(de) Besetztes Fahrradwerk Nordhausen produziert ein Strike-Bike

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Sun Sep 30 20:19:35 CEST 2007


Für Rückfragen zur Kampagne des Solidaritätskreises »Strike-Bike« der FAU: 
Pressesprecher: Folkert Mohrhof - mobil 0179-4863252  bzw. Montag-Freitag on 
10-15 Uhr unter 040 - 20 90 68 96 Pressemitteilung Hamburg/Nordhausen, 27. 
September 2007 – 16 Uhr: Besetztes Fahrradwerk Nordhausen – 
Solidarität übertrifft alle Erwartungen Seit einer Woche läuft die Kampagne 
»Strike-Bike« zur Rettung der Arbeitsplätze der Fahrradwerker in Nordhausen. Die 
Kolleginnen und Kollegen in der besetzten Fabrik werden Fahrräder in 
Selbstverwaltung produzieren! Internationale Solidarität und hunderte von 
Bestellungen aus aller Welt Dies ist das das bisherige Resultat der viel 
bestaunten Kampagne, welche die Besetzer/innen des Nordhäuser Betriebs im 
„Bikes für Nordhausen e.V mit Hilfe der anarcho-syndikalistischen Freien 
Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (www.fau.org) und vielen anderen solidarischen 
Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten sozialen Gruppierungen und
Organisationen starteten.

Bis heute sind viele hundert Bestellungen in Nordhausen eingegangen. Es
gibt Kaufzusagen von solidarischen Menschen aus nahezu allen europäischen
Ländern. Sogar Bestellungen aus Tel Aviv, Johannisburg und Kairo sowie aus
den USA und Kanada liegen vor. In vielen deutschen Städten laufen
Informationsveranstaltungen, auf denen die Kampagne vorgestellt wird und
die Räder direkt geordert werden können. Die Homepage www.strike-bike.de
wurde bereits 40.000 mal besucht.

Die Kolleginnen und Kollegen sind von der Welle der Solidarität sichtlich
beeindruckt. Sie sind zu Recht stolz auf die Reaktionen und auf die
gemeinsame Aktion - die Produktion des „Strike-Bike“ in
eigener Regie.

Auch wenn voerst nur als ein widerständiges „Symbol“ gegen die
Profitsucht des deutschen Unternehmens MIFA / Hyrican im Verbund mit dem 
texanischen Hedge-Fonds Lone Star handelt.

Keine Hilfe durch die Politik

Die Politik bewegt sich nicht, die möglichen Subventionen der EU werden
nicht eingeklagt, die vorläufig eingesetzte Insolvenzverwaltungsfirma
Wutzke & Förster weiss bereits vor Erstellung des Insolvenz-Gutachtens
(siehe mz-web.de vom 26.9.07), dass das Werk geschlossen werden
muss, da es keinen neuen Investor gäbe. Wo wurde selbiger gesucht, welche Rolle
spielt die Konkurrenz MIFA bei diesem bitterbösen Spiel um Profite und
Marktführerschaft im deutschen und europäischen Fahrradmarkt?

Die Kolleginnen und Kollegen fordern alle solidarischen Menschen auf, bis zum 2. 
Oktober das „Strike-Bike“ zu bestellen, damit die selbstverwaltete
Produktion der 1.800 Räder auch wirklich starten kann. Zögern hilft nicht
es gibt eine „Geld-zurück-Garantie und eine
2-Jahres-Gewährleistungsfrist auf alle Teile des gekauften Rades. Einzel-
oder Gruppenbestellungen sind ebenso möglich wie Aktionen von
Gewerkschaftsgruppen. Die Dimension der internationalen Solidarität auf
diese Kampagne für eine selbstverwaltete Produktion übertrifft die
Erwartungen aller Beteiligten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Homepage:

www.strike-bike.de

[Das Strike-Bike kostet einzeln einschließlich eines Fahrradpasses 275
  - für Wiederverkäufer je Stk. 200; nur gegen Vorauskasse
mit Geld-zurück-Garantie bei Nichtproduktion.   Alle Angaben ohne Gewähr:
LPA Berlin]

Bestellungen direkt an:
»Bikes in Nordhausen e.V.«
c/o. André Kegel,  Telefon: 03631 - 622 124 und 03631 - 403 591
Fax: 03631 - 622 170
eMail: fahrradwerk(ät)gmx.de


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