(de) [A-Laden Berlin] ALEx-Termine Januar 2009

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Sun Dec 21 18:07:38 CET 2008


VOR EINEM JAHR: Das A-Laden Kollektiv trauert um seinen Freund und
Genossen Uli Melcher, der Mitte Dezember 2007 plötzlich und unerwartet
verstorben ist. Uli war der Designer und Administrator unserer
Wwweb-Seiten  www.a-laden.org  und  www.terminator-berlin.tk Uli stand,
immer zu einem Scherz und Lachen aufgelegt, auf der richtigen Seite der
Barrikade für die mögliche andere und freie Welt. - "Ein Lachen wird es
sein, das SIE beerdigt." Wir vermissen dich, alter Freund! Leider
anhaltende Unzulänglichkeiten der websites bitten wir daher zu
entschuldigen! Das Problem ist in Bearbeitung. Es dauert ehrenamtlich
halt seine Zeit ... PersonAlmangel .... Unsere Termine findet ihr neben
dem Stressi -  www.squat.net/stressfaktor auch auf  mySpace
(http://www.myspace.com/aladenberlin) und venyoo.de und in
Programmzeitschriften und Zeitungen.

Der A-Laden Berlin / F.K.A. e.V. wünscht Euch allen eine blessurfreie und
erholsame Jahresendzeit und Kraft für die "Krise"! Das System macht keine
Fehler - es IST der Fehler!
Auf ein besseres 2009 !


ALEx-Januar-PROGRAMM 2009 im BAIZ

Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ
(Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz - www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden erwünscht.


Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden im Exil) presents:

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Mittwoch, 14. Januar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
PROUDHON – Zur Aktualität des „Vater des Anarchismus“

Mittwoch, 28. Januar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die anarch at syndikalistische Bewegung im Ruhrgebiet (1919 und 1947)
Vortrag & Diskussion

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Mittwoch, 14. Januar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:

PROUDHON – Zur Aktualität des „Vater des Anarchismus“

Anläßlich des 200. Geburtstages des französischen Ökonomen und Philosophen
Pierre-Joseph Proudhon, dem häufig das Etikett „Vater des Anarchismus“
angehängt wurde, wird der Politikwissenschaftler Maurice Schuhmann, selbst
Mitglied in der  "Société Pierre-Joseph Proudhon", eine kritische
Einführung in das Leben  und  Werk des libertären Denkers bieten. Während
in Frankreich seit den 1960er Jahren eine lebendige, ununterbrochene
Diskussion über die Aktualität und die Potentiale Proudhons für ein
modernes Anarchismusverständnis stattfindet, ist im deutschsprachigen Raum
 die Proudhon-Rezeption weitgehendst auf einen kleinen, akademischen Kreis
beschränkt.
Was hat uns Proudhon, erst väterlicher Freund, dann Hämeopfer von Karl
Marx ("Die Philosophie des Elends" versus "Das Elend der Philosophie"),
heute noch zu sagen? Anhand einzelner Aspekte werden mögliche
Anknüpfungspunkte zur Diskussion gestellt.


Mittwoch, 28. Januar 2009 ab 19h, A-Laden im Exil (ALEx) im BAIZ:
Die anarchosyndikalistische Bewegung im Ruhrgebiet (1919 und 1947)
Vortrag & Diskussion

Die Blütezeit des deutschen Anarcho-Syndikalismus begann in der Zeit kurz
vor der Novemberrevolution 1919 - wie kam es dazu? Rund die Hälfte der
etwa 150.000 Mitglieder (1922) der F.A.U.D., der Freien Arbeiter Union
Deutschlands, lebte im Kohlerevier. Aus der sozialrevolutionären Praxis
entstanden umwälzende Ideen: zeitweilig selbst eingeführter 6-Stundentag,
Kampf um bessere Arbeitsbedingungen, Übernahme der Zechen. Sozialisierung
und Selbstverwaltung standen auf der Tagesordnung. Nach den entsetzlichen
Weltkriegen forderten die Arbeitenden die Verstaatlichung der Betriebe,
vor allem Kohle und Stahl. Hunderttausende gingen dafür auf die Straße und
kämpften. Waren die Kohlebarone und die Thyssen AG doch die
Steigbügelhalter Hitlers gewesen und zugleich die größten Profiteure des
Massenschlachtens in beiden Weltkriegen. Sogar in die Landesverfassung von
NRW wurde nach WKII als Ziel die Verstaatlichung der Schlüsselindustrien
übernommen. Doch wie verhielt sich der offizielle Gewerkschaftsverband
dazu? Was wurde tatsächlich erreicht? Welche Schlüsse ziehen wir heute
daraus?


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Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden
Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach
Absprache. ReferentInnen können angefragt werden.
a-laden[AT]free.de


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