(de) Fauchthunrundmail 24.9.07
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Thu Sep 27 07:47:38 CEST 2007
Kurzmeldungen:Genf Haus besetzt 22.9, 1. Baudemo in Zürich 17 000
Menschen/Flugblatt von LAO 2. Schwarzes Schaf nun sind die Plakis
fertig! 4. Soliaktion für Alex;flo,Oliver auf der demo gegen den
Afghanistan-Einsatz --- 1. Baudemo in Zürich 17 000 Menschen/Flugblatt
von LAO--- Folgendes Flugblatt wurde an der Baudemo in Deutsch,
Italienisch und serbokroatisch verteilt:--- Klassenkampf statt
Sozialpartnerschaft----Wir sind dem Kapital zu teuer, deshalb senkt es
unsere Löhne! Aktuell geschieht das gerade in der Baubranche, wo der
Baumeisterverband den Landesmantelvertrag auf den 1. Oktober 2007
gekündigt hat. Die Folgen sind weniger Lohn, weniger Sicherheit und
längere Arbeitszeiten.
Mit solchen und ähnlichen Massnahmen sind immer mehr Arbeiterinnen und
Arbeiter
konfrontiert. Die Angestellten bei der Post müssen Schliessungen von
Poststellen
und damit verbunden schlechtere Arbeitsbedingungen hinnehmen. Dazu
werden im
Postsektor rund 500 bis 800 Arbeitsstellen gestrichen. Auch auf die
Angestellten
der SBB wird seit dem Inkrafttreten des neuen GAV zusätzlichen Druck
ausgeübt:
Streichungen von Zulagen, Flexibilisierungen der Arbeitszeiten und
verstärkte
Überwachung am Arbeitsplatz.
Der allgemeine Trend zu immer flexibleren Arbeitszeiten bei immer
mieserem Lohn
ist auch in anderen Ländern zu spüren. Hinter diesem Angriff gegen die
Arbeiterinnen und Arbeiter steckt kein Geheimplan einer Partei, sondern die
Logik des Kapitalismus. Es entspricht dieser Logik die Produktivität zu
steigern
und durch den Konkurrenzdruck immer wieder Angriffe auf unsere Lebens- und
Arbeitsbedingungen hervorzurufen. Sie versaut uns das Leben!
Wir dürfen diese Angriffe auf die Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter
nicht
hinnehmen. Im Gegenteil! Gerade die aktuellen Entwicklungen in der
Baubranche
sind Ausdruck allgemeiner Verschärfungen. Deshalb müssen wir uns
solidarisch
über die Branchen hinweg gegen die Logik des Kapitals organisieren. Denn
nur so
können wir die Angriffe des Kapitals abwehren. In Frankreich wurde
während den
CPE-Protesten durch den gemeinsamen Kampf eines Grossteils der Arbeiter-
und
Arbeiterinnenklasse die Verschlechterung der Ersteinstellungsverhältnisse
verhindert.
Wenn wir uns gemeinsam wehren, ist das Kapital machtlos. Es ist auf uns
angewiesen, da wir die ganze Produktion leisten. Wir sind nur darum vom
Kapital
abhängig, weil man uns von den Arbeitsgeräten und Maschinen trennt. Dass
wir uns
nicht selbst diese Mittel aneignen, darüber wacht der Staat mit seinen
Schlägertrupps. Nur deshalb sind wir gezwungen, unsere Arbeitskraft zu
immer
beschisseneren Bedingungen zu verkaufen. Um diesen Zustand in Frage zu
stellen,
müssen wir uns in den Betrieben und auch in den Quartieren selbst
organisieren
und das ganze System abschaffen.
Für die staaten- und klassenlose Gesellschaft!
eiszeit - eiszeit.tk
LAO - lao.ch.tc
2.Schwarzes Schaf nun sind die Plakis fertig!
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Hallo zusammen
Wir haben jetzt gedruckte Flyer und Kleber für die Mobilisierung auf den
6. Oktober
("ganz FEST GEGEN RASSISMUS"). Wer in Bern wohnt, kann die Materialien
entweder
am Montag
an der Sitzung oder durch die Woche in der Druckerei der Reitschule
beziehen. Alle
anderen schicken am besten untenstehenden Talon zurück:
Bonjour
Les tracts et les autocollants pour la manif contre le racisme du 6
octobre à
Berne sont
prêts. Veulliez commander des exemplaires avec le talon ci-dessous:
""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""
Bestelltalon: Einsenden an schwarzes_schaf at immerda.ch / Talon de Réponse
à envoyer à
schwarzes_schaf at immerda.ch
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Name / Nom:
Lieferadresse / Adresse pour livraison:
Ich bestelle / Je commande:
- ..... Stück Flyer (1/3 A4, Aufruf auf Rückseite) in Deutsch.
- ..... Kleber (A7) in Deutsch
- ..... Plakate (halbes A2 längs) in deutsch.
- ..... Tracts (1/3 A4 avec appel a l'envers) en français.
- ..... Autocollants (A7) en français.
- ..... Affiches (demi A-2) en français
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Herzlich / avec des salutations cordiales
Das Schwarze Schaf / Le Mouton Noir
www.das-schwarze-schaf.ch / www.le-mouton-noir.ch
4.Soliaktion für Alex;flo,Oliver auf der demo gegen den Afghanistan-Einsatz
Auf der Demo gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswerhr am 15.9. in
Berlin
gab es Transparente, Redebeiträge, Flugblätter und ein kleine Soliaktion
für die
im Knast Moabit einsitzenden Genossen Axel, Florian und Oliver.
Ein Streichholz muss nach dem Ausdrucken noch augeklebt werden...
ES GIBT ZU VIELE BUNDESWEHRFAHRZUEUGE!
Drei Genossen wird eine versuchte Sabotageaktion an Kriegsmaterial,
konkret eine
Brandstiftung an Bundeswehrlastern, hergestellt durch die MAN-AG in
Brandenburg
vorgeworfen. Sie werden mit dem Terrorismusparagraphen 129a beschuldigt,
Mitglieder der "militanten gruppe mg" zu sein, zusammen mit vier weiteren
Beschuldigten.
Auf der Demo wurden Bastelsatz-Postkarten verteilt, in denen die Aktion
in den
Kontext vielfacher und weltweiter Antikriegs- und Sabotageaktionen gestellt
wird, um auch in der Friedensbewegung Solidarität zu zeigen und aufzubauen.
Bisher kamen Solidaritätsbekundungen vor allem aus dem Kontext sogenannter
Kritischer Wissenschaften, StadtforscherInnen etc.
Solidaritätsarbeit ist auch, aber nicht nur die konkrete Antirepressions-,
Knast- und Unterstützungsarbeit - es geht auch darum, in den politischen
Feldern
aktiv zu sein, wo Aktionen und Positionen krimimalisiert werden und
gegen eine
Spaltung vorzugehen.
Am Ende der Demo wurden vor der Tribüne einige der gebastelten
Papierbundeswehrfahrzeuge in Brand gesteckt.
SOLIDARITÄT UND FREIHEIT FÜR AXEL, FLORIAN UND OLIVER!
Im folgenden der Text von der Postkartenrückseite:
Es gib zu viele Bundeswehrfahrzeuge...
...dagegen gibt es noch viel zu wenige Versuche, militärische Infrastruktur
untauglich zu machen für ihren kriegerischen Einsatz. Die einen nennen es
Abrüstung, Wiederentwaffnung, gewaltfreie Sabotage, während die Justiz
und das
Militär solche Aktionen wahlweise Sachbeschädigung, Zerstörung,
Brandstiftung
oder Terrorismus nennen:
2003: Ein Mann und eine Frau zerschmettern auf der US-Air Base Fairford in
Großbritannien die Frontscheiben und Meßwerkzeuge von drei
Tanklastwagen, die
zum System der B52-Bomber gehören. Sie erklären im Prozess, dass die
eigentlich
Kriminellen diejenigen sind, die diese Bomben im Irakkrieg abwerfen.
2003: EisenbahnerInnen in Italien informieren, wann und wo
Militärtransporte
fahren. Daraufhin werden Züge durch Gleisbesetzungen, Blockadefeuer oder
Stellwerksabotage gezwungen, nach Vicenza zurück zu fahren.
2004: Das Gebäude der Firma Hako in Bad Oldesloe, die an der Herstellung
des
Bundeswehrtransporters "Mungo" beteiligt ist, wird in Brand gesetzt. Ein
"Arbeitskreis Origami - Rüstungsprojekte zusammenfalten" erklärt die
Antikriegsaktion
2005: Ein italienischer Aktivist verursacht Millionenschäden an zwei
F-16-Bombern, auf die er in der Woendsbrecht Airbase (NL) einhämmert,
wohin sie
eigentlich zur Wartung/Reparatur gebracht worden sind.
2006: Drei Clowns machen in North Dakota (USA) Abschusseinrichtungen für
Atomraketen mit Hämmern unbrauchbar.
2007: Drei Berliner - Axel, Florian und Oliver ? sollen verantwortlich
für den
Versuch sein, durch Brandsätze mehrere Bundeswehrfahrzeuge auf dem
Gelände der
MAN-AG in Brandenburg unschädlich zu machen. Die Bundesanwaltschaft in
Karlsruhe
wirft ihnen vor, Mitglieder der sogenannten terroristischen Vereinigung
?militante gruppe mg? zu sein.
Was ist das Unschädlich-Machen von Kriegsmaterial gegen das Herstellen von
Kriegsmaterial?
Für einen breiten Widerstand gegen Militarisierung und Krieg!
Freiheit für Axel, Florian und Oliver!
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