alla segreteria e lette davanti al carcere di Forest.
Centinaie di cartoline sono state dsitribuite per inviare al compagno in
galera.
una presenza di solidarietà di classe molto forte e impressionante.

Il 23.7 la Chambre d'accusation deciderà un'altra volta se il compagno puo
lasciare il carcere. Tanto la procura feerale e gli sbirri antiterroristi
sono stati in Italia e hanno fatto - senza risultati ovviamnete - degli
interrogatori ai compagni sotto processo a Milano.

Se il compagno verrà rilasciato il 23.7 i compagni del SR belga andranno il
24. davanti al carcere di Forest dove "festeggeranno" il compleanno suo.
Aumentando la pressione contro la giustizia di classe e dimostrando la
solidarietà di classe. Chi avesse un'idea di appoggiare questa 
initiativa ce
lo faccia sapere.

La solidarietà è nostra arma - usiamola

CHI LO POTREBBE TRADURRE IN FRANCESE?? GRAZIE

Brief von Marco Camenisch

GenossInnen und FreundInnen in Belgien und an der Kundgebung des 19.7.
in Brüssel!


Ich verfolge aufmerksam die jüngste terroristische und
konterrevolutionäre Aggression der Repression in Belgien, die wie
überall beharrlich ihre Drecksarbeit als niedere Söldnertruppe der
Bourgeoisie weiterführt. Was aber unsere revolutionäre Kraft,
Entschlossenheit und Solidarität nur noch grösser werden lässt. Eine
Solidarität, die vor allem auf dem Terrain der konterrevolutionären
Repression und der Repression der Völker unsere Anstrengungen, das
heisst die Anstrengungen aller wahren RevolutionärInnen der Welt,
bloss vereinen kann und muss!


Alle Achtung für die Antwort als Individuen, als Bewegungen und
Organisationen vor dem Justizapparat und der politischen und
öffentlichen Herausforderung, indem es euch, mit den Worten des
Genossen Bertrand gesagt, gelang ?ein x-tes reaktionäres Anziehen der
Schrauben in eine Niederlage für die Reaktion umzukehren?!


Mit brüderlichen und revolutionären Grüssen,


marco camenisch

Regensdorf, 07/07/2008


Il faut agir de façon que les effets de tes actions soient compatibles
avec la permanence d'une vraie vie humaine en terre



Liebe GenossInnen
im Anhang den Brief von Lean François, der im Zuge der Vrehaftungen des 5.6
in Belgien einen Biref an die solidarschen Leute verfasst. hat. Gleich nach
seiner Verhaftung trat er bis zur Entlassung in den Hungerstreik.

Brief von Lean Francois:

Brief an die GenossInnen und SympathisantInnen

Es ist mir wichtig allen GenossInnen des Secours Rouge zu danken.


Die von euch realisierte Arbeit ist wunderbar und ich weiss, dass ihr
für dieses Ergebnis Tag und Nacht gearbeitet habt. Was ihr getan habt
wird lange ein Beispiel für die zukünftigen Kämpfe bleiben.


Mein Dank der RHI dafür, dass sie ausserhalb Belgiens sehr schnell
gehandelt hat.


Mein Dank auch den SympathisantInnen.


Ihr alle habt mir mit euren Briefen, Kundgebungen, Mails und Aktionen
geholfen. Wenn man es nicht erlebt hat ist es unmöglich zu begreifen,
wie viel Kraft eine kleine Postkarte der Moral eines gefangenen
Militanten geben kann. Und erst wenn diese Karte aus der Schweiz, aus
Frankreich, Griechenland oder anderswo kommt?



Ich denke ganz besonders an den Genossen Bertrand, der mich dazu
gebracht hat zu verstehen, dass das Wort ?Freiheit? bedeutungslos ist,
wenn Worte wie GenossIn, Solidarität, Widerstand, Kampf, usw. es nicht
begleiten.


Nun, der Kampf ist bloss am Anfang, ein Genosse bleibt noch in den
Klauen des juristisch-polizeilichen Apparates und es kommt nicht in
Frage, in dort zu lassen.


Ich hoffe, euch sehr zahlreich an der Kundgebung von Samstag dem 19.
Juli um 18h mit Besammlung in der place Van Meenen (vor dem
Gemeindehaus von Saint-Gilles) zu sehen, um das Ende seiner
Untersuchungshaft, und die Einstellung der Untersuchung, zu fordern.


Freiheit für den Genossen Bertrand

Solidarität ist unsere Waffe!
Hoch lebe der Secours Rouge.


Jean-François Legros,

Gembloux, 10. Juli

Dank an den Übersetzer Marco Camenisch


3.*Fahrradkarawane Chiapas 8./9./10. 8. 2008*
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Am 27.7.08 startet in Mexiko City eine internationale Karawane nach
Chiapas. Ziel der Karawane ist, auf die aktuelle prekäre Situation in
den zapatistischen Dörfern in Mexiko aufmerksam zu machen.
Die Übergriffe von Militär, Paramilitärs und Polizei auf die
zapatistische Bevölkerung in Chiapas haben seit Anfang 2008 drastisch
zugenommen.

Um auch in der Schweiz auf die Geschehnisse in Chiapas aufmerksam zu
machen, findet am
9. und 10. August 08 eine Fahrradkarawane zu einer mexikanischen
Vertretung in der Schweiz statt.
Start der Karawane ist am 9. August 08 in Luzern.


mehr Infos: Programm usw.  http://www.chiapas-karawane.ch.vu/

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Ps. Da die Karawane von Einzelpersonen Organisiert wird, und die
Karawane doch ziemlich ins Geld geht, brauchen wir dringend welches.
Autonome Gruppe
Zentralschweiz
6000 Luzern
60-234025-4


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