(de) Neue Broschüre für ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen von der FAU Berlin

a-infos-de at ainfos.ca a-infos-de at ainfos.ca
Sun Jun 7 18:05:43 CEST 2009


Berlin ist eine Hochburg für Dolmetscher- und Übersetzungsagenturen. 
Angesichts der vielen Ausländer, die gern im szenigen Berlin leben, wo 
die Lebenshaltungskosten noch nicht besonders hoch sind, denken sich die 
Agenturen, hier den idealen Ort für eine kostengünstige und gleichzeitig 
profitable Zweigstelle gefunden zu haben. Deutsche, die ins Deutsche 
Übersetzen, werden auch gern engagiert und ihre niedrige Bezahlung damit
begründet, dass sowieso jeder Deutsch und irgendeine Fremdsprache 
beherrscht. "Jung und mit wenig Ahnung vom Wert der eigenen Arbeit" 
lautet das eigentliche Profil nach dem gesucht wird - besonders bei 
PraktikantInnen, welche die gleiche Arbeit zum Nulltarif leisten. Auf 
diese Weise nutzen die Agenturen nicht nur viele gnadenlos aus, sondern 
machen auch jenen DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen, die sich ein 
vernünftiges Leben sichern wollen, die Preise kaputt.

Ansätze

Wir sind ein Netzwerk von ÜbersetzerInnen und anderen
SpracharbeiterInnen im Rahmen des Allgemeinen Syndikats Berlin (ASy) der
Freien ArbeiterInnen Union (FAU). Viele von uns arbeiten freiberuflich,
daher sind für uns nicht zuletzt Fragen des Honorars, des Rechtsschutzes
und der Versicherung relevant.

Wir schließen uns zu gegenseitiger beruflicher Unterstützung zusammen.
Obwohl die prekären Arbeitsbedingungen in unseren Teilbereichen
unterschiedlich sind, sehen wir uns oft auch mit den gleichen Problemen
konfrontiert: schlechte und/oder unzuverlässige Entlohnung unserer
Arbeit, eine unvorhersehbare Auftragslage, mangelhafte soziale
Absicherung. Viele BerufskollegInnen arbeiten vereinzelt und suchen
individuelle Lösungen für diese Probleme.

Die bestehenden Organisationsformen in der Übersetzungsbranche sind
hierarchisch organisiert und haben einen engen Blickwinkel. So
organisiert beispielsweise die Bundessparte Übersetzer (VdÜ) von ver.di
überwiegend ÜbersetzerInnen schöngeistiger Literatur; die
Aufnahmebedingungen sind entsprechend ausgerichtet. Der Bundesverband
der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) und einige Verbände mit regionalem
Schwerpunkt (VÜD, ADÜ-Nord) stehen nur ÜbersetzerInnen und
DolmetscherInnen mit hohen formellen Qualifikationen oder langjähriger
Berufserfahrung offen. Sie richten ihr Augenmerk vor allem auf
geschäftliche, technische und juristische Aspekte des Berufslebens.
Einiges davon mag relevant sein, aber hier ist Standesdünkel an der
Tagesordnung, die prekäre Lage der meisten ÜbersetzerInnen wird nicht
als Thema aufgenommen.

Wegen der Beschränktheit solcher Berufsverbände ist der
Organisationsgrad unter sprachlichen DienstleisterInnen gering. Viele
KollegInnen versuchen daher, das Einzelkämpfertum im engsten
KollegInnen- kreis zu überwinden: gegenseitige Unterstützung kann nett
und produktiv sein, und selbstverwaltete Arbeitskollektive bieten eine
gewisse Alternative zur Vereinzelung. Aber unter den gegenwärtigen
Bedingungen erschöpft sich der Selbstverwaltungs- ansatz oft in der
Selbstausbeutung.

Daher sind wir für den syndikalistischen Ansatz -- für die Entwicklung
einer basisdemokratischen Gewerkschaftsbewegung mit eindeutig
antikapitalistischer und antistaatlicher Zielsetzung. Zugleich sehen wir
uns als Teil einer radikalen Kulturbewegung, die die Menschen ermutigen
soll, offen und solidarisch miteinander umzugehen und gemeinsam Stärke
zu entwickeln. Mehrere Branchengruppen sind Teil des ASy, das
seinerseits bundesweit in der FAU föderiert ist, die wiederum der
Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation (IAA) angeschlossen ist.

Aktivitäten

Das Schlagwort Prekarität trifft für unsere Branche voll zu. Daher
unterstützen wir uns gegenseitig bei diversen Problemen und
Arbeitskonflikten, vor allem bei der Durchsetzung von
Honorarforderungen. Es gibt genügend AuftraggeberInnen, die schwindeln
und sich von Mahnungen nicht beeindrucken lassen. Eine direkte Aktion
des Syndikats ist hier oft hilfreich -- schon ein Anruf oder Brief kann
Wunder bewirken, gegebenenfalls im Zusammenhang mit einem kleinen
"Besuch" bei den AuftraggeberInnen (unangemeldet und als Gruppe,
versteht sich).

Wir tauschen Tipps und Erfahrungen aus, vor allem in Bereichen, die
mehrere von uns betreffen, z.B.:

. Preise
. Rechtsberatung
. Vertragliche Absicherung von Aufträgen
. Versicherungsfragen
. Mahnverfahren
. Autorenrechte
. Kollektive

Preise

Da es für ÜbersetzerInnen nur in begrenzten Teilbereichen so etwas wie
Tarife gibt, bieten wir hier einen kleinen Überblick einiger
"vertretbarer" Honorarsätze. Das sind sozusagen Mindestpreise, die auf
dem Markt zu erzielen sind. Je nach AuftraggeberIn und Themenbereich
(technisch-geschäftlich, literarisch-künstlerisch, beglaubigte
Übersetzungen, Dolmetscherhonorare usw.) variieren sie stark. Generell
müssten die Honorare etwa doppelt so hoch sein, um unsere
Versicherungsbeiträge und andere Unkosten zu decken und noch genügend
Geld für ein würdiges Leben übrig zu lassen. Alle nachfolgenden Preise
beziehen sich auf das Jahr 2009.

1,50 Euro pro Normzeile (in der Regel 55 Schriftzeichen) ist aus unserer
Sicht ein "vertretbares" (aber noch kein gutes) Übersetzerhonorar
gegenüber End-KundInnen. In der Realität ist ein solches Honorar schwer
durchzusetzen. Voraussetzung dafür ist, dass man eine fehlerfreie und
auch sonst qualitativ hochwertige Übersetzung liefert, was in der Regel
auch die Beteiligung von LektorInnen gleicher Muttersprache voraussetzt.
Mit Übersetzungen in eine Fremdsprache hat man bessere Chancen, ein
vernünftiges Honorar zu erzielen. Auch für Übersetzungen aus gängigen
Sprachen wie dem Englischen und Französischen ins Deutsche kann und soll
man bei schwierigen Texten durchaus 1,30 Euro pro Normzeile verlangen,
für komplexe Fachtexte auch darüber. Insgesamt hängt aber viel vom
Verhandlungs- geschick ab. (Alle hier angegebenen Honorarsätze verstehen
sich zuzüglich Umsatzsteuer, wenn man umsatzsteuerberechtigt ist. Das
ist auch ein Thema für sich und ist für BerufsstarterInnen oft besonders
aktuell.)

Wenn man wiederum für Agenturen (Übersetzungsbüros) arbeitet, bekommt
man bspw. in Berlin 0,80 -- 1,10 Euro pro Normzeile. Oft bezahlen
Agenturen viel weniger; man sollte dafür aber nicht arbeiten, um die
Preise nicht kaputt zu machen und um sich selber einen angemessenen Lohn
zu sichern. Wer als "EinzelkämpferIn" arbeitet, hat oft keine andere
Wahl, als solche Honorare zu schlucken -- oder sich nach Alternativen
umzusehen.

Bei vielen Übersetzungsbüros wird auf PraktikantInnen gesetzt, von denen
der gleiche Arbeitseinsatz erwartet wird wie von Angestellten. Praktika
sind ausschließlich dazu da, um Erfahrungen in einem Beruf zu sammeln.
Wer als PraktikantIn bei einer Firma arbeitet, ohne dass ein
Ausbildungsplan bereitsteht, hat das Recht auf eine angemessene
Bezahlung, und zwar mehr als die 400 Euro, die man bestenfalls bei einem
Praktikum erwarten kann. Die FAU Webseite www.keine-arbeit-ohne-lohn.de
informiert ausführlich über Praktika.

Bei beglaubigten Übersetzungen für die Behörden direkt (d.h. nicht für
PrivatkundInnen, die eine solche Übersetzung dann aufs Amt bringen)
sieht das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) ein
Grundhonorar von 1,25 Euro pro Normzeile vor. Einzelne Behörden haben in
diesem Rahmen eigene Festlegungen. Für seltene Sprachen kann man in
manchen Fällen mehr verlangen.

Bei literarischen Übersetzungen empfiehlt eine Honorarkommission von
ver.di, ein Honorar von 13 Euro pro Normseite (30 Zeilen à 60 Anschläge)
für Taschenbücher und 17 Euro für Hardcover. Dazu kommt noch eine
Beteiligung zwischen 0,25 -- 1%, je nach Verkaufsmenge, sowie
Lizenzerlöse. Für besonders schwierige Texte sind über 20 Euro pro
Normseite vorgesehen. Das ist eigentlich kein gutes Geld, aber es ist
schwierig, mehr zu bekommen. Ähnliches gilt auch für die Filmbranche
(Untertitel- und Drehbuchübersetzungen usw.).

Für Korrekturlesen übersetzter Texte ist ein Stundenlohn von 40 Euro
unserer Erfahrung nach durchaus durchsetzbar, und 30 Euro sollte man
nicht unterschreiten (oder umgerechnet: 0,30 bis 0,40 Cent pro Zeile).
Wenn ein Text sehr fachspezifisch ist oder von einem
Nicht-Muttersprachler verfasst wurde, kann man durchaus das Doppelte
nehmen. Bei einem Korrektorat wird ein Text einmal schnell durchgelesen
und nach orthographischen und grammatikalischen Fehlern durchsucht, die
beim Korrigieren möglicherweise übersehen wurden. Hier kann man um die 4
Euro pro Seite (1800 Zeichen) verlangen.

Für jede Art von Übersetzungs- bzw. Korrekturarbeit soll ein
Mindesthonorar vereinbart werden, z.B. 40 Euro. Denn auch jeder
Kleinstauftrag bedeutet Telefonate und/oder Korrespondenz, Buchhaltungs-
aufwand usw., und wer soll für die Zeit aufkommen?

Für jede Art von Eilauftrag sollte man auf einen entsprechenden Zuschlag
bestehen (z.B. bei Übersetzungen zusätzliche 0,25 Euro pro Normzeile).
Auch für besonders schwierige Texte soll man einen Zuschlag vereinbaren.
Aber erfahrungsgemäß stellen sich viele AuftraggeberInnen stur.

Dolmetschen setzt in der Regel eine entsprechende Spezialisierung oder
intensive Vorbereitung voraus. Für Konsekutivdolmetschen in einer
Sprachrichtung kann man als Tageshonorar für bis zu 8 Stunden Tätigkeit
durchaus 450 Euro und mehr nehmen. Für Konsekutivdolmetschen in mehreren
Sprach- richtungen und für Simultandolmetschen kann und soll man mehr
verlangen. Wenn die DolmetscherInnen nicht im Einzugsgebiet des
Tagungsortes wohnen, ist es angebracht, neben dem Tageshonorar für jeden
Arbeits-, An- und Abreisetag Spesen von z.B. 150 Euro zu berechnen, die
die Kosten der Übernachtung und Verpflegung decken sollen. Für Behörden
ist laut JVEG ein stündliches Dolmetschhonorar von 55 Euro vorgesehen.

Wenn man nicht gerade für betuchte Firmen oder Behörden arbeitet,
sondern eventuell für befreundete Organisationen oder alternative
Projekte, kann man sich natürlich überlegen, ob man nicht für ein
ermäßigtes Honorar oder ausnahmsweise gar umsonst arbeitet. Solche
Grauzonen gibt es oft. Es liegt im Ermessen jedes Einzelnen, in solchen
Fällen eine Lösung zu finden. Ehe man auf Kompromisse eingeht, darf man
nicht vergessen, dass es in sozialen, kulturellen und künstlerischen
Bereichen durchaus Projekte gibt, die mit Mittelknappheit argumentieren,
um Honorare zu drücken, aber durchaus vernünftig zahlen könnten, wenn
sie die Bedeutung der Sprachmittlertätigkeit ernst nehmen und
entsprechend entlohnen würden. Wir haben Fälle erlebt, wo z.B. eine
kleine Filmproduktionsfirma einem professionellen Dolmetscher vorschlug,
für ein paar Stunden umsonst zu arbeiten, weil das spannende Projekt
"auf dem Lebenslauf bestimmt ganz toll aussieht". Solche Dreistigkeiten
sind in der Kulturbranche weit verbreitet: man sollte dagegenhalten!

Rechtsberatung

Bei vielen Fragen hilft der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern.
Das ASy kann Anwälte vorschlagen, falls es großen Ärger mit den
AuftraggeberInnen gibt. Wenn man über geringes Einkommen verfügt, ist es
möglich, vom Amtsgericht einen Beratungshilfeschein zu kriegen. Wer mehr
verdient, dem wird eine Rechtsschutzversicherung empfohlen. Für der
Notfall haben wir auch einen Topf für Rechtsstreitigkeiten.

Vertragliche Absicherung von Aufträgen

Da viele Arbeitskonflikte durch mangelnde oder ungenaue Absprachen
entstehen, empfiehlt sich eine vertragliche Absicherung jedes einzelnen
Auftrags, insbesondere bei neuen AuftraggeberInnen. In den diversen
Bereichen sind auch unterschiedliche Vertragsmuster bekannt. Wir
tauschen uns darüber aus.

Versicherungsfragen

Für freiberuflich Tätige ist die Versicherungs- landschaft komplex und
problematisch. Es gibt keinen sogenannten Arbeitgeber- anteil bei den
Beiträgen zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, was
in vielen Fällen zur Folge hat, dass die Beiträge recht hoch ausfallen.
Wer aber über 50 Prozent der Einkünfte beispielsweise über
geisteswissenschaftliche oder schöngeistige Übersetzungen erzielt,
erfüllt ein wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die
Künstlersozialkasse, die den Arbeitgeberanteil der Versicherungsbeiträge
zahlt. Man kann sich aber auch anders absichern -- einige Versicherungen
bieten für bestimmte Personengruppen relativ günstige Tarife.

Mahnverfahren

Das gesetzliche Mahnverfahren ist ein Instrument zur zivilrechtlichen
Regelung von Geldansprüchen. Das ist ein schwaches Instrument, da die
säumigen AuftraggeberInnen, die auf diese Weise angemahnt werden, nur
einen Widerspruch einzulegen brauchen, um eine langatmige juristische
Prozedur in Gang zu setzen. Und wer überlegt sich nicht, sich diesen
Stress zu ersparen, wenn der finanzielle Verlust sich irgendwie
verschmerzen lässt? Damit rechnen auch viele abgebrühte
AuftraggeberInnen. Die reformistischen Gewerkschaften sind nicht
gewillt, dieser verbreiteten Willkür etwas entgegenzusetzen -- auch in
eklatanten Fällen von Honorarvorenthaltung fällt ver.di oft nichts
anderes ein, als zu empfehlen, ein individuelles Mahnverfahren
einzuleiten. Trotz dieser Unzulänglichkeiten bleiben geprellten
ÜbersetzerInnen allerdings oft kein anderes Mittel als das
Mahnverfahren, z.B. wenn die säumige AuftraggeberInnen nicht vor Ort
sitzen, oder die Durchführung einer direkten Aktion sonst schwierig
wäre. (Unter direkter Aktion verstehen wir jede selbstbestimmte Maßnahme
zum Schutz der eigenen Rechte, von Protestschreiben und -aktionen bis
hin zu Boykotts, Besetzungen usw.) Es gibt auch Fälle, wo diese Art
"institutionalisierter" Mahnung Wirkung haben kann. Wie man das
gesetzliche Mahnverfahren verwenden kann, um säumige AuftraggeberInnen
zum Zahlen zu bewegen, wird bei uns thematisiert.

Autorenrechte

Für ÜbersetzerInnen literarischer Werke kann eine Anmeldung bei der
Verwertungsgesellschaft WORT lohnend sein. Von dort kann man nämlich
Prozente für im Inland verkaufte Werke bekommen, was die in dieser
Sparte tendenziell schlechten Honorare etwas aufbessert.

Kollektive

Da FreiberuflerInnen in der Regel kein Kranken- oder Urlaubsgeld
bekommen, bei Flaute keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und auch sonst
keinerlei längerfristige Sicherheit haben, kann es oft sinnvoll sein,
sich mit KollegInnen in einem Kollektiv zusammenzuschließen, um
gemeinsam zu wirtschaften und dadurch ein Stück Sicherheit zu gewinnen.
Die Vor- und Nachteile bestehender Kollektive werden diskutiert, Tipps
werden ausgetauscht. Das ASy versteht sich weder als Konkurrenz noch als
Ergänzung zu bestehenden Berufsverbänden und "Gewerkschaften", denn wir
sind anders. Obwohl unser Hauptansatzpunkt auch im ökonomischen Bereich
liegt, haben wir eine gesamtgesellschaftliche Perspektive und ein
antiautoritäres Kulturverständnis. Durch solidarisches,
basisdemokratisches Handeln wollen wir Alternativen zu den bestehenden
Machtverhältnissen aufzeigen. Ein wichtiges Element dieser Bestrebungen
ist die Verständigung mit anderen arbeitenden Menschen über Berufs- und
Branchengrenzen hinweg, über die staatlichen Grenzen sowieso.

Als Mitgliedsbeitrag zahlen wir jeweils 1 Prozent unseres Nettoeinkommens.

Dieser Text ist auch unter foldendem Link als PDF erhältlich:
http://www.archive.org/download/FauTranslatorBrochure/fau_translator_web.pdf 


Für weitere Fragen, wenn ihr Broschüren bestellen wollt oder wenn ihr
euch für die FAU interessiert, schickt bitte eine Mail an: faub(a)fau.org

[Quelle: http://www.fau.org/ortsgruppen/berlin/art_090525-194114]


More information about the A-infos-de mailing list