(de) FdA/IFA Gai Dào #60 - Kommuniqué der Fédération Anarchiste zum 13. November 2015 Von: Fédération Anarchiste / Übersetzung: Toni

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Tue Dec 8 07:26:10 CET 2015


Am Freitag, den 13. November, hat nach einer Reihe von Ereignissen die wachsende 
Beunruhigung einer starken Betroffenheit und Wut Platz gemacht angesichts der Schwere der 
Attentate, welche in Paris stattfanden: Ein sinnloses, furchtbares, Übelkeit 
hervorrufendes Blutbad, welches die schlimmsten Ausschreitungen in Erinnerung ruft, zu 
denen sich Menschen unglücklicherweise fähig zeigen. ---- Die Mitglieder und 
Sympathisant*innen der Fédération Anarchiste sind empört über diese barbarischen Akte. 
Unser ganzes Mitgefühl richtet sich an die Menschen, welche diese Gewalttätigkeiten 
erleiden mussten, an jene die umkamen und an jene, die glück licherweise ihre Haut retten 
konnten. ---- Die durch eine wahnsinnige Ideologie vergifteten Attentäter*innen haben den 
Terror in Paris regieren lassen, so wie sie es im Mittleren Osten und in Afrika tun. Sie 
können sich auf einen Gott oder auf die Leiden der
Bevölkerung in Syrien, Palästina
oder anderswo berufen, sie sind

jedoch nichts als Mörder*innen, die ihren Taten lächerlicherweise
versuchen eine Rechtfertigung zu geben, welche sie jedoch nicht haben.

Wir weisen ebenso entschlossen schon aufgetretene Versuche zurück,
welche Dinge miteinander vermischen wollen.

Das Wesentliche von dem, was man hier als muslimische Bevölkerung
kategorisiert, sind Individuen wie andere auch: Die eine gehen in die
Kirche, die anderen sind einfach nur gläubig und noch andere sind
atheistisch, alle wollen jedoch einfach in Frieden leben. Hierzu haben
wir alle ein legitimes Recht.

Wir werden die kriegerischen Akzente, die diese Ausschreitungen
augenblicklich hervorgerufen haben, nicht länger dulden. Der Notstand
in Frankreich, die Versuchung
Bacher El – Assad zu unter-
stüzen, die wiederholten Bombar-
dements auf angebliche Ziel-
gruppen, fordern immer mehr
Opfer unter der Zivilbevölkerung
und sorgen für Entführungen,
Vertreibungen und Zerstörungen.
Krieg erzeugt immer Krieg.

Wir werden schlussendlich alles
in unseren Mitteln stehende tun
um zu verhindern, dass die
Migrant*innen, welche ihr Land
unter extremen Bedingungen
verlassen haben, nicht die Konse-
quenzen der von Gottesverrück-
ten ausgeführten Ausschreitungen erleiden werden. Es ist die entschlos-
sene Solidarität mit all jenen, welche unter Unterdrückung leiden,
welche die Emanzipation erlaubt.


Kein Gott, Kein Meister!


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