(de) Braunschweig: Kein 'Schoener Wohnen' - Offenes Projekt im Entstehen

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Wed Jul 11 21:39:28 CEST 2007


 

Stell dir vor ...... ein groszes Haus mit Raum fuer Seminare, 
Werkstaetten, Medienplattform, Bibliothek und mehr. Anlaufpunkt und 
Ausgangsbasis fuer emanzipatorisch interessierte, politisch aktive 
Leute. Aber auch offen fuer alle Anderen und Reibungsflaeche mit der 
Normalitaet. Ein groszes Grundstueck bietet Platz fuer Garten, Waegen, 
Anbauten und neue Ideen. ---- Hier gibt es keinen Vorstand oder Plenum, 
die fuer alle geltende Entscheidungen treffen, keine allgemeingueltigen 
Regeln was zu geschehen hat. Das Haus, die Projekte darin und drumherum 
bilden einen laufenden Prozess aus Kommunikation, Aktivitaeten und 
Veraenderung.  Die Menschen tauschen sich hier ueber ihre Ideen und 
Vorhaben aus und teilen einander mit, wenn sie Probleme sehen. Kritik 
ist willkommen, alles kann in Frage gestellt werden.

Bei dem Haus handelt es sich um ein sanierungsbeduerftiges Gebaeude mit 
wild bewachsenem Gelaende. Eigentuemerin soll eine Stiftung werden, die 
ueber einen speziellen Autonomievertrag allen an der Nutzung 
interessierten Menschen die freie Gestaltungsmacht uebertraegt. Nur eine 
Privatisierung oder Kommerzialisierung darf nicht geschehen.

Das Haus, das Grundstueck und alles darauf und darin sind "enteignet". Es

gibt kein Privat- oder Kollektiveigentum. Hier wird experimentiert mit

"Horizontalitaet" - dem Umgang miteinander "auf gleicher Augenhoehe",

also mit dem Anspruch einer umfassenden Gleichberechtigung.

 

Es gibt keinen festen Plan, wie alles einmal werden soll. Fuer

einzelne Bereiche koennen sich interessierte Leute zusammenfinden, die

weitestgehend autonome Entscheidungen treffen koennen. Natuerlich

tauschen sie sich auch mit Anderen aus, damit entstehende Projekte

sich ergaenzen koennen.

 

 

Es geht los ...

 

Wir haben uns entschieden, das Projekthaus in Braunschweig aufzubauen.

Fuer die Stadt sprechen die guenstige Verkehrsanbindung auf relevanten

Bahn- und Autobahn-Trampstrecken und die sehr zentrale Lage in der

BRD.

 

Fuer die Stadt spricht auszerdem eine interessante politische Szene,

die Groesze mit unter 500.000 EinwohnerInnen und dass in Niedersachsen

noch keines der bisherigen Netzwerkprojekte seinen Sitz hat.

 

Den endgueltigen Kaufpreis wissen wir noch nicht; wir orientieren uns

zunaechst an den Verkehrswertangaben. Demzufolge wird das gesamte

Objekt - etwa 4.600 m² Grundstueck und das Gebaeude mit einer

Nutzflaeche von 2.500 m² - etwa 400.000 EUR kosten. Um die

noetige Summe zu erreichen, brauchen wir deine Unterstuetzung! Erste

Zusagen gab es im Juni bereits fuer ca. 50.000 EUR. Wir hoffen von

befreundeten Organisationen und Menschen Spenden, Darlehen oder auch

Buergschaften, die wir fuer Kredite brauchen, zu erhalten.

 

 

Deine Unterstuetzung und Mitwirkung ist wichtig!

 

Um die vielen Ideen verwirklichen zu koennen, benoetigen wir zu

allererst das Haus und Grundstueck. Fuer den Kauf bitten wir um

finanzielle Unterstuetzung. Und wir wuenschen uns auch weitere

Menschen, die eigene Ideen einbringen oder an bereits geplanten

Projekten mitwirken wollen.

 

Wenn du uns eine Summe (am liebsten ab 500 EUR) leihen oder eine

Buergschaft uebernehmen moechtest, nimm bitte Kontakt mit uns auf.

Spenden fuer das Projekt - die von der Steuer absetzbar sind - kannst

du auf folgendes Konto ueberweisen:

 

Kontoinhaber: Stiftung FreiRaeume

Verwendungszweck: Kein 'Schoener Wohnen'

Kontonummer: 60046

Bankleitzahl: 53261700

Kreditinstitut: Raiffeisenbank Aulatal Kirchheim

 

 

Kontakt zu den Projekt-Beteiligten

 

e-mail: kein-schoener-wohnen at jugend-umweltbuero.info

Internet: www.kein-schoener-wohnen.de.vu

Telefon: +49 (0)391 / 55 70 753 (Kim oder Falk, im Jugend-Umweltbuero)

 

 

Warum "Kein schoener Wohnen"...?

 

Die bisher an der Projektidee Beteiligten waren sich in einem sicher -

dass dies kein weiteres "Schoener Wohnen"-Projekt mit ein bisschen

politischem Anspruch werden soll. Stattdessen soll ein politisches

Zentrum entstehen, wo aktive Leute selbstverstaendlich auch leben

koennen. Dieses Zentrum soll nicht das Projekt einiger Leute werden,

die sich hier nun niederlassen. Vielmehr geht es um die Idee eines

Netzwerkes "Offener Raeume", von denen dieser nur einer ist. Diese

Offenen Raeume sollen nicht einzelnen Gruppen zugeordnet sein, sondern

von immer wechselnden Menschen genutzt und "betrieben" werden. Damit

wird es Teil eines Netzwerk von "Widerstands-NomadInnen".

 

 

 

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