(de) Fauchthunrundmail 13.1.08

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Tue Jan 15 22:49:47 CET 2008


1. Demo für Freiräume in Thun ---- 2. Aufruf Action Autonome --- Agenda: 
ACHTUNG: Für konkrete Infos zu Mobilisierungen und gemeinsamem Handeln 
organisiert das Rev. Bündnis Region ZH eine INFO-Tour in verschiedenen Städten:
Veranstaltung zu WEF und Euro08: ---- 14.1.08, 19:30 Uhr, Nord-Süd-Haus, 
Winterthur Veranstaltung zu WEF und Kurdistan: --- 18.1.08, 19:30 Uhr, 
Volkshaus, Zürich --- Stuttgart (D):15. Jan. - 19:30 - Subversiv St. Gallen: 17. 
Jan. - 19:00 - CaBi (Linsenbühlstr. 47) ---- Bern: 18.1.08 FAU Bar betr.Wef und 
Widerstand im Denk-mal --- Bern: 19.1.08 Demo gegen Wef und die Blutspur des 
Kapitals 15.00 Waisenhausplatz ---- 1. Demo für Freiräume in Thun --- 
Mediencommuniqué zum Aktionswochenende ?Für kulturellen Freiraum ? für ein 
freies T(h)un? vom 11. und 12.01.2008 in Thun.

Sehr geehrte Medienschaffenden

Am 11. Januar fand ein Konzert statt, das ungefähr 90 Leute besuchten.
Es war der Einstieg zum Aktionswochenende ?Für kulturellen Freiraum ?
für ein freies T(h)un?. Zuerst spielte die Band ?Zirka?, die mit
Ska-Punk Musik die BesucherInnen in Fahrt brachte. Danach spielte die
Band ?Why the hell would I know?, die einen krönenden Abschluss
lieferten.

Am heutigen Tag haben sich trotz dem schlechten Wetter um die 80
Personen eingefunden, um an der bewilligten Demonstration für
kulturelle Freiräume teilzunehmen. Der Umzug durch die Thuner
Innenstadt blieb friedlich und es kam zu keinerlei Sachbeschädigungen.
Die Demonstration begann in der Aarefeldstrasse, zog über die
Bahnhofstrasse in die Aarestrasse. Von dort aus verlief sie durch das
Bälliz, danach zog der Umzug in die Obere Hauptgasse bis zum
Rathausplatz, wo die Demonstration offiziell aufgelöst wurde. Dabei
wurden am Eingangs Bälliz sowie auf dem Rathausplatz jeweils eine Rede
gehalten, in der die Teilnehmenden sowie am Rande stehende
PassantInnen über die Situation der Jugend in Thun aufmerksam gemacht
wurden. Während der ganzen Demonstration wurden lautstark Parolen für
mehr Freiraum und für ein autonomes Jugendzentrum (AJZ) skandiert.
Am Ende der Aarefeldstrasse haben unbekannte ihre Solidarität mit dem
Anliegen der Demonstration geäussert, in dem sie aus einem Fenster
eines leerstehenden Hauses ein grosses Transparent rausgehängt haben
mit der Aufschrift ?AJZ Subito!?. Dies verdeutlicht, dass es ein
breites Anliegen der Jugendlichen in Thun ist, mehr Freiraum für ihre
Träume zu schaffen.

Die Stadt Thun verfolgt eine Politik, die darauf abzielt, reiche
SteuerzahlerInnen anzulocken. Nicht wirtschaftlich rentable Menschen,
die nicht mit einem hohen Einkommen leben, hat sie kein Interesse.
Randständige, Demonstranten oder Jugendliche, welche kein Geld in die
Stadtkassen fliessen lassen, stellen keine wichtige ?Kundengruppe?
dar. Der Wunsch nach mehr alternativem Freiraum der Gruppe Raumfänger
wurde vor einigen Jahren nicht ernst genommen. Die Stadt hat durch
Hinhaltetaktik und wenig Engagement die jungen Menschen hingehalten,
um ihr Ziel, ein selbstverwaltetes autonomes Jugendzentrum zu
errichten, zu vereiteln. Dies ist der Regierung gelungen. Doch der
Wunsch der Jugend konnte dabei nicht zerstört werden.
Mit der Schliessung des Selveareals, auf dem Bürogebäude und
Eigentumswohnungen gebaut werden, hat die Jugend einen weiteren Platz
verloren, an dem sie sich treffen kann.
Es kann nicht sein, dass der politisch schwach vertretenen Jugend ihr
Raum weggenommen wird, ohne eine Alternative auf die Beine zu stellen.
Dies akzeptieren wir nicht. Wenn die Stadt nicht gewillt ist zu
handeln, werden wir unseren Freiraum selber schaffen.
Denn die Jugend braucht ihren Platz ? mit oder ohne Genehmigungen der Stadt.

AJZ subito ? autonom sowieso!!!
Für unsere Träume brauchen wir Räume!!!
Freiraum auf T(h)un ? jetzt sofort!!!

Freundliche Grüsse

AJZ Thun
www.a-g-o.ch.vu

Foto im Anhang
E-Mail:  ajz-thun at blah.ch
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2.Communiqué Action Autonome: Wir werden euch alles nehmen!
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Sie haben unsere Träume auf die Illusion aus ihren Fernsehern
reduziert. Sie säen das Elend und antworten auf die Not mit ihren
Bomben. Während noch immer Menschen vor den Toren ihres
Wirtschaftsreichs an Hunger sterben, zerteilen sie von ihrem Gipfel
herab die Welt, verteilen die Reste und massakrieren nach Belieben.
Das ist ihr System, welches den Knüppel schwingt, während bloß
Gerechtigkeit gefordert wird. Gegenüber ihren Kastenwägen ist es keine
Frage der Ruhe mehr, es muss knallen!


Aufflammende Aufstände; wir werden das Schlechte durch das Schlechte
bekämpfen. Und das ist nicht einmal eine Antwort, die dem
gegenwärtigen Drama angemessen ist. In ihrer Gesellschaft der
Kriminalität läuten wir die Morgenglocken. Es wird sich nicht einmal
mehr ausgesprochen, Schweigen ist Gold. Wir sind die Nichtwählenden,
die größte politische Kraft auf der Erde, diejenigen ohne Stimme! Das
einzige Mittel, um noch gehört zu werden, ist ihre Autos abzufackeln,
aber wir wollen nicht mehr nur ihr Gehör. Wir wollen alles! Also,
Partisanen der sozialen Revolution, im Angesicht des Systems, das uns
erdrückt, erklären wir uns zu Anarchisten. Das heißt Verteidiger des
weitestgehendsten Kommunismus, da er der ewige Feind der Macht und der
etablierten Ordnung ist.

Während sie sich über ein hinsiechendes Ökosystem hermachen, machen
sie uns glauben, dass wir noch 20, 30 oder 50 Jahre Ruhe haben, obwohl
das Schlimmste schon getan wurde. Der Aufruhr ist nicht mehr nur eine
soziale Pflicht, sondern wird auch zu einem ökologischen Imperativ für
uns alle. Wir brauchen einen radikalen Wandel: Die Spannung erhöhen um
den Sicherungskasten des kapitalistischen Getriebes zu zerstören.

Seit dem Herbst haben wir die Anstrengungen verdoppelt, um die Alpen
von dem braunen Geschmeiß zu säubern. Und ihr habt bereits teuer
bezahlt, aber ihr habt noch nicht alles bezahlt. Die Rechnung für die
Entschädigung der unheilvollen Liste unserer Toten ist lang. Sie
übersteigt ihre Mittel. Wir werden euch alles nehmen. Jetzt mehr denn
je ist die Stunde der Revolution!

Action Autonome



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Das World Economic Forum wird in Davos vom 23. bis zum 27. Januar
stattfinden.
Das Leitmotiv 2008 "The Power of Collaborative Innovation" will den
Metzger Kissinger zum Star machen, Dirigent des Putsches gegen
Allende. Die gesamte wirtschaftliche und politische Elite der
globalisierten Welt wird in diesen vier Tagen zusammenkommen, um über
den zu folgenden Weg für UNSERE Zukunft zu diskutieren. Globalisieren
wir den Widerstand, kein Forum für Tyrannen!

Demonstrationen:

- Bern, 19. Januar 2008, 15 Uhr, Waisenhausplatz
- Davos, 26. Januar 2008, 14 Uhr, Bahnhof Davos Dorf


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