(de) Fau-Iaa Direct Action #232 NOV/DEZ 2015: Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft -- ANARCHISTISCHE PERSPEKTIVEN AUF DIE WISSENSCHAFT

a-infos-de at ainfos.ca a-infos-de at ainfos.ca
Tue Apr 12 14:53:33 CEST 2016


An der Universität Hamburg findet zwischen dem 20. und 22. November die Tagung unter dem 
Titel „Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft“ statt. Geplant sind an drei Tagen 
Vorträge, sowie am Samstag eine Workshopphase. Freitag- und Samstagabend wird der Kongress 
durch ein Konzert ergänzt. Für Verpflegung wird gegen Spende gesorgt sein und es wird am 
Samstag sowie am Sonntag auch eine Kinderbetreuung geben. Zusätzlich werden einige 
Buchstände das Programm abrunden. Es werden für den Kongress keine Gebühren erhoben, 
jedoch wird um eine Anmeldung gebeten, um die Planungssicherheit zu erhöhen. Ferner wird 
im Rahmen der Anmeldung eine Bettenbörse geboten. Zu den Zielen erklärte John von der 
Vorbereitungsgruppe: „Bisher sind anarchistische Theorien wenig im wissenschaftlichen und 
universitären Alltag verankert, abgesehen von studentischen, politischen Initiativen und 
Gruppen. Anarchismus kommt in Seminaren oder in wissenschaftlichen Diskursen häufig nur 
als historisches Thema vor, wobei es natürlich einige Gegenbeispiele gibt. Der Kongress 
will deshalb auf dieses Defizit aufmerksam machen und hofft hiermit an der Universität 
Hamburg, aber auch darüber hinaus, die Beschäftigung mit anarchistischen Theorien an 
Hochschulen anzustoßen. Im Umkehrschluss will er – selbstverständlich – die theoretische 
Diskussion in den anarchistischen Bewegung(en) bereichern, ohne dabei eine bestimmte 
anarchistische Strömung zu bevorzugen.“

Ebenso soll es darum gehen, inwieweit das System Hochschule/Universität dazu dient die 
aktuellen Gesellschafts- und Herrschaftsverhältnisse zu legitimeren und zu festigen. Dies 
ist eng mit der Frage nach anarchistischer Pädagogik bzw. Anti-Pädagogik verbunden. Zu den 
eben genannten Zwecken gab es schon im Vorfeld zwei Abendveranstaltungen, und für die Zeit 
danach sind zwei weitere projektiert. Diese sollen dazu dienen, dass die 
Auseinandersetzung mit anarchistischen Theorien im universitären Kontext nicht ein 
einmaliges Event bleibt, sondern dass eine gewisse Verstetigung eintritt. „Wir freuen uns 
über zahlreiche Gäste, spannende Diskussionen und laden alle ein zu uns nach Hamburg zu 
kommen. Für weitere Information und für die Anmeldung schaut auch auf unsere Homepage.“, 
erklärte Esther vom Organisationskomitee. In der Zusammenarbeit mit der Libertären 
Bibliothek Hamburg, ansässig im Kulturzentrum Schwarze Katze, Einzelpersonen und Gruppen 
organisiert die Hochschulgruppe Alternative Linke – Fachschaftsbündnis & Regenbogen den 
Kongress.www1.userblogs.uni-hamburg.de/anarchie

https://www.direkteaktion.org/232/anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft


More information about the A-infos-de mailing list