(de) Berlin: ALEx / A-Laden-Programm Dezember 2007 & Basisinfos 2008
a-infos-de at ainfos.ca
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Thu Dec 6 07:53:55 CET 2007
Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ (Ecke
Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz - www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden erwünscht. Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx
(A-Laden im Exil) presents: ---- Mittwoch, 5. Dezember 2007, ab 19h,
A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ: ---- Leo Tolstoi - Schriftsteller und
Pazifist.- Buchvorstellung des Autors Christian Bartolf Mittwoch, 12.
Dezember 2007, ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ: ---- 90 Jahre
Russische Revolution aus libertärer Sicht ---- Mittwoch, 5. Dezember
2007, ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ: ---- Ursprung der Lehre
vom Nicht-Widerstehen. Über Sozialethik und Vergeltungskritik bei Leo
Tolstoi.- Buchvorstellung des Autors Christian Bartolf ---- Ursprung der
Lehre vom Nicht-Widerstehen. Über Sozialethik und Vergeltungskritik bei
Leo Tolstoi.
(Christian Bartolf) (2006 - ISBN 978-3-930093-18-2 - 241 Seiten - 9,80
Euro)
Diese Monographie über die Sozialethik und Vergeltungskritik bei dem
russischen Schriftsteller und Sozialkritiker Graf Leo Tolstoi
(1828-1910) beschreibt sehr genau die Traditionslinie des gewaltfreien
Widerstands, der gewaltfreien Nicht-Zusammenarbeit oder Non-Kooperation,
die durch Thoreau und Tolstoi, Gandhi und King zum ethischen Prinzip
politischen, sozialen und wirtschaftlichen Handelns erhoben wurde. Am
Nekrolog von Kurt Eisner über Leo Tolstoi aus dem Jahr 1910 wird
deutlich gemacht, warum wir unsere Kategorien kommunikativen und
öffentlichen Handelns angesichts der Botschaft und des Vermächtnisses
dieser Traditionslinie neu bestimmen können. Leo Tolstoi bleibt für uns
der "letzte Ahne" (Canetti), der öffentliches Engagement und
pazifistische Grundsätze theoretisch und praktisch zu verbinden wusste.
Christian Bartolf (geb. 1960) ist Vorsitzender des
"Gandhi-Informations-Zentrum" (für Bildung gemeinnütziger Verein mit itz
in Berlin), Politik- und Erziehungswissenschaftler und schreibt seit
zwanzig Jahren Aufsätze und Bücher über Geschichte, Kultur und Tradition
gewaltfreien Widerstands und Pazifismus, Mahatma Gandhis und Leo
Tolstois Briefwechsel mit ihren Zeitgenossen.
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Mittwoch, 12. Dezember 2007, ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
90 Jahre Russische Revolution aus libertärer Sicht
Vortrag mit Diskussion
Die Russische Revolution 1917 war weltweit ein Fanal. Auch die
anarchistische bzw. anarchosyndikalistische Bewegung war voller Hoffnung.
Ob in Argentinien, Spanien oder Deutschland - überall gärte es. Doch was
wurde 1921 aus Lenin's Losung "Alle Macht den Räten!" ? Emma Goldman und
ihr Freund Alexander Berkman, zunächst Beauftragte der Bolschewiki,
verliessen desillusioniert das revolutionäre Russland. Mitte der 1920er
schrieb Berkmann das Buch "Der Mythos der Russischen Revolution". In Paris
lebte zu dieser Zeit der Anarchist Nestor Machnow, Anführer der
bäuerlichen ukrainischen Reiterarmee, die von der Roten Armee mehrfach
verraten und am Ende liquidiert wurde. Ohne sie wären die weißen Generäle
Denikin und Wrangel kaum besiegt worden.
Wie konnte dies alles geschehen? Welche Lehren sind für heute daraus zu
ziehen?
Victor Serge, selbst einst Teil des inneren bolschewistischen Zirkels,
schrieb 1944 das Buch "Die Erneuerung des Sozialismus". In der Sowjet
Union (Union der Räte) erfolgte aber keine Erneuerung. Warum?
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VORAUSSICHTLICHE TERMINE 2008
www.baiz.info
15.01.2008 Einführung in den Anarchismus
22.01.2008 Gandhis libertärer Anti-Kolonialismus. Mit dem Buchautor und
Übersetzer Lou Marin
[hätten wir gerne gemacht, geht aber terminlich im BAIZ nicht - daher im
NewYorck!/Bethanien]
23.01.2008 Räte in Deutschland und der UdSSR
06.02.2008 Anarchistische Gruppen in Berlin ab 1980
20.02.2008 Strike Bike - Eine erfolgreiche anarchosyndikalistische
Kampagne 2007
04.oder05.05.2007 20 Jahre A-LADEN Fest in der KuFa Lehrter Straße
mit vielen FreundInnen und GenossInnen on stage
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20 Jahre ANARCHISTISCHER LADEN BERLIN
- seit 1988 -
Gegründet im November 1987 von der Anarchistischen StudentInnen Initiative
(seit 1984), der Projekt A-Gruppe Berlin und freischwebenden
AnarchistInnen aus FAU, GWR und anderen Zusammenhängen.
Trägerin: Freie Kultur Aktion e.V. (F.K.A. e.V.)
Finanzierung: Seit 20 Jahren ausschließlich durch Spenden und freiwillige
Beiträge!
ACHTUNG! Der A-Laden ist seit 11/2006 von Moabit nach Mitte umgezogen.
neue Postadresse:
A-LADEN / Freie Kultur Aktion e.V.
Brunnenstr. 7
D-10119 BERLIN(-Mitte)
Öffnungszeiten: jeden Donnerstag von 18:00 bis 22:00 Uhr (mindestens) und
nach Absprache
Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Rosenthalter Platz (100 m) sowie diverse
Busse und Tram.
Telefon (O2homezone! = Festnetztarif) 0176-204 594 18
Bei O2-Anschlüssen und Festnetz können wir auch kostenlos zurückrufen!
www.A-Laden.org
A-Laden at free.de
KontoNr. 489 767 107
BLZ 100 100 10
Postbank Berlin
Freunde der direkten Aktion (FddA)
SEID REALISTISCH: FÖRDERT DAS UNMÖGLICHE! - Spendet was das Zeug hält!
(Die monatlichen Fixkosten des A-Ladens betragen z.Zt. 300 € !)
Der A-Laden soll in den kommenden Jahren zum modernen
anarchistisch-libertären Kompetenz- und Medienzentrum ausgebaut werden und
somit einer zeitgemäßen Aufgabe gerecht werden. Dafür fehlen bisher noch
die Mittel. Daher ist der Weg das Ziel und wir arbeiten perspektivisch
weiter.
Das Konzept der anarchistischen Dezentrale bleibt weiter in dem Sinn
aktuell, als der A-Laden sich als Knoten- und Vernetzungspunkt versteht,
der undogmatisch PROpagandistisch eine libertäre Lebensauffassung in die
Stadt Berlin, Umland und darüber hinaus ausstrahlen und die weitgehende
Unwissenheit über die Ideenwelt des politischen Anarchismus vermindern
soll.
Die räumlichen Gegebenheiten (jetzt 43 qm, ehemals 105 qm) geben eine
Funktion als auch libertärer Stadtteilladen nicht mehr her und das Konzept
des libertären Infoladens hat sich durch die neue gesellschaftliche
Kommunikationskultur größtenteils überlebt - nur sinnvolle Aspekte werden
weiterverfolgt. Auch unser umfangreiches Archiv wird einzudampfen sein
(u.a. durch Digitalisierung und Weitergabe). Daher besinnt sich der
Anarchistische Laden Berlin auf seine Kernkompetenzen und bietet
Informationen, Kontakte und ReferentInnen zu verschiedenen libertären
Themen an.
Monatlich finden mindestens zwei A-Laden-Veranstaltungen unter dem Label
"ALEx" (A-Laden im Exil) in der nahen Kulturschankwirtschaft BAIZ
(www.baiz.info) und z.T. anderswo statt. Seit 11/2006 ca. 25.
Zudem betreiben wir seit Jahren die anarchistische szenenübergreifende
Terminplattform "Das TerminAtor" für Berlin und Umland
(www.terminAtor-berlin.tk) - zur Zeit (12/07) leider wegen
Softwareproblemen under construction und wegen Geldmangel out of print.
Ebenfalls under construction aber in der alten Version noch online ist
www.A-Laden.org die zu einem interaktiven A-Wiki ausgebaut werden soll.
Mit der direkten Nachbarschaft zu den Vereinsräumlichkeiten des
"Subversiv" im ehemals besetzten Hauskomplex und seinen 80 BewohnerInnen
fühlen wir uns gut aufgehoben und eingebunden in den erkämpften Freiraum
einer internationalen alternativen Gemeinschaft.
Der A-Laden hält, zum Teil engen, Kontakt zu den weitaus meisten anderen
libertären Gruppen Berlins.
ALEx-DEZEMBER-PROGRAMM 2007
www.a-laden.org
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