(de) Wien: Simone Weil Veranstaltungen

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Wed Nov 22 15:56:02 CET 2006


Der Lebensweg bzw. -kampf der französischen Philosophin und Anarchosyndikalistin
Simone Weil (1909 - 1943) wird demnächst im Rahmen mehrerer Veranstaltungen in
Wien thematisiert.
VON DER KRITIK DER ARBEITSWELT ZUR SPANISCHEN REVOLUTION
Buchpräsentation mit dem Übersetzer Lou Marin (Marseille)
Moderation: Jens Kastner (Wien)
Charles Jacquler (Hg.): Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der
Anarchismus, Verlag Graswurzelrevolution
Freitag, 24. November 2006, 19.00 Uhr
Lhotzkys Literaturbuffet, Wien 2, Taborstr. 28 (Eingang Rotensterngasse)


LA PASSION DE SIMONE

In Zusammenarbeit mit "New Crowned Hope" und den Wiener Festwochen wird die neue
Oper von Kaija Saariaho "La Passion de Simone" rund um Simone Weil
herausgebracht, die in der Regie von Peter Sellars am 26. November im
Jugendstiltheater Premiere hat.

Premiere: 26. November 2006, 20.00 Uhr

Jugendstiltheater, Wien 14, Baumgartner Höhe 1 Weitere Aufführungen: 28. und 30.
November 2006, 20.00 Uhr

Simone Weil, geboren als Kind einer jüdischen Familie am 3. Februar 1909 in
Paris, gestorben am 24. August 1943 in Ashford (Kent), war zunächst Lehrerin in
Frankreich, zog 1942 in die USA, dann nach Großbritannien, wo sie in den Dienst
der französischen Exilregierung trat. Zu ihren Erfahrungen zählen die Tätigkeit
als Fließbandarbeiterin in einer Fahrzeugfabrik (schriftlich niedergelegt in
ihrem Fabriktagebuch) und ihr Einsatz als Krankenpflegerin im Spanischen
Bürgerkrieg 1936- 1939.

Zum Nachlesen:

Katalog "New Crowned Hope"-Festival, Wien 14. 11. - 13. 12. 2006 (Wiener
Mozartjahr 2006), S. 26 ff

Heinz Abosch: Simone Weil zur Einführung, Hamburg 199

S. W.: Zeugnis für das Gute. Traktate, Briefe, Aufzeichnungen, München 1990

S. W.: Schwerkraft und Gnade, München 1989

S. W.: Fabriktagebuch und andere Schriften zum Fabriksystem, Frankfurt/M.
1978

S. W.: Unterdrückung und Freiheit. Politische Schriften, München 1975

"Man muß das Geld in Verruf bringen. Es wäre nützlich, daß diejenigen, die
höchstes Ansehen oder sogar Macht besitzen, gering entlohnt werden. Die
menschlichen Beziehungen müssen der Kategorie nicht meßbarer Dinge zugeordnet
werden. Öffentlich soll anerkannt sein, dass ein Bergmann, ein Drucker, ein
Minister einander gleich sein sind."

Simone Weil


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