(de) LAW Newsletter #6
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Sun Sep 23 16:59:02 CEST 2007
Liebe SympathisantInnen, nachdem ihr lange nichts mehr von uns gehört habt,
schicken wir euch wieder mal einen Newsletter. Mit liebertären Grüssen Libertäre
Aktion Winterthur
Inhalt:
- 22. September: Baudemo
- Tante Emma's Filmabend
- Bibliothek und Spiiliabig
- 6. Oktober: Anti-SVP
- Keine Wahl! Kampagne
22. SEPTEMBER 2007: GROSSE BAUDEMO IN ZÜRICH
Unterstützt den Arbeitskampf auf dem Bau!
Demonstration am 22. September in Zürich. 13.30 Uhr Limmatquai.
Weitere Infos unter: http://ch.indymedia.org/de/2007/07/50919.shtml
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TANTE EMMA'S FILMABEND
Ab dem 1. Oktober präsentieren wir euch den neuen Zyklus der Tante Emma's
Filmabende.
Diese finden jeweils am ersten Monatg im Monat um 20h in der BlackBox an der
Albrechtstrasse 1 statt.
Das neue Programm findet ihr unter: http://www.tante-emma.ch.tc
<http://www.tante-emma.ch.tc/>
Am 1. Oktober zeigen wir euch "Big Brother - Wir werden alle überwacht" eine
Reihe von drei kurzen Filmen.
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BIBLIOTHEK IN DER BLACKBOX
Die Bibliothek in der BlackBox hat immer Montags von 19-20h und Samstags
14-18h
geöffnet.
Wir freuen uns natürlich immer über Besuch!
SPIILIABIG
Neu findet in der BlackBos immer am letzten Montag im Monat ab 19h der
Spiiliabig statt.
Natürlich könnt ihr auch eure eigenen Spiele mitnehmen.
Flyer unter:
http://www.arachnia.ch/etomite/assets/images/law/spiiliabig_web_gross.gif
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6. OKTOBER: ANTI-SVP MOBILISIERUNG
Am 6. Oktober findet in Bern eine schweizweite Demonstration der SVP statt.
Es werden etwa 10'000 SVP-Anhänger (darunter natürlich auch zahlreiche
Nazis)
erwartet.
Nun hat ein Bündnis namens "Schwarzes Schaf" zu einer Gegenkundegebung
aufgerufen.
Es ist bis jetzt noch unklar, ob eine Bewilligung zustandekommt oder nicht.
Wir werden auf jedenfall in Bern sein!
Weiter Infos:
http://ch.indymedia.org/de/2007/09/52143.shtml
http://www.das-schwarze-schaf.ch/
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KEINE WAHL! KAMPAGNE (Aufruf)
Der Stand der Dinge
Am 21. Oktober 2007 finden in der Schweiz wieder nationale Wahlen statt
und das
„Schweizer Stimmvolk“ wird aufgefordert, seine Stimme abzugeben. Von vielen
Seiten her wird zur Beteiligung an diesem Spektakel aufgerufen, das
angeblich
dazu dienen soll, die Macht im Staat auf neue Abgeordnete und Delegierte um-
bzw. neuzuverteilen. Auch Jugendliche, die das Stimmalter schon erreicht
haben,
werden vermehrt von Parteien motiviert sich an den nationalen Wahlen zu
beteiligen und werden so im Interesse der Parteien zur Festigung der
staatlichen Macht eingespannt. Im Vorfeld der diesjährigen Wahlen wurde
aus dem
Umfeld der herrschenden Parteien eine schweizweite Wahlkampagne namens
„21.Oktober – Besser wählen“ iniziiert Sie richtet sich hauptsächlich an
Jugendliche um diese zur scheinbaren Mitbestimmung im Staat zu
begeistern. Die
„Besser wählen“-Kampagne bezieht sich mit ihren Inhalten natürlich
positiv auf
den bürgerlichen Staat und die herrschende Ordnung des Kapitalismus.
Zur “Keine Wahl” Kampagne
Die „Keine Wahll“-Kampange ist einerseits als Antwort auf die „Besser
wählen“-Kampagne zu verstehen, andererseits aber auch als grundsätzliche
Ablehnung der bürgerlichen, staatlichen Politik. Die Kampagne wird von einem
Bündnis getragen, das sich aus antistaatlichen und antikapitalistischen
Gruppierungen aus der ganzen Schweiz zusammensetzt. Ziel der Kampagne ist
möglichst viele Leute zum Nicht-Wählen zu motivieren und grundsätzliche
kapitalismus-, staats-, und parlamentarismuskritische Inhalte im konkreten
Zusammenhang mit den diesjährigen Wahlen zu vermitteln.
Wahlen schaffen keine Perspektiven
Im Hinblick auf Wahlen muss geklärt werden, was und wozu überhaupt gewählt
werden soll. Gerade die SozialdemokratInnen und linke Parteien aber auch die
Rechten haben ein falsches Bild von Wahlen und staatlicher Politik
geschaffen.
Sie stellen den Wahlakt als positive und aktive Mitbestimmung dar und lassen
das Geschehen im glamourösen Schein der Freiheit und Selbstbestimmung
erscheinen.
Wahlen haben jedoch nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun. Wahlen
veräusserlichen nicht wirklich eine Form der Mitbestimmung und Mitsprache,
sondern lediglich die Bestimmung derjenigen Menschen, die anstelle von uns
mitbestimmen und mitsprechen können. Selbst können wir keine Entscheidungen
treffen. Kurzum: Wählen gehen bedeutet nicht mitzubestimmen, es bedeutet
jemanden zu wählen, der Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg fällt und
deshalb über uns verfügen und herrschen kann. Einerseits ist der Staat den
Zwängen und Zwecken der Wirtschaft ausgeliefert, hat aber andererseits auch
eine regulierende Funktion für die Wirtschaft. Nicht das Befriedigen der
Bedürfnisse der Menschen einer Gesellschaft ist Ziel des Staates,
sondern die
Schaffung optimaler Wirtschafts- und Profitbedingungen.
Wir haben keine Wahl
Die Parteien, welche wir wählen können, sind im Grunde gar nicht
verschieden.
Sie sind alle dem gleichen Staat, der gleichen Verfassung und Politik
verpflichtet. Sie unterscheiden sich zwar oberflächlich in Form und
Auftreten,
ihre Politik und ihr Zweck bleiben im Grossen und Ganzen gleich. Wir haben
keine Wahl zwischen Verschiedenartigem, wir haben bloss die „Wahl“
zwischen in
sich Gleichem, das sich nach aussen ein wenig unterscheidet. Es ist absurd,
dies als Wahl zu bezeichnen, denn das zu Wählende ist im voraus
festgelegt, wir
können und sollen es nur noch auf die eine oder andere Art und Weise
abnicken.
Eine wirkliche Opposition zu dieser Gesellschaftsform und dieser
wirtschaftlichen Ordnung können wir nicht wählen.
Für grundlegende Veränderung unserer Gesellschaftsordnung und unserer
wirtschaftlichen Strukturen, schaffen Wahlen nicht die geringste
Perspektive.
Vielmehr bestätigt und legitimiert jede Wahl die bestehenden
Herrschaftsstrukturen des Kapitalismus und seiner regulierenden, staatlichen
Instanz.
Aufruf zum Wahlboykott
Wir rufen alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, zum bewussten
Wahlboykott auf.
Aktiver Wahlboykott als eindeutige politische Äusserung (ganzer Wahlzettel
durchstreichen) ist dem passiven Wahlboykott (keinen Wahlzettel abgeben)
vorzuziehen: Hauptsache ist aber, dass möglichst vielen Menschen bewusst
wird,
dass Wahlen nichts grundlegend verändern können.
Kampagnen Website: http://www.keine-wahl.ch.vu
<http://www.keine-wahl.ch.vu/>
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Libertäre Aktion Winterthur LAW
c/o Verein für libertäre Kultur VlK
Postfach 286
CH-8406 Winterthur
http://www.law.ch.vu <http://www.law.ch.vu/>
Öffnungszeiten "Blackbox"
(Albrechtstrasse 1, im UG)
Montag 19-21 Uhr
Samstag 14-18 Uhr
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