(de) Fauchthunrundmail: 18.12.06

a-infos-de at ainfos.ca a-infos-de at ainfos.ca
Tue Dec 19 17:52:02 CET 2006


1. Infoveranstaltung 28.1.07 für Frauen & Männer - Sans-Papier Bern 2. 
Nochmals zur Antifademo am 16.12.06 in Langenthal 3. Aufruf zur 
Anti-WEF-Demo 27.1.07 Basel 4. Communiqué zur Räumung des besetzten Haus 
an der rychenbergstrasse 197, Winti

>  1. Infoveranstaltung für Frauen & Männer - Sans-Papier Bern

Sonntag 28.1.07 Restaurant Brasserie Lorraine,Quartiergasse 17

Wo erhalte ich medizinische Hilfe? Was mache ich in einem medizinischen 
Notfall? Wie schliesse ich eine Krankenkasse ab ? Wie kündige ich meine 
Krankenkasse? Was geschieht,wenn ich die Prämien nicht zahlen kann ?

Anschliessend besteht die Möglichkeit zu einer persönlichen Kurzberatung 
(für Frauen & Männer) Eine Veranstaltung von Sans-Papier Kollektiv Bern, 
MeBiF(Medizinische Beratung für illegalisierte Frauen),Berner 
Beratungsstelle für Sans-Papiers.

Rückblick vom Sans-Papier Kollektiv Bern Schon ist auch dieses Jahr fast 
vorbei und schon sind es 5 Jahre her seit der Zeit der 
Kirchenbesetzungen, der ersten, euphorischen Zeit der Schweizer 
Sans-Papiers-Bewegung.2006 war in mehrerer Hinsicht kein erfreuliches 
Jahr: Nach der zwar kraftvollen "Wir sind die Schweiz" 

Demo im Juni der Ausgang der Abstimmung im September... Wir hatten ja 
von Anfang an vor dem Referendum und den Folgen einer Volksannahme des 
Ausländer-und Asylgesetzes an der Urne gewarnt , hatten also nie mit 
einer Ablehnung an der Urne gerechnet. Eine so deutliche Annahme der 
Gesetze und noch dazu durch alle Kantone hatten die Meisten von uns 
nicht erwartet und empfanden sie als entsprechend ernüchternd.

Das Berner Kollektiv konnte bis jetzt im ganzen Jahr keine einzige durch 
ein Härtefallgesuch erreichte Aufenthaltsbewilligung feiern.Entweder 
kommen negative Entscheide oder sie lassen unendlich lange auf sich warten.

Oeffentlich präsent waren wir abgesehen von der Demo von 17.Juni auch am 
1.Mai;wir haben die Demo am 5.September, die der Verein Somalischer 
Jugendlicher mit Hilfe von "Augen auf" organisiert hat finanziell und 
durch unsere Präsenz unterstützt; am 14.Oktober waren wir an der vom 
bernischen Erdogan-Komitee organisierten"kein Mensch ist illegal"-Demo; 
An der "Salons de la Migration", organisiert durch das Bieler 2x Nein 
Komitee haben wir den Sans-Papiers-Work Shop mitgeleitet.Das Sans-Papier 
-Kollektiv hat sich immer als eine Gruppe von Sans-Papiers und 
UnterstützerInnen verstanden.Abgesehen davon , dass wir seit der Zeit 
nach den Kirchenbesetzungen immer eine eher kleine Gruppe von 
UnterstützerInnen waren, nehmen auch tendenziell immer weniger 
Sans-Papiers regelmässig an den Sitzungen teil.Zwar kommen immer wieder 
Leute mit Fragen und Problemen zu uns, es wollen sich aber nur wenige 
selber in einer Gruppe engagieren. Die Sans-Papiers sin meist in erster 
Linie mit der Bewältigung des Alltags

beschäftigt: Falls sie überhaupt Arbeit haben, findet diese meist unter 
katastrophalen Bedingungen statt: Horrende Wochenstundenzahl,niedriger 
Lohn, die Unsicherheit, ob der Lohn wirklich ausbezahlt wird.usw Die 
Sorge um und häufig die Trennung von der Familie und die fehlende 
Perspektive einer künftigen Verbesserung ihrer Situation machen es auch 
nicht einfacher.

und für's 2007

Wie ihr der der Einladung (oben) entnehmen könnt , führen wir am

28.1.07 zusammen mit MeBiF und der Berner Beratungstelle für 
Sans-Papiers eine öffentliche veranstaltung zu verschiedenen Themen im 
Bereich Gesundheit/Krankheit durch.Daraus könnte eine ganze 
Veranstaltungsrihe entstehen, wenn dies einem Bedürfnis entspricht,Wir 
erhoffen uns davon auch neue Leute, die sich im Sans-Papiers-Kollektiv 
enggieren.

An Euch geht die Bitte , die Information, so Ihr Betroffene kennt , an 
diese weiterzugebeb. Nätürlich sind auch SchweizerInnen willkommen, die 
das Thema interessiert!

Die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die zu 
gleichen bzw. zu ähnlichen Themen arbeiten , wollen wir weiter 
pflegen.(Leider gibt es für den Moment keine Sitzungen der nationalen 
Koordination der Sans-Papiers-Kollektive mehr: Sie wurden schon seit 
einiger Zeit fast nur noch von Bern und Basel getragen und wir haben im 
Frühling entschieden, sie für den Moment einzustellen.)Abgesehen von 
konkreten Hilfeleistungen zu rechtlichen und zu Alltagsproblemen möchten 
wir im nächsten Jahr wieder vermehrt mit Aktionen/ Aktivitäten an die 
Öffentlichkeit treten.

Sans-Papiers Kollektiv Bern

2. Nochmals zur Antifademo am 16.12.06 in Langenthal

 

Um die 100 Personnen folgten diesen Samstag dem Aufruf der rechtsextreme 
Partei PNOS zur Platzkundgebung gegen den geplanten Minarretbau in 
Langenthal. Die Demonstration wurde von der Polizei bewilligt und musste 
schliesslich auch mit einem Grossaufgebot beschützt werden. Ebenfalls 
100 Personnen organisierten sich unter der Hand zu einer spontanen 
Antifa-demonstration gegen Faschismus[...], die vom Bahnhof aus 
startete. Nachdem die AntifaschistInnen den Dialog mit der Polizei 
verwehrten, griff die sichtlich mit der Situation überforderte Polizei 
die Demonstration mit Gummischrott an...

 

      Die rechtsextreme Partei PNOS rief auf ihrer Homepage ab Mittwoch 
zur Demonstration bzw. Platzkundgebung in Langenthal am Samstag 
Nachmittag auf. Die Demonstration richtete sich gegen den geplanten 
Minarretbau ,gegen "kulturfremde Bauten" und fand am Platz dort wo das 
Minarret gebaut werden soll statt. Rund 100 Personnen erschienen 
schliesslich und lauschten den beiden nationalistisch orientierten 
Rednern Dominic Lüthard(stellvertretender Vorsitzender der PNOS 
Langenthal) und Stefan Wüthrich(Vorsitzender der PNOS Langenthal) und 
dem Anlass-Eröffner Stadtrat Tobias Hirschi. Im vornherein distanzierte 
sich das Komitee "Stopp Minarretbau" von der Pnos und ihrer Kundgebung. 
Warum wird schnell klar wenn man nur schon die Redner genauer unter das 
Auge nimmt.

 

Tobias Hirschi der den Anlass eröffnete marschierte am 1.Mai 2005 in 
Solothurn an einer unbewiligten Neonazi-Demo mit einem Transparent auf 
das die PNOS Langenthal mitverfasst hat und laut Anklage das 
"Weltjudentum" als Regierer der Arbeiter darstelle.Angeklagt ist er 
momentan wegen Landesfriedesnbruch und Rassendiskriminierung und sitzt 
seit 24.Oktober 04 im Langenthaler Stadtrat für die PNOS.

Auch dabei war er am 1.August am Rütli als Neonazis Bundesrat Samuel 
Schmid auspfiffen und lief bei der nachfolgenden (unbewilligten) 
Demondtration an vordester Front mit.

 

Stefan Wüthrich ist Ortsgruppen Leiter der PNOS Langenthal und Umgebung 
und war der erste Webmaster der HJ(Helvetischen Jugend). "Das sinnige 
Kürzel lehnt an die Hitlerjugend (HJ) im nationalsozialistischen 
Deutschland an und verweist schon so auf ihre politische Ausrichtung. 
Die Ziele der Helvetischen Jugend, die auf der von Stefan Wüthrich 
betreuten Homepage nachzulesen sind, tragen eindeutig neonazistische 
Züge. So fordert die Helvetische Jugend unter anderem «die Rückführung 
kulturfremder Ausländer», «Internierungslager für Asylbewerber». Und: 
«Die PNOS muss in unsere Demokratie aufgenommen werden». Schon hier wird 
die Nähe zur PNOS deutlich." so die Antifa Bern in einer Mitteilung vom 
08.12.04

 

Dominik Lüthard (alias 'gixu') wirkte im September 2006 an vorderster 
Front bei zwei Angriffen auf das Langenthaler Kulturzentrum LaKuZ mit

- das Alternativlokal wurde weitgehend verwüstet. Die entfesselten 
Naziskins attackieren zudem eine türkische Familie. Wegen Raufhandels 
und Landfriedensbruchs wird Dominic Lüthard später in zweiter Instanz zu 
acht Tagen bedingt und 700 Franken Busse verurteilt.

Vor allem aber ist Dominic Lüthard Sänger der Berner Rechts-Rock-Band 
"Indiziert". Das Quartett, dem vier gestandene Mitglieder der 
Neonaziszene angehören und das auch schon für die rechtsextreme 
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) aufgespielt hat, hat 
sich mit seinem Erstling "Eidgenössischer Widerstand" in Deutschland 
zünftigen Ärger eingehandelt. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende 
Medien hat die CD wegen rassistischer Elemente, die teils direkt an die 
Rassenlehre der Nationalsozialisten anknüpfen, verboten. Sie darf in 
Deutschland weder verkauft noch beworben werden.

 

Doch nun zur Antifa Demo

 

Unter der Hand wurde zu einer antifaschistischen Demonstration in 
Langenthal aufgerufen. Bei der Ankunft der ersten Gruppe Antifas waren 
nur einzelne Polizisten in Demomontur und mit Gummischrott anwesend und 
waren ziemlich erstaunt. Nach einer kurzen Wartezeit auf die 2-te Gruppe 
konnte die Demonstration starten und führte 100-200 Meter lautstark 
einer Strasse entlang. Zwischenzeitlich schlossen sich einzelne 
Personnen der Demonstration spontan an,während die Polizei am Megafon 
energisch versuchte einen "Verhandlungsmann" für die Demo ausfindig zu 
machen. Wenig später blockierte die Polizei die Strasse allerdings 
schnell und es wurde/musste auf eine Querstrasse augewichen werden. 
Daraufhin fand man sich auf einem Kreisel wieder bei der die Polizei den 
Kessel schloss.

Die Polizei schoss ohne Vorwarnung und ohne Einhaltung der gesetzlich 
vorgeschriebenen Mindestabstandes(Der offizielle Mindestabstand beträgt 
20m) beim Abfeuern von Gummischrott durch Polizeibeamte auf die Antifas 
los. Es wurde dann auch von der Polizei mitgeteilt das wenn man nicht 
diskutieren wolle sie weiter gegen die Demonstration handeln würden. Die 
Polizei suchte ein weiteres mal einen Verhandlungsmann worauf die 
Antifas beschlossen zurück zum Bahnhof zu laufen und dies der Polizei 
auch klargemacht wurde. Während der Chef der Polizei aufgeregt veruschte 
seine Vorgsetzten zu unterrichten durchbrach man mit erhobenen Händen 
die Polizeikette und machte sich mit auf der Seite laufenden Grenadieren 
der Polizei auf den Weg zum Bahnhof.

Am Bahnhof angekommen wurde wieder eine Rede gehalten und auch wenig 
später gab die Polizei ihr OK (bzw. Bewilligung) für eine 
Platzkundgebung. Immer wieder nahm die Polizei Personnen ausserhalb des 
Bahnhof-kessels bzw. "Platzkundgebung" fest. Ein paar Minuten später 
bestieg die meisten dann den Zug Richtung Bern. In Bern angekommen wurde 
dann noch eine Spontandemonstration durch den Berner Bahnhof bis zur 
Reitschule Bern durchgeführt.

 

Keine Ruhe für die PNOS!

Antifaschistisch aktiv werden - Der PNOS den Schafspelz runtersäbeln!

 

3. Aufruf zur Anti-WEF-Demo 27.1.07 Basel

 

      Seit Jahren schon treffen sich die VertreterInnen des Kapitals, 
ihre StrategInnen, PolitikerInnen und SchönrednerInnen in der 
Alpenfestung Davos. Was hat sich in all den Jahren spirituell 
aufgeladener Treffen der Truppe um Klaus Schwab verändert? Weder 
Alpenluft noch die Inszenierung von Wohltätigkeit hatten einen positiven 
Einfluss auf die Niederungen des alltäglichen Lebens. Dort sind weit und 
breit keine Verbesserungen in Sicht: Krieg und Sozialabbau erweisen sich 
als langfristiges Programm der herrschenden Eliten. Das WEF 2007 spricht 
von ?The shifting power equation?, der Verschiebung des 
Machtgleichgewichts. Die Krise widerspiegle sich dabei vor allem im 
Kampf um die Neuaufteilung von wirtschaftlichen und politischen 
Einflusssphären. In Aussagen zur Wirtschaft frohlockt der Manager im 
Jahr 2007 hingegen über Gewinne, die auf dem Rücken der 
Mehrheitsbevölkerung erbeutet wurden.

 

Eine Fülle solcher Fragen ? hervorgerufen von imperialistischer Politik 
? wird am WEF verhandelt. Vermutlich soll das alltägliche zerstörerische 
Handeln nach dem Motto ?nach mir die Sintflut? etwas reflektiert werden. 
Wen kümmert es nämlich für gewöhnlich, wenn die Pläne zur Neuordnung der 
Welt den Mittleren Osten in ein Pulverfass verwandeln? Hauptsache die 
Rohstoffe sind in den richtigen Händen gesichert. Wen kümmert es, dass 
dem Krieg die Folter auf den Fuss folgt? Ermordete und Niedergeknüppelte 
in Oaxaca? Hauptsache die Bilanzen von IWF und Weltbank stimmen. 
Waffenlieferungen in Kriegsgebiete? Regierungen haben schliesslich eine 
Verantwortung gegenüber ihren Konzernen!

 

Diese Verantwortung hat auch die schweizerische Regierung. In 
vorbildhafter Weise nimmt sie sie wahr, bietet Jahr für Jahr Militär und 
Polizei auf und hält den Gurus der freien Marktwirtschaft die 
Unzufriedenen vom Hals. Beispielsweise für die Angestellten der Post 
würde sich das WEF als Protestadressat eignen. Ihr Oberrestrukturierer 
gehört zu den gern gesehenen Gästen. Oder auch für die von der V. 

IV-Revision Betroffenen. Ihnen wird das spärliche Einkommen im Rahmen 
des Sozialabbaus noch zusammengestrichen. Für repressive Massnahmen kann 
sich die schweizerische Regierung an allen Ecken und Enden Inspiration 
holen. Repression wendet sich gegen politischen Widerstand, wird im 
grossen Stil aber auch in der Migrationspolitik vorangetrieben. Grenzen 
sind nur noch für das Kapital offen. Für MigrantInnen gelten die Regeln 
von Schengener Sicherheitsdatenbanken und US-amerikanischer Mauern oder 
die Logik von Abstimmungen von Blochers Gnaden.

 

Zahlreiche Ansatzpunkte für Protest und Widerstand! Trotz Verbunkerung 
wollen wir kreativ sein, und wo möglich vom 21. - 27. Januar Sand ins 
Getriebe der Davoser Eigennutzgesellschaft streuen. Für den 27. Januar 
rufen wir zu einer grossen Demonstration in Basel auf. Kommt zahlreich, 
beteiligt euch und zeigt, dass wir Viele sind, die für eine Gesellschaft 
jenseits kapitalistischer Ausbeutungsstrukturen kämpfen!

 

4.communiqué zur räumung am 15.12 der rychenbergstrasse 197 , Winterthur

 

wir sind eine gruppe aktiver junger leute, die es nicht verstehen 
können, dass in dieser welt häuser lieber unbenutzt brachliegen, anstatt 
bewohnt zu werden. aus diesem grunde haben wir zeit und kraft investiert 
diese liegenschaft zu besetzen, um sie wieder instand zu setzen. dies 
auch aus der notwendigkeit heraus, ein dach über dem kopf zu haben. 
ausserdem sind wir nicht bereit uns mit den zwängen des kapitalistischen 
arbeit-systems zu fesseln, um überteuerte wohnungen mieten zu können 
(was 28.1% des einkommens, bei sozial schwächer gestellten jedoch bis zu 
50% betägt), sondern gestalten unser leben möglichst autonom.

wir haben uns eines unter vielen häusern ausgesucht, welches bruno 
stefanini bewusst verrotten lässt. diese liegenschaft steht seit über

15 jahren leer und auch zukünftig ist nichts geplant.

 

wir sind empört, dass es in dieser situation zu einer solchen 
unverhältnissmässigen und repressiven räumung gekommen ist, sowie über 
die verfälschte darstellung des mediencommuniqués der polizei!

 

1. für uns war das wichtigste den dialog mit dem besitzer bruno 
stefanini zu finden. der zuständige verwalter herr schlumpf war nicht 
bereit unsere anliegen an ihn weiterzuleiten. daraufhin versuchten wir 
vergeblich mit b. stefanini persönlich in kontakt zu treten. daher 
vermuten wir, dass die räumung durch unrechtmässiges und eigenmächtiges 
handeln des verwalters zustande kam.

 

2. nach der mündlichen räumungsdrohung wurde uns nur eine knappe stunde 
(bis 16:00 uhr) zur verfügung gestellt, um das haus zu verlassen. was 
aber zu dieser zeit gar nicht möglich war, da das gelände mit 
zivilpolizisten umstellt war. eine person, die das haus um ungefähr 
15:45 uhr verliess, wurde trotzdem verhaftet und des hausfriedensbruches 
und gewalt und drohung gegen beamte angeklagt.

 

3. wir waren nicht bereit das haus ohne widerstand aufzugeben, 
verteidigten uns jedoch nur mit wasserballonen gegen den massiven 
gummischrottbeschuss der robocops. nach dem eindringen der polizei ins 
haus verhielten sie sich aggressiv und gewaltbereit, obwohl wir uns 
widerstandslos abführen liessen.

 

4. unserseits wurde keinerlei sachbeschädigung begangen.

 

5. wir sind schockiert, dass das drohen mit wasserballonen einen 
zivilpolizisten (bruno keller) sogar dazu bringen konnte, uns den lauf 
seiner pistole ins gesicht zu richten!!! er wirkte unbeherrscht und 
überfordert, musste sogar von seiner kollegin beschwichtigt werden! es 
ist verantwortungslos so unberechenbare polizisten mit einer pistole 
auszurüsten!

 

6. es ist lächerlich, dass so eine bruchbude in diesem stil geräumt 
wurde, ohne dass erst ein dialog mit dem besitzer zustande kam!

 

dieses szenario zeigt einmal mehr, dass häuser lieber mit kostenaufwand 
leergehalten werden und jungen leuten die perspektive genommen wird ihre 
ideen und projekte selbstorganisiert zu verwirklichen. wir akzeptieren 
es nicht, dass wohnraum legal zerstört wird und lassen uns keinesfalls 
durch repressive massnahmen einschüchtern!

eigentlich könnte das gelände zum jetztigen zeitpunkt belebt sein und 
obdach bieten, doch anscheinend wird das haus lieber leer und die leute 
auf der strasse gesehen.

 

DIE HÄUSER DENEN, DIE SIE BEWOHNEN !

INSTAND (BE)SETZEN, STATT KAPUTT BESITZEN !

SQUAT THE WORLD !

GARGAMEL RULES !



More information about the A-infos-de mailing list