(de) Pressesekretariat FAU Berlin: FAU Dresden protestiert gegen Lohnbetrug vor Firmenzentrale in Berlin Grünau

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Mon Dec 7 09:29:25 CET 2015


Sehr geehrte Damen und Herren, ---- diese Pressemitteilung finden Sie wie immer im Anhang 
auch als PDF. Für Fragen stehen wir gerne unter faudd4 at fau.org zur Verfügung. ---- Mit 
freundlichen Grüßen, ---- Wolf Meyer, FAU Pressesprecher Dresden ---- Tinet Ergazina, 
Pressesekretariat FAU Berlin ---- FAU Dresden protestiert gegen Lohnbetrug vor 
Firmenzentrale in Berlin Grünau ---- Am Sonntag den 29. November demonstrierten ca. 40 
Gewerkschafter_innen der FAU aus Berlin und Dresden vor den Geschäftsräumen der City Aktiv 
GmbH und durch Berlin Bohnsdorf. Sie forderten von der Firma die Auszahlung der 
ausstehenden Löhne ihres Mitglieds Vladimir K (55) aus Bulgarien. Die City Aktiv GmbH 
verweigert weiterhin jedes Gespräch. Die FAU plant weitere Aktionen.

Mit mehreren Redebeiträgen und hunderten Flugblättern an Passant_innen
und Anwohnende machten Aktive der FAU am Sonntag in Berlin Bohnsdorf auf
den Fall von Vladimir K. aufmerksam. Eine Kundgebung, die direkt vor den
Geschäftsräumen der City Aktiv GmbH stattfinden sollte, wurde von der
Versammlungsbehörde in einige Entfernung verlegt, aus Angst vor direkten
Aktionen wütender Beschäftigter. Trotz Aufforderung stellte sich das
Unternehmen zum wiederholten male nicht einer Verhandlung oder
Diskussion.

In den letzten Tagen waren dagegen Unterstützer_innen erneut von der
Firma beschimpft und bedroht worden. Die FAU plant nun weiteren Protest
bis zum Ende des Jahres, will unter anderem auch Geschäftspartner_innen
der City Aktiv über den Fall informieren. „Wenn nötig werden wir auch im
neuen Jahr wieder demonstrieren, außerdem organisieren wir
Informationsveranstaltungen zu diesem und ähnlichen Fällen in
verschiedenen Städten Deutschlands.“, so Wolf Meyer (27), Pressesprecher
der FAU Dresden.

Vladimir K. hatte für die City Aktiv GmbH Berlin 2014 auf einer
Baustelle in Dresden gearbeitet. Nach mehreren Monaten unter widrigsten
Bedingungen (z.B. mangelnder Arbeitschutz, überfüllte und unzureichende
Schlafquartiere, zu wenige sanitäre Einrichtungen) wurden er und seine
Kolleg_innen bedroht (ein Schwerverletzter), gekündigt und nicht
ausbezahlt.

Hintergrundartikel:
https://dresden.fau.org/kaempfe/bezahlt_vladimir/geschichte-unseres-mitglieds-vladimir-k-und-seiner-kolleg_innen/

O-Ton Vladimir zum Fall:

https://dresden.fau.org/kaempfe/bezahlt_vladimir/die-kurze-geschichte-meines-aufenthalts-in-deutschland/


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