(de) FAU Berlin, DD/B: FAU gegen City Aktiv Berlin, nun außergerichtliche Kampagne, Kundgebung am Sonntag

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Wed Dec 2 09:04:04 CET 2015


Sehr geehrte Damen und Herren, ---- diese Pressemitteilung finden Sie im Anhang auch als 
PDF. Für Fragen stehen wir gerne unter faudd4 at fau.org und faub-presse at fau.org zur 
Verfügung. ---- Mit freundlichen Grüßen, ---- Wolf Meyer, Pressesprecher FAU Dresden ---- 
Tinet Ergazina, Pressesekretariat FAU Berlin ---- Pressesekretariat FAU Berlin ---- 
Lottumstraße 11 | 10119 Berlin ---- Tel: +49 (0) 30 287 008 04 ---- Fax: +49 (0) 30 287 
008 13 ---- FAU gegen City Aktiv GmbH Berlin, nun außergerichtliche Kampagne, Kundgebung 
---- Die FAU Dresden setzt ihren Konflikt mit der City Aktiv GmbH um den Lohn des 
bulgarischen Arbeiters Vladimir K. fort. Um ein Zeichen zu setzen verzichtet sie dabei 
bewusst auf weitere rechtliche Schritte und vertraut ganz auf eine gewerkschaftliche 
Kampagne. Am Sonntag protestiert die Organisation vor den Geschäftsräumen der City Aktiv. 
---- Diese verweigert weiterhin jedes Gespräch.

Im aktuellen Konflikt um ausstehende Löhne des Gewerkschaftsmitglieds
Vladimir K. (55) geht die FAU Dresden ungewöhnliche Wege. Einen schon
anstehenden Berufungstermin im Verfahren gegen das Berliner
Bauunternehmen zog sie zurück. Sprecher Wolf Meyer (27):

"Viele migrantische Kolleg_innen haben enorme Hürden zu überwinden, ihr
Recht juristisch geltend zu machen. Dazu zählen u.a, Sprache, Mobilität
und schlechte Dokumentation der Arbeitsstunden in der Branche. Die
betreffenden Unternehmer_innen wissen sehr genau was sie getan haben.
Aus diesem Grund machen wir jetzt einfach so lange Druck, bis die
ausstehenden Löhne gezahlt wurden."

Aus diesem Grund organisiert die FAU Dresden mit Unterstützung der FAU
Berlin am 29. November eine Kundgebung unter dem Motto: "Mit Kaffee und
Kuchen zum Chef, mit dem Lohn nach Hause!" Treffpunkt ist 14 Uhr am Bhf
Berlin Grünau.

Für den Fall, dass die Firma ihrerseits gegen die Gewerkschaft ins Feld
zu ziehen sucht, behält sich die FAU dann aber doch noch rechtliche
Schritte vor. "Die Firma und ihr Chef Yordan Genchev sind uns bis jetzt
alles andere als sachlich entgegen getreten. In einem solchen Fall
würden wir dann u.a. Anzeigen wegen Beleidigung, Nötigung und Bedrohung
prüfen."

In den letzten Wochen wurde der Fall unter dem Hashtag #Bezahlt_Vladimir
bundesweit immer bekannter. Viele Unterstützer_innen protestierten
telefonisch und per Mail. Neben weiteren öffentlichen Aktionen plant die
Gewerkschaft nun auch die Informierung der Geschäftspartner_innen des
Unternehmens, sollte dieses auch nach der Kundgebung nicht zahlen.


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