(de) FAUCH-Thun Rundmail: 1.6.08

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Mon Jun 2 14:18:54 CEST 2008


1. Marco Camenisch zum Thema Anti-AKW; Sendung im LORA ---- 2.
Antifa-Abendspaziergang Nr.8 in Bern ---- 3. Hausgeist in Thun für
autonome freiräume! ---- 4. Globaler Aktionstag gegen Starbucks 5. Juli
2008 (FAU-IAA) ---- 5. Aktionen im Mai - Militante Interventionen ----
1. Marco Camenisch zu Themam Anti-AKW Sendung im LORA ---- Am Samstag
24. Mai 2008 fand im Radio Lora eine Spezialsendung zum Thema Anti-AKW
statt. Marco Camenisch hat dazu einen Text geschrieben, den wir hier
veröffentlichen möchten.

AKWs abschalten weltweit!
Stopp der Umweltzerstörung!
Freiheit für alle politischen Gefangenen weltweit!

Selbstverständlich ist die Wiederbelebung einer breiten Mobili-
sierung gegen die Aterstanommafia, ihre bestehenden Anlagen und
Ausbaupläne dringlich.
Notwendig ist aber eine "nachhaltige" Bewegung, die dazu fähig
wird ihr endgültig den Garaus zu machen. Dazu stehe ich natürlich
solidarisch.
Um das zu erreichen genügt aber ein Widerstand, der sich nur
auf atomare Technologie, den Ausbau dieser Technologie und
auf ihre gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Zusammenhänge
beschränkt nicht. Es stimmt zwar, dass die Abschaffung der Atomtech-
nologie wegen ihrer immensen Gefährlichkeit und Zerstörungs-
macht zu einem der wichtigsten Ziele des gesellschaftlichen
Widerstandes werden muss. Dazu aber ist ein Bewusstsein ihres
gesamten Zusammenhanges und Prozesses, nämlich des ge-
samten Technologiehorrors unserer patriarchalen Metropolen-
zivilisation zur Herrschaft und Ausbeutung der wenigen über den
Rest der Welt und deren ideologischen Ursachen sowie die ganz-
heitliche Ausweitung des Widerstand darauf notwendig.
Wissen wir etwa, warum Herr Bush die Finanzierung für viele neue
AKWs ind den USA bereitgestellt hat? Nach der "Zwischenlösung"
Biosprit sieht der gesamte militärische und zivile Mobilitäts- und
sonstige Maschinenirrsinn auf dem Planeten und im Himmel
"ökologischen" Wasserstoff als Ersatz für Erdöl vor. Zur Produk-
tion von Unmengen von Wasserstoff ist aber Unmengen elektri-
sche Energie notwendig. Und im imperialistischen Zentrum Eu-
ropa ist die Auslagerung des AKW-Baus an seine Ränder und
neokolonialen Gebiete genauso Politik wie die Auslagerung
anderer Bereiche der industriellen Produktion und ihrer Kosten
für Gesellschaft und Umwelt.
Dann haben wir die patriarchalische Uridee des "Mannes als
Krone der Schöpfung" und die Bibel als eine der Grundlagen
aller "Bekenntnisse" der patriarchalen Ausbeutungs- und Herr-
schaftszivilisation, die in ihrer als Spiritualität verkappten schlicht
frauenfeindlichen und spezieistischen politischen Propaganda die
Ausbeutung der Frau, der Erde, der Pflanzen, der nichtmen-
schlichen Tiere und aller Menschen anderer Bekenntnisse be-
fiehlt. Und Hippokrates "Urvater der modernen Medizinwissen-
schaften", bezeichnet die Frau als eine Krankheit. Oder der
Descartsche Blödsinn, alles sei eine Maschine, als weitere Grund-
lage unseres "modernen Weltbildes"!
Es ist die Idee und die Praxis der Abspaltung des männlichen
menschlichen Tieres von Natur und Umwelt als Voraussetzung zu
deren Aufspaltung, Inbesitznahme, Beherrschung, Ausbeutung
und, wie jetzt so schön offensichtlich, zu deren Zerstörung. Und
Atomtechnologie beruht gerade auf dem Konzept und der Praxis
der Gewalteinwirkung von aussen, der Spaltung und Zerstörung
des vorgängig wiederum von seinem Kontext entrissenen Atoms,
unter Freisetzung einer unkontrollierbaren, zeitlich und qualitiativ
immensen, Zerstörungskraft.
Wie kann da nur der von links bis rechts behauptete ideologische
Schwachsinn des Dogmas der "Neutralität" und "Wertefreiheit"
von Wissenschaft und Technologie noch aufrechterhalten wer-
den, wenn beide doch dermassen ideologisch begründet für
krass patriarchale und elitäre Macht- und Ausbeutungsinteressen
stehen, wirken oder fallen?
Atomtechnologie sollte also als Sinnbild und gleichzeitig als un-
auflöslicher Teil dieser Interessen mitsamt ihrer industrillen und
technologischen Produktions- und Konsumweise der fortge-
schrittenen imperialistischen Metropole und ihrer darunter liegen-
den Ideologie begriffen, bekämpft und aufgehoben werden. Nur
so ist es überhaupt denkbar und möglich sie nachhaltig aufzu-
halten und abzuschaffen und neue Horizonte des wahrhaft nach-
haltigen Lebens zu eröffnen und dann die immensen Schäden,
die von diesem unauflösbaren Gesamtzusammenhang ange-
richtet worden sind, soweit wie möglich wieder gut zu machen.
Ursache und Prozess ist also die Abspaltung der menschlichen
Spezies von der Natur und die darin erfolgte patriarchale und
metropolen-technologische Klassenherrschaft und Entwick-
lung. Dagegen benötigen wir einen ganzheitlichen, horizontalen,
ursächliche breiten gesamtgesellschaftlichen Widerstand,
Umbruch und Neuaufbruch.

Marco Camenisch, Todeslager Regensdorf, Mai 2008

2. Antifa-Abendspaziergang Nr.8 in Bern
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Heute, 31. Mai 2008, fand der 8. antifaschistische Abendspaziergang
statt. Trotz grossem Druck von Seiten der Behörden und der Politik
spazierten gut 800 Personen mit und setzten damit ein starkes Zeichen
gegen den Rechtsrutsch in Gesellschaft und Politik. Zunächst führte
die abendliche Kundgebung durch die Altstadt, später im Abendrot über
die Kornhausbrücke und durchs Breitenreinquartier.

        Radikale Gesellschaftskritik ist heute wichtiger denn je.
Weltweit
wütet der Kapitalismus. Menschen, Tiere und Umwelt werden gnadenlos
ausgebeutet, was auch auf das Klima fatale Auswirkungen hat.
Hunderttausende verarmen und verhungern, während die Reichen immer
reicher werden. Kriege, in denen sich die Angehörigen der unteren
Klassen gegenseitig umbringen, obwohl einzig die Herrschenden davon
profitieren, überziehen den Globus. Rechtsextremismus, religiöser
Fanatismus und andere reaktionäre Ideen haben Hochkonjunktur. Auch in
der reichen Schweiz erfahren immer breitere Bevölkerungsschichten
direkt Sozialabbau, Lohndumping und Massenentlassungen. Die dadurch
entstehende Unzufriedenheit und Wut wird von den Herrschenden
geschickt auf Minderheiten gelenkt. Mit diesen Minderheiten haben wir
uns heute aktiv solidarisiert.

Die Demonstration verlief durchwegs selbstdiszipliniert und
kämpferisch. Am Rande des Umzugs wurden einige SVP-Abstimmungsplakate
verändert. Kurz vor der Reitschule zeigte sich jedoch, dass
antifaschistische Gegenwehr auch auf der Strasse immer noch bitter
nötig ist. Rund 50 Rechtsextreme sammelten sich zu diesem Zeitpunkt im
Bollwerk. Die Polizei liess sie trotz provokativen Posen gewähren. Da
waren einige AntifaschistInnen nicht mehr zu halten. Sie vertrieben
die Neonazis in Richtung Bahnhofsplatz. Die Polizei formierte sich
daraufhin zwischen den Neonazis und den AntifaschistInnen. Der
Besonnenheit der AntifaschistInnen und der OrganisatorInnen der
Kundgebung ist es zu verdanken, dass es anschliessend NICHT, wie von
Seiten gewisser Medien behauptet, zu Ausschreitungen gekommen ist.

Der heutige Abend hat gezeigt, dass antifaschistischer Widerstand
immer noch dringend notwendig ist. Weiter ist festzuhalten, dass es
durchaus immer noch möglich ist, unbewilligt auf die Strasse zu gehen.
Es zeigt sich einmal mehr, dass die Bewilligungsfrage nicht
ausschlaggebend für den Verlauf von Kundgebungen ist. Da sich die
Polizei im Hintergrund hielt und die KundgebungsteilnehmerInnen nicht
provozierte, verlief alles wie geplant. Das Bahnhofsplatzfest wurde in
keiner Weise tangiert. Wir halten auch weiterhin Wort und werden am 7.
Juni nicht vom angekündigten Verschiebedatum Gebrauch machen.

Grossen Dank an alle, die heute mitspaziert sind, mitgeholfen haben
und an all diejenigen, die sich weltweit gegen das ausbeuterische
kapitalistische Wirtschaftssystem zur Wehr setzen. Es hat heute Mut
gemacht! Wir werden weiterhin aktiv sein und Schulter an Schulter mit
euch gegen faschistische Tendenzen kämpfen!
Auf viele weitere antifaschistische Abendspaziergänge! You'll never
walk alone!

Bündnis Alle gegen Rechts

hier noch die bullennews:

News vom 31. Mai 2008

Innenstadt von Bern

Ergänzung Stand 2305 Uhr

Die Teilnehmenden an der unbewilligten Kundgebung marschierten von der
Berner Innenstadt via Kornhausbrücke durch das Breitenrainquartier
über die Lorrainebrücke zur Reithalle. Bis jetzt konnten auf der Route
keine Sachbeschädigungen festgestellt werden. Im Bereich Bollwerk
wollte sich eine Gruppe von vermutlich Rechtsextremen in Richtung
Reithalle begeben. Elf Personen dieser Gruppe wurden einer
Personenkontrolle unterzogen. Im Vorfeld der Kundgebung konnte eine
Person deutscher Herkunft mit Vermummungsmaterial und Pfefferspray
angehalten werden.

Zwischenorientierung Stand 2130 Uhr

Unbewilligte Antifa-Kundgebung


pkb. Am heutigen Samstagabend, an dem gleichzeitig das grosse Fest zur
Eröffnung des neuen Bahnhofplatzes stattfindet, führt die Organisation
Antifa eine unbewilligte Kundgebung in der Innenstadt von Bern durch.
In verhältnismässiger Umsetzung des gemeinderätlichen Auftrags hat
sich der Kommandant der Kantonspolizei im Interesse der Sicherheit der
Menschen in der Innenstadt entschieden, die Kundgebung laufen zu
lassen, solange keine Sachbeschädigungen begangen würden.

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat am Freitag öffentlich festgestellt,
dass er am Samstag unbewilligte Kundgebungen nicht akzeptiert und die
Kantonspolizei beauftragt, eine Beeinträchtigung der öffentlichen
Sicherheit im Rahmen der Verhältnismässigkeit zu verhindern. Dies,
nachdem die Organisation Antifa, die im Vorfeld des 31. Mai weder den
von den Bewilligungsbehörden der Stadt Bern angebotenen Dialog
erwidert noch ein Gesuch eingereicht hat.

Hohes Risikopotenzial

Da davon ausgegangen werden musste, dass

-die Aktivisten sich von der Reithalle und gleichzeitig von mehreren
andern Standorten aus in Bewegung setzten (uiuiui...! das ist
gefährlich!)
-sich auch unter die zahlreichen Besucher des Bahnhoffestes mischten
-Material zum Begehen von Sachbeschädigungen mit sich führten (z.B.
Hände, zum abrupfen von svp-plakis, Schuhe, zum abstüpfen von
Aussenspiegel)
-überall und jederzeit militante Aktionen starten konnten
-der geplante Umzug die EURO 08-Fanmeile beinhaltete

hat die Kantonspolizei Bern zusätzliche Polizeikräfte aus
verschiedenen Kantonen als Verstärkung anfordern müssen.

Gestützt auf ihre Lagebeurteilung hat die Kantonspolizei den Auftrag
des Gemeinderates so umgesetzt, dass primär die Sicherheit der
Menschen des Bahnhoffestes zu gewährleisten sei, dann die Sicherheit
der Innenstadt. Dies war am zweckmässigsten mit dem Laufenlassen der
unbewilligten Demonstration zu erreichen. Der Entschluss des
Kommandanten, der in engem Kontakt zu Gemeinderat Stephan Hügli steht,
beinhaltet aber gleichzeitig den Befehl zur Auflösung des Zugs und die
Kontrolle der Demonstranten, sobald Sachbeschädigungen festgestellt
würden.

(S)
:
http://www.police.be.ch/site/pom_kapo_news-detail?newsid=27278&cat=tn


3. Hausgeist in Thun für autonome freiräume!
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Letzten Freitag, 30.05.2008, veranstaltete die Gruppe ?Aktion
Hausgeist? ein Strassenfest auf dem Rathausplatz in Thun. Trotz dem
schlechten Wetter fanden sich um 20 Uhr 30 ungefähr 30 ? 40 Menschen
auf dem Rathaus ein. Die Stimmung war die ganze Zeit gut. Bier und
Musik verlieh dem Fest eine gute Atmosphäre.

Die Polizei fuhr zwei Mal mit einem Streifenwagen auf den Platz,
verliessen ihn aber ohne in Kontakt mit uns zu treten. Um ca. 21 Uhr
30 kam ein grösseres Aufgebot auf den Platz gefahren: Insgesamt drei
Polizeifahrzeuge mit je zwei PolizistInnen waren an der
darauffolgenden Arbeit anwesend. Vertreter des Festes gingen auf die
PolizistInnen zu und erklärten diesen, dass hier ein friedliches Fest
stattfindet, um gegen den mangelnden Freiraum in Thun zu protestieren.
Die ganze Zeit suchten wir den Dialog, damit das Fest ohne
Zwischenfälle stattfinden konnte. Obwohl zu keiner Zeit Gefahr von den
Teilnehmenden ausging, bestand die Polizei darauf, Personenkontrollen
bei allen anwesenden durchzuführen. Trotz dieser Provokation blieb die
Lage ruhig. Eine Polizistin erklärte, wir könnten weiter feiern, aber
nicht mehr zu laut. Daraufhin stellten wir die Musikanlage leiser.

Die Teilnehmenden des Festes wurden von zwei Feuerkünstlern
unterhalten, was auch viele zufällig vorbeigehende PassantInnen zu
einem kurzen Stopp auf dem Rathausplatz verleitete. Als eine Gruppe
TouristInnen, die zufälligerweise auf dem Platz erschienen, begannen
Musik zu machen, glich die Situation einem Volksfest.

Um halb Elf wurde das friedliche und fröhliche Fest jedoch jäh
unterbrochen. Zwei Streifenwagen mit einem Kastenwagen im Schlepptau
befuhren den Rathausplatz. Erneut versuchten Vertreter des Festes
Kontakt aufzunehmen. Dabei erklärten sich diese bereit, das Fest zu
beenden.

Das grosse Polizeiaufgebot schockiert uns. Ungefähr 15 PolizistInnen
wurden aufgeboten, das friedliche Fest aufzulösen. Dies stellt in
unseren Augen eine Provokation dar, dessen Auswirkungen von der
?Aktion Hausgeist? nicht mehr hätten getragen werden können. Trotz
diesem unverhältnismässigen Überfall blieben alle Anwesenden ruhig.

Mit dieser Aktion wurde die Strasse genommen, um zu manifestieren,
dass Platz für die Jugend fehlt und es keinen Freiraum gibt, der
unseren Bedürfnissen entspricht. Wir organisieren uns selbst. Wo kein
Platz ist, nehmen wir ihn uns. Auch durch das übertrieben grosse und
unverhältnismässige Aufgebot der Staatsgewalt lassen wir uns nicht
einschüchtern. Dies beweist uns nur, dass der Gemeinderat und die
Stadt nicht gewillt sind, unsere Anliegen ernst zu nehmen und mit
anderen Antworten als mit Repression zu reagieren.

In diesem Sinn kämpfen wir weiter für mehr (kulturelle) Freiräume in
Thun!

Wir solidarisieren uns mit allen Gruppierungen und Bewegungen, die
sich für mehr Freiräume einsetzen. Ein spezieller Gruss geht an die
geräumten BewohnerInnen der Arnosti Gärtnerei in Dietwil/AG und an die
gefährdete Villa Rosenau in Basel!

Freiräume erkämpfen ? Freiräume verteidigen!

Freundliche Grüsse

Aktion Hausgeist
www.a-g-o.ch.vu

4.Globaler Aktionstag gegen Starbucks 5. Juli 2008
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Quelle: FAU-IAA

Die Starbucks Workers Union aus Grand Rapids (USA) und die CNT Sevilla
(Spanien) haben für den 5. Juli zu einem internationalen Aktionstag
gegen die Kaffee-Kette Starbucks aufgerufen. Ziel der Aktion ist es,
über die Arbeitsbedingungen bei Starbucks zu informieren und gegen die
anti-gewerkschaftlichen Praktiken des Konzerns zu protestieren.
Konkreter Anlass ist die wiederholte Entlassung von gewerkschaftliche
aktiven ArbeiterInnen, dieses Mal in Sevilla. Beide Gewerkschaften
rufen zu weltweiter Beteiligung an den Aktionen auf. Auch in der BRD
sind Aktionen geplant. Wir informieren weiter.

Am 24. April wurde die Barista Monica in Sevilla gefeuert, die ein
aktives Mitglied der kurz zuvor gegründeten Starbucks-Betriebsgruppe
der CNT in Sevilla ist. Die CNT fordert ihre sofortige
Wiedereinstellung und hat bereits erste Aktionen in Starbucks-Filialen
der Stadt durchgeführt.

Das Vorgehen gegen Monica gleicht demjenigen gegen den Versuch von
ArbeiterInnen sich in den USA bei Starbucks gewerkschaftlich zu
organisieren. Dort werden immer wieder Leute gefeuert, die sich in der
Starbucks Workers Union der IWW organisieren. Dagegen sind mehrere
Prozesse wegen anti-gewerkschaftlicher Praktiken vor Arbeitsgerichten
anhängig. Und das obwohl der Kaffee-Multi bereits vor einem Jahr in
einem anderen Fall zugesichert hatte, Repressionen und
Einschüchterungen gegen ArbeiterInnen einzustellen, die der Starbucks
Union beitreten.

Angesichts der Tatsache, dass der Multi Starbucks in mehreren Ländern
versucht, gegen gewerkschaftliche Organisierung vorzugehen, haben sich
die CNT Sevilla und die SWU Grand Rapids entschlossen, einen globalen
Aktionstag auszurufen, um koordiniert gegen diese Praktiken
vorzugehen. Auch in der BRD wird es Aktionen anlässlich des globalen
Aktionstages geben. In den vergangenen Jahren hatte die FAU in
mehreren Städten und zu wiederholten Anlässen Aktionen bei Starbucks
durchgeführt, um gegen die Repression bei Starbucks in den USA zu
protestieren und über die Arbeitsbedingungen aufzuklären. Wir werden
weiter über den Aktionstag informieren.


5. Aktionen im Mai - Militante Interventionen
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4.Mai Polizeiposten Kreis 6 Zürich mit roter Farbe eingefärbt
6.Mai Einsatzleiter J.Zingg Stapo ZH vom 1.Mai und Euro 08 Haus
eingefärbt
6.Mai Zürich Versicherung in Basel rot eingefärbt (1.Mai und Euro 08)
8.Mai Polzeiposten Seefeld Zürich eingefärbt (1.Mai und Euro 08)
16.Mai Nestle Filiale Rorschach St.Gallen rot-schwarze Farbe
31.Mai Polzeiposten Kapo Solothurn mit Augustrakete angegriffen
(Euro)Rev.Persp.








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